„Bad Benzos“ – Cass Abschiedsbotschaft an die Welt

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Dies ist die Abschiedsbotschaft, die Cass hinterlassen hat für die medizinische Gemeinschaft und für Menschen, die von ähnlichen Problemen betroffen sind. Dies sind ihre eigenen Worte in Übersetzung. Es war Cassandras letzter Wunsch, dass ihre Abschiedsbriefe weltweit veröffentlicht und geteilt werden, um zukünftig solche Leidensgeschichten zu vermeiden. Das englischsprachige Original und ihren Abschiedsbrief an Freundinnen und Freunde findet man hier: www.badbenzos.com/2018/08/26/her-messages-to-the-world/

Für Wissenschaft, Bildung und Prävention. Was ist das Benzodiazepin-Entzugssyndrom (BES), meine Geschichte mit Benzodiazepinen (Benzos) und eine Symptomliste. Hier finden Sie den Text zur Botschaft

Ich habe das Benzodiazepin-Entzugssyndrom (BES), das kein typischer Entzug ist, sondern eine Schädigung des Gehirns, die durch die Benzodiazepin-Einnahme verursacht wurde. Ich nahm diese Medikamente so, wie sie mir von Ärzten verschrieben wurden, ich habe sie nie missbräuchlich benutzt und wurde nie vor den Gefahren gewarnt. Im Laufe der Zeit schädigen Benzodiazepine GABA-Rezeptoren im Gehirn und verursachen so eine Schädigung aller Systeme des Körpers und Gehirns. Das GABA-System ist das ‚Bremspedal‘ des Körpers und des Gehirns, es verlangsamt und stoppt die unterschiedlichsten Körperprozesse. Das Glutamat-System hingegen ist das ‚Gaspedal‘, welches Prozesse aktiviert und beschleunigt. Wenn das GABA-System eingeschränkt ist, dann wird nichts mehr ‚gebremst‘, und alle Teile des Körpers, jedes System, jedes Gewebe, jedes Organ wird in Mitleidenschaft gezogen. Es ist schwer, ohne ein ‚Bremspedal‘ die Balance zu finden, und umso länger diese Schädigung andauert und nicht geheilt wird, umso schlimmer wird alles. Kein Teil meines Körpers war von dieser Schädigung des Gehirns nicht betroffen. Es hat mich überrascht, dass ich nicht schon früher an Herzversagen, nächtlichen Atemaussetzern oder einer anderen Funktionsstörung gestorben bin. Das Gehirn steuert alles im Körper. Es bewegt deine Muskeln beim Gehen oder Tippen. Es verarbeitet alle Sinneseindrücke. Es steuert die autonomen Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Verdauung, weiterhin auch alle Gefühle, Stimmungen und Reaktionen. „Mentale Symptome“ werden nicht von ätherischen Dingen außerhalb des Körpers verursacht, sondern von körperlichen Prozessen innerhalb des Gehirns. Wenn das Gehirn geschädigt wird, dann wird auch die Seele geschädigt. Alles, was die Medikamente ursprünglich behandeln sollten, trat nach meiner Gehirnschädigung verstärkt auf, und hinzu kamen noch die körperlichen Schäden. Die durchschnittliche Erholungszeit von dieser Gehirnschädigung beträgt 6 bis 18 Monate. Viele benötigen jedoch Jahre, um sich davon zu erholen, und einige haben einen irreparablen Gehirnschaden.

Merkels Bilanz: Aus Krise wird Katastrophe

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Deutschland erreichten in den letzten zwei Jahren zwei Katastrophen. Die Corona-Pandemie und die reißenden Fluten in den Eifeldörfern. Diese katastrophalen Ereignisse sind zurückzuführen auf...

Verbraucherzentralen nehmen Inkassokosten unter die Lupe

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Wie hoch sind die Forderungen und wie setzen sie sich zusammen? Bereits 2015 werteten die Verbraucherzentralen über 1400 Fälle zu Inkassodiensten aus und überprüften, inwieweit die gesetzlichen Informationspflichten umgesetzt wurden. Ab dem 7. März 2016 stehen in einer weiteren Untersuchung nun die Höhe und Zusammensetzung der Inkassoforderungen im Fokus.

Inkassokosten in Höhe von 80 Euro für eine Forderung von 6 Cent, ist das berechtigt? Solche und ähnliche Fälle untersuchen die Verbraucherzentralen in einer bundesweiten gemeinsamen Aktion.

Vom 7. März bis zum 30. Juni 2016 gelangen alle Inkassofälle in die Auswertung, mit denen Verbraucher sich zur Beratung an die Verbraucherzentralen wenden. Aber auch ohne Beratung können Verbraucher ihre Inkasso-Schreiben in Kopie an die Verbraucherzentrale Niedersachsen senden.

„Es ist noch nicht zu spät!“ Bürgerinitiative zur Rettung des Badezentrums Gliesmarode gegründet

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„Es ist noch nicht zu spät!"

"Auf die Frage, ob das Bad noch zu retten ist, sage ich `nein`!" - Frank  Graffstedt, SPD, am 4. Juni 2013"

Wer Ende Mai den BZ-Artikel mit dieser Überschrift oder entsprechende Einladungszettel zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung am 4. Juni 2013 in die Hände bekommen hat, mag sich zunächst gewundert haben. Stehen Schließung und Abriss des Badezentrums Gliesmarode nicht spätestens seit 2007 fest? Soll das „Spaßbad" an der Hamburger Straße nicht schon Ende dieses Jahres eröffnet und sollen die drei Hallenbäder Wenden, Nordbad und Gliesmarode dann nicht sofort geschlossen werden?

