Gibraltar: Wie die USA die EU vorführen (wollten)

Gibraltar will den von UK festgesetzten iranischen Tanker noch am Freitag auslaufen lassen. Doch werden die USA das zulassen? Sie haben die...

Vernissage – „Magie des Lichts“

Am Sonntag, dem 19. August um 11:00 Uhr werden wir im NaturErlebnisZentrum Hondelage die zweite Fotoausstellung eröffnen: Vernissage - "Magie des Lichts" im NaturErlebnisZentrum...

Universum: Kinoprogramm vom 18.-24.08.16

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„Papier ist nicht geduldig“ – eine Ausstellung im Stadtarchiv

"Papier ist nicht geduldig" nennt sich eine vom Verein Nordrhein-Westfälischer Papierrestauratoren konzipierte Ausstellung, die vom Braunschweiger Stadtarchiv übernommen und mit eigenen Exponaten erweitert wurde. Bis zum 31. März ist die Ausstellung im Stadtarchiv zu sehen.

Sprichwörtlich "geduldig" ist Papier, weil es mit unerschütterlichem Gleichmut alle auf ihm niedergeschriebenen Bedeutungen trägt und erträgt: Lügen wie Wahrheit, Dummheit wie Weisheit, Schönes und weniger Schönes. - Nicht geduldig ist Papier gegenüber dem "Zahn der Zeit". Besonders anfällig ist es für Katastrophen. Brände vernichteten die Bibliotheken von Alexandria bis Weimar. Baumängel führen zu Wasserschäden wie im Braunschweiger Bauamt, wo die Bauakten verschimmelten, weil für das Gebäude des Bauamts Standards der Baukunst und Baupflege vernachlässigt wurden. Beim Bau der Kölner U-Bahn führten nicht ganz fachgerecht ausgeführte Tiefbaumaßnahmen dazu, dass dort das Stadtarchiv gleich ganz vom Erdboden verschluckt wurde. Mit dem Archiv verschwanden die Archivalien.

Gefahr herrscht aber schon im Normalfall. Als organisches Material ist Papier verletztlich durch Wasser und Licht, chemische und pflanzliche Einflüsse (Säure / Pilzbefall) und auch Larven nutzen zu feucht gelagertes Papier als Nährstoff. Die meisten Schäden sind aber einer nicht sachgemäßen Behandlung menschlicher Nutzer geschuldet. Schon unausgewogene Tintenmischungen können zum "Tintenfraß" führen und das Geschriebene mit der Zeit selbst wieder zerstören.


Tintenrezept: Schwarze Dinte - 8 lot Gallaepfel groblich gestoßen, 8 lot Salzburger Vitriol, 2 lot Gummi arabic fein gestoßen, 1/2 Quart Weinessig, und nach 24 Stunden 1 1/2 Quart Fluß oder Regenwasser, etwas Salz, in die Wärme gestellt und fleißig umgeschüttelt.

Braunschweiger Zeitung – Missbilligung durch den Presserat

Der Presserat hat die Berichterstattung der BZ über einen Konflikt an einer Braunschweiger Schule missbilligt. Die BZ habe in drei Artikeln (vom 30.06., 7.07. und 10.07. des Jahres) die journalistische Sorgfaltspflicht nicht ausreichend beachtet, heißt es in der Entscheidung des Presserats vom 11.09.07.

In den drei Artikeln seien schwere Vorwürfe gegen ein Lehrerkollegium erhoben worden, das sich im Konflikt mit seiner Schulleiterin befand. Dazu der Presserat wörtlich:

Hochschulhistorische Spuren entlang der Pockelsstraße

Der nächste Rundgang, der vom Arbeitskreis Andere Geschichte e. V. angeboten wird, findet am Samstag, 05.05.2018 statt. Ich würde mich sehr freuen, wenn...

Universum Filmtheater: Kinoprogramm vom 09.07. – 15.07.2015


Neue Straße 8, 38100 Braunschweig, Tel. 0531-70 22 1550

NEU
FREISTATT
tägl. 19:00 (außer Mo), 16:45, 14:30, So auch 11:00
Regie: Marc Brummund, D 2015, 104 Min., ab 12 J., mit Louis Hofmann, Alexander Held, Max Riemelt u.a.
Sommer 1968. Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten allerhöchstens als Brise zu spüren. Mit selbstverständlicher Aufmüpfigkeit begegnet der 14-jährige Wolfgang seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater. Als er von seiner Familie in die abgelegene kirchliche Fürsorgenanstalt FREISTATT abgeschoben wird, findet er sich in einer Welt wieder, der er nur mit noch unbändigerem Freiheitsdrang begegnen kann: Verschlossene Türen, vergitterte Fenster, militärischer Drill während der als Erziehung verbrämten täglichen Arbeitseinsätze in den Mooren der Umgebung. Doch für Wolfgang ist eins klar: Seine Sehnsucht nach Freiheit wird er so schnell nicht im Moor begraben.
Am Do, 9.7. um 19:00 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Marc Brummund und dem Zeitzeugen Wolfgang Rosenkötter.

Universum zeigt neue Folge der Reihe „Kunst bewegt!“: Montag, 24.08.15, 19 Uhr

Das berühmte Gemälde „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ von Jan Vermeer übt eine magische Anziehungskraft aus. Bei einer Ausstellung in Japan kamen 1,2 Millionen Besucher. Es inspirierte einen gefeierten Hollywoodfilm mit Scarlett Johansson und Colin Firth und seine Erfolgsgeschichte scheint ungebrochen - Worin liegt die Faszination dieses Bildes? Wer war das Mädchen? Warum und wie wurde es gemalt? Die Dokumentation geht den Rätseln nach, die dies Meisterwerk und seinen Schöpfer Vermeer umgeben.

„Kunstwerke einmal anders sehen“ – die Filmreihe "Kunst bewegt!" des Universum Filmtheaters stellt Leben und Wirken herausragender Künstler vor.
In der dritten Staffel der Reihe heißt es Exhibition on Screen: Erleben Sie große Kunst direkt aus der ersten Reihe. In hochauflösenden Filmaufnahmen wird ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der großen Museen dieser Welt gewährt und die großen Kunstwerke und Künstler in einem völlig neuen Licht präsentiert.

Chorkonzert zum 450. Jubiläum der Klosterkirche

Anlässlich des 450jährigen Reformationsjubiläums der Klosterkirche Riddagshausen lässt die Klosterkirche am 21.10. um 17 Uhr alte musikalische Traditionen lebendig werden. Als 1568 unter...

Geschichtsbewusstsein

(Neue Braunschweiger Zeitung vom 11.05.2008)

Großzügig sind sie, die Herren von der „Braunschweigischen Landesssparkasse“ und der „Öffentlichen Versicherung“, die für unser „Schloss“, das zu 75% (!) für Kultur genutzt wird, etwas tun wollen. Mit unseren Geldern natürlich, denn woher kommen sonst die 250 000 €, die sie jeweils spendieren wollen? Und der OB, wie immer mittendrin, lässt sich nicht auch nicht lumpen und legt 200 000 aus dem Stadtsäckel drauf. Hat da nicht jemand gesagt, das „Schloss“ werde die Stadt keinen Cent kosten? Aber wo Schloss draufstehe, müsse auch Schloss drin sein“, meint der Herr von der Öffentlichen. Da müsste man doch mal nachfragen, ob die Herrschaften jetzt einen so erweiterten Kulturbegriff haben, dass für sie jetzt alles, was da drin ist, unter Kultur firmiert…

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