Asse II und Schacht Konrad – Ist die Region Atommürllkippe der Nation?

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Zwei Presseerklärungen:

Presseinformation ASSE 2 Koordinationskreis
Sonntag, 20. Mai 2007
Öffentlichkeitsbeteiligung nach Gutsherrenart
: Scharfe Kritik an Umweltminister Sander (FDP) und Forschungsministerin Schawan (CDU)

Scharf kritisieren die in der ASSE-II-Koordination zusammengeschlossenen GegnerInnen einer Flutung des Atommüll-Lagers ASSE II (Kreis Wolfenbüttel) den Umgang des Landes und des Bundes mit der Öffentlichkeit. Sie laden für Donnerstag, den 24. Mai um 18.30 Uhr zu einer eigenen Informationsveranstaltung ins Dorfgemeinschaftshaus nach Remlingen ein.

Erstmals nämlich seit 7 Jahren wird die ASSE-II-Betreiberin GSF in diesem Mai vor Ort keine öffentliche Informationsveranstaltung durchführen. Dem Vernehmen nach folgt sie damit einer Aufforderung des Landes. Ein Maulkorb für die GSF?

„Natur in die Stadt“ – Ausstellung vom 24. Mai bis 22. Juni

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Die Initiative "Natur in die Stadt" ist ein Zusammenschluss von Braunschweiger Bürgern, der von den Naturschutzverbänden BUND un NABU unterstützt wird. Wir wollen der Natur auch in der Stadt eine Chance geben. Parkanlagen, Straßenbäume und Grünflächen tragen zu einem gesunden Stadtklima bei und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erholung und Entspannung. Sie sind aber nicht nur "Grüne Staffage", sondern lebendige Natur mit wichtigen ökologischen Funktionen. Besonders die wild wachsenden Pflanzen wie Löwenzahn, Brennnessel & Co. bilden die Nahrungsgrundlage für Schmetterlinge, Hummeln und andere Fluginsekten. Sie sichern damit das überleben von Fledermäusen und Vögeln in der Stadt. Mit etwas Sachkenntnis ist es durchaus möglich, natürlich wachsende Pflanzen in das Stadtbild zu integrieren und sich damit ein Stückchen echte Natur direkt vor die Haustür zu holen. Erstaunlich, wie viele Pflanzen und Tiere mitten in der Stadt einen Lebensraum finden können! Kennen Sie die Pflanzen und Tiere vor Ihrer Haustür, im nächsten Park, auf dem Ringgleis? Wissen Sie um Heilwirkungen, Essbarkeit, Geschichte und Mythen der Pflanzen aus Ihrer direkten Nachbarschaft?

Woche der Sonne

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Im Rahmen der "Woche der Sonne" gibt es diesen Samstag, 05.05.2007 von 11-15h am Kohlmarkt in Braunschweig einen Infostand zum Thema Klima und Regenerative Energien.
Veranstalter ist die Umweltwerkstatt e.V. und das neu gegründete Energieforum.

Hintergrundinformation zur Woche der Sonne:

Sigmar Gabriel eröffnete am Sonntag in Berlin die „Woche der Sonne“ / mehr als 1500 Solaraktionen vor Ort vom 28. April bis 6. Mai

Bis zum 6. Mai informieren mehr als 1.500 Veranstaltungen in ganz Deutschland über die sichere und klimaschonende Energieversorgung aus Sonnenenergie. Die Informationskampagne steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und ist die größte je da gewesene Solarkampagne. Unzählige Informationsveranstaltungen in allen Bundesländern zeigen, wie Verbraucher sich mit dem Einsatz von Solarenergie unabhängiger von steigenden Öl- und Gaspreisen machen und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Die Veranstalter rechnen mit einer regen Teilnahme. Unter der Internetadresse www.woche-der-sonne.de sind Adressen und Termine aller 1.500 Informationsveranstaltungen gelistet.

Unveröffentlichter Leserbrief zum „Nationalpark Harz“, BZ v. 20.01., von Klaus Herrman

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Dümmer geht's nimmer! Dieser Satz geht mir nicht mehr aus dem Kopf, seit ich obigen Artikel über den Nationalpark Harz gelesen habe. Da kommt ein Redakteur zu Wort, der sich daran erfreut, wie er eine Hirschkuh abschießt. Da spricht ein Förster im Schlachterjargon vom Fleischverkauf, wenn er sich über das von ihm zu schützende Wild äußert. Da redet ein Nationalparkleiter wie ein Analphabet, der nicht in der Lage ist, einen Satz wie diesen zu verstehen: In Nationalparks ist die "natürliche Dynamik zu gewährleisten" (Bundesnaturschutzgesetz).

Seit einigen Tagen messen wir den Braunschweiger Feinstaub selber!

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Wir konnten uns ein mobiles Messgerät von Greenpeace/Österreich ausleihen und messen damit am Bohlweg und der näheren Umgebung. Es handelt sich dabei um ein besonders hochwertiges Gerät, das sogar die feinsten Staubpartikel separat messen kann. Gerade diese Partikel (PM2,5 und PM1) gelten als besonders gesundheitsschädlich, da sie bis tief in die Lungenbläschen eindringen können. Sie werden für Atemwegserkrankungen bis hin zu Lungenkrebs und für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich gemacht.

Platanen können sehr alt werden

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Platanen können sehr alt werden - Platane in der Braunschweiger Pawelstraße, März 2007




Die Platanen vom Schlosspark am Ritterbrunnen

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Die Familie der Platanaceae hat nur eine Gattung, Platanus, mit 10 Arten. Davon stammt je eine aus Kleinasien und Indochina, 8 Arten aus Nord-Amerika.


Platanen kamen erst um 1700 nach Europa und erst 1743 nach Deutschland. Die Platanen am Rondell in Dessau wurden 1781 gepflanzt und zählen zu den ältesten ihrer Art in Deutschland und gelten als dendrologische Seltenheit.

60.000 Bäume sind in Gefahr: Ein Spendenaufruf

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wir, die Bürgerinitiativen Flughafen Braunschweig-Wolfsburg, die sich für den Erhalt des Querumer Forstes, eines EU-Vogelschutzgebietes, und gegen eine unbegründete Verlängerung der Start- und Landebahn...

Platanenhügel hätte erhalten werden können!

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Mit großer Bestürzung haben wir am heutigen Montag feststellen müssen, dass die seit längerem drohende Abholzung des historischen Platanenhügels am Ritterbrunnen in die Tat...

Leserbriefe zu: „Jagd im Nationalpark Harz“ (Klaus Herrmann) – BZ vom 20.01.07

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Um es klar und deutlich zu sagen: Jäger haben im Nationalpark Harz nichts zu suchen, denn laut Bundesnaturschutzgesetz soll sich die Natur völlig ungestört in "natürlicher Dynamik" entwickeln können. Wird dennoch das Wild abgeschossen, so handelt es sich um einen eindeutigen Gesetzesbruch.

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