Bei dem Ende Mai 2007 von der BZ in der Brunsviga veranstalteten „Stadtgespräch" zur „Bäderfrage" warf der Moderator Ralf-Herbert Meyer die Frage auf, warum es in Braunschweig nicht schon viel früher Protest gegen das „3-Bäder-Konzept"  gegeben habe, das doch bereits seit 1996 bekannt sei. Und er bekam zur Antwort, dass Ratsentscheidungen den Bürgerinnen und Bürgern in ihrer ganzen Tragweite leider oft erst bewusst werden, wenn sie realisiert und damit für den Einzelnen konkret erfahrbar würden. Genauso ist es, auch wenn die „Politikprofis" in den Fraktionen und die Spitzen der Verwaltung auf die daraus entstehenden Bürgerbewegungen oft mit Unverständnis und reflexartiger Ablehnung reagieren – von Braunschweig bis Stuttgart.

Agrarkonzerne klopfen nicht

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Fordern Sie mit INKOTA: Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne! Dreister geht’s kaum: Da kommt jemand ungefragt zu Ihnen...

Klinikum steht gut da

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Es ist ein Bericht in Zahlen, der sehr viel aussagt, vor allem darüber, dass unser Gesundheitswesen sehr krank ist.
Das Klinikum Braunschweig steht gut da, ist knapp an den roten Zahlen vorbeigeschrammt, und dies war überhaupt nur möglich und nicht mal sicher, indem man eine hauseigene Apotheke eingerichtet und den Standort Gliesmaroder Strasse verkauft hat. In nächster Zukunft erhofft man sich, dass durch den Verkauf der Liegenschaften Holwedestrasse und Freisestrasse ein Abrutschen ins Minus vermieden werden kann.
Was sind denn das für Aussichten? Wie wollen wir in Zukunft leben? Wollen wir so weitermachen wie bisher und nur noch die Vermeidung der roten Zahlen im Kopf haben, oder wollen wir grundsätzlich die Entmenschlichung im Gesundheitswesen beenden?
Die Forderung artgerecht statt ungerecht, gilt inzwischen nicht nur in der Massentierhaltung, sondern auch für Menschen, die auf unsere Pflege angewiesen sind.
Das Systhem ist krank! Die Notaufnahme führt zu einem siebenstelligem Defizit. Der offene Brief über die Missstände in der Notaufnahme, den Frau Ohlendorf an die BZ und alle Ratsfraktionen geschickt hat, wurde von der BZ komischerweise nicht veröffentlicht. Ich frage mich wieso?

Monatsrückblick: Legitime Schutzbedürfnisse

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  »Das war Psychoterror ohne Ende. Wir brauchen jetzt alle 'ne Therapie, glaube ich.« So klagt Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) laut Spiegel...

„Der Kakao hat unsere Gegend von Mord und Angst befreit“

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Reife Kakaofrüchte Foto: U. Meier Der Schoko-Braunschweig-Löwe bekommt einen Verwandten. Er bekommt ab Oktober eine Schoko-"Löwentafel", in der der Braunschweiglöwe im handgefertigten Relief...

Fitnessstudios lassen Kunden auf Kosten sitzen

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Von Tiana Preuschoff Urteil stärkt Verbraucherrechte - Verbraucherzentrale Niedersachsen kritisiert Geschäftsgebaren der Anbieter - Neues Gerichtsurteil: einseitige Vertragsverlängerung unrechtmäßig - Kundinnen und Kunden können ihre Rechte einklagen,...

Regionales Frauennetzwerk Südostniedersachsen

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1. Wer sind wir

Das Regionale Frauennetzwerk Südostniedersachsen ist ein Zusammenschluß von:
- kommunalen Frauenbeauftragten der Städte BS, SZ, WOB
und den Landkreisen HE, WF, PE, GF, GS
- betrieblichen Frauenbeauftragten der VW-Werke WOB, BS, SZ
für Frauenarbeit zuständige IGM-Gewerkschaftssekretärinnen
der Verwaltungsstellen BS, SZ, WOB
- Fachkräften für Frauenbelange der Arbeitsämter BS, HE
- Leiterinnen der Koordinierungsstellen zur beruflichen und
betrieblichen Förderung von Frauen, Stadt WOB, Stadt- und Landkreis GF
- Vertreterin des Kreisfrauenausschusses des DGB Region BS
2. Ausgangssituation
Bisher befaßt sich Wirtschafts- und Strukturpolitik mit der Beeinflussung der regionalen und
sektroralen Wirtschaftsstruktur, mit dem Ziel, Wachstum, Beschäftigung und internationale
Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Dabei haben strukturordnungspolitische Maßnahmen, wie
Privatisierung und Deregulierung in beträchtlichem Maße negative Auswirkungen auf die
ökonomische und gesellschaftliche Situation von Frauen. Der wirtschaftliche Strukturwandel
bietet auch die Chance einer grundsätzlichen Neuorientierung. Diese muß unter der Prämisse
einer ganzheitlichen Herangehensweise stehen, die Gleichstellungspolitik als integralen
Bestandteil von Wirtschafts- und Strukturpolitik versteht.

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