Jürgen Becker über seine Fotografien: „Ich dachte, ich kann das gar nicht“

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Der Künstler wird Sujet seines Werks. Jürgen Becker (rechts) mit Familienmitgliedern vor einem seiner großformatigen Broadway-Fotos. Foto: Marcus von Bucholz

Nachdenklich, bescheiden und mit wohltuend wenigen Worten eröffnete Schriftsteller und Dichter Jürgen Becker seine Fotoausstellung „New York 1972“ im Museum für Photographie. „Ich bin schon etwas verlegen. Als Schriftsteller bin ich eine solche Veranstaltung nicht gewohnt“, sagte der 85-jährige, der gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Malerin Rango Bohne, Sohn Boris und Enkel Tristan der Vernissage in der Helmstedter Straße bei wohnte.

 

Jürgen Becker (von rechts) mit Ehefrau Rango Bohne, Sohn Boris, Kuratorin Barbara Hofmann Johnson und der Vorsitzenden des Photomuseums Regine von Monkiewitsch. Foto: Marcus von Bucholz

Die von Museumsleiterin Barbara Hofmann Johnson kuratierte Ausstellung mit rund 80 Schwarz Weiß-Fotografien entlang des New Yorker Broadway wurde durch Regine von Monkiewitsch, der 1. Vorsitzenden des Museumsvereins, vor rund 100 interessierten Gästen präsentiert. „Man kann die Bezüge Jürgen Beckers, in seiner eigenen Art zu schreiben und zu denken, auch in den Fotos wieder entdecken“, sagte sie.

45 Jahre nach ihrer Entstehung eröffnete ein bescheidener und nachdenklicher Jürgen Becker die Gesamtschau seiner Fotoarbeiten erstmals in Braunschweig. Foto: Marcus von Bucholz

Am Rande der Vernissage hatte der „braunschweig-spiegel“ die Gelegenheit, Jürgen Becker einige Fragen zu stellen. Hier das Kurzinterview:

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