Eier und Fipronil?! Fragen und Antworten
Gewährleistung: Händler kassieren ab
"Pressemitