Universum: Kinoprogramm vom 01.10.-07.10.15
NEU: DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER
tägl. 19:00, 16:45, 14:00
Regie: Lars Kraume, D 2015, 105 Min., ab 12 J., mit Burghart Klaußner u.a.
Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS- Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und der unliebsame Bauer wird in seinen Ermittlungen behindert...
Podiumsdiskussion am 1.10. um 19 Uhr im Universum Filmtheater über den Film: Dr. Helmut Kramer und Generalstaatsanwalt Norbert Wolf. Moderation: Henning Noske, Braunschweiger Zeitung.
Manfred Maurenbrecher in der VITA-MINE am 02.10.15
Wer kontrolliert die vierte Gewalt? Journalismus im Zwielicht
5 Jahre einRaum5-7 !! Geburtstagsfeier & Kunstversteigerung
Schule und Bildung in der Stadt
Der schwarze Herzog – kein Held, aber keiner soll es merken? (3)
Aus der Redaktion zum Beitrag von Andreas Matthies: Dieses ist die dritte und letzte Folge zum sog. "Schwarzer Herzog". Alle drei Folgen rücken das verquere Geschichtsbild, das einige Braunschweiger, insbesondere die sich zur braunschweigischen Aristokratengeschichte hingezogenen elitären Geschichtsklitterer, ins richtige Licht. Der "Held", der der Schwarze Herzog sein soll, ist nun mal eben nur eine Fassade, so wie die vor dem "Schloss", vor dem er steht. Es ist also alles stimmig in Braunschweig.
1. Folge "Der Schwarze Herzog – doch kein Held!"
2. Folge "Der Schwarze Herzog – Warum wurde er glorifiziert?" (red).
Das seltsam lächerliche "Denkmal" der Lagerstatt von seiner offiziellen Seite. Siehe auch das Foto der Lagerstatt in Folge 2 Foto: Marlis Zoschke
Mit der Ausstellung zum Schwarzen Herzog „Wann ist ein Held ein Held?“ hat sich das Landes-museum in gewisser Weise von seiner Entstehungsgeschichte emanzipiert. Denn es ist aus einer „Ausstellung vaterländischer Erinnerungen 1806 - 1815“ entstanden, die 1890 aus Anlass der 75. Wiederkehr des Todestages Friedrich Wilhelms inszeniert wurde. Mag es dem einen oder andern am Ort wirkenden Historiker noch schwer fallen, sich wirklich von allen Verklärungen frei zu machen, so ist doch klar: FW war kein Held und seine Glorifizierung diente Zwecken, die von der übergroßen Mehrheit der Gesellschaft heute nicht geteilt werden, sondern im Nachhinein als schädlich beurteilt werden dürften.
Rot-Weiss 04: Kein Platz für Rassismus und Gewalt
Die Nacht der Spirituellen Lieder
Akademie Regional an St. Katharinen
Vortrag von Professor Dr. Martin Kintzinger
„Schule und Bildung in der mittelalterlichen Stadt“
Dienstag, 29. September um 19.30 Uhr im Saal der Katharinengemeinde am Hagenmarkt
Plan Katharineum 1500
Die Kirchengemeinde St. Katharinen und das Braunschweiger Stadtarchiv blicken aus gegebenem Anlass auf das Thema „Schule und Bildung in der Stadt“. Im Jahr 2015 jährt sich die Gründung der beiden städtischen Schulen an der Martinikirche und an der Katharinenkirche zum 600. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums rückt die Frage nach der städtischen Bildungsgeschichte
wieder stärker in den Blick. Zusammen mit der Evangelischen Akademie Abt Jerusalem, zu deren regionalen Standorten die Katharinengemeinde zählt, wird herzlich zu einer Veranstaltungsreihe eingeladen.
Buchvorstellung: Gedichte vor Auschwitz von Joachim Esberg
Umschlag: "Nun wisst ihr was soll es bedeuten – Gedichte vor Auschwitz".
Foto: HAB
Wolfenbüttel. Die Herausgeber Kristlieb Adloff, Reinhard Försterling, Jürgen Kumlehn und der Verleger Oliver Ruth vom Appelhans Verlag in Braunschweig stellen das Buch „Nun wisst ihr was soll es bedeuten – Gedichte vor Auschwitz“ am Freitag, 2. Oktober, um 19.30 Uhr in der Augusteerhalle der Bibliotheca Augusta vor. Antje Dauer, Pressesprecherin der Herzog August
Bibliothek berichtet im Nachfolgenden darüber.









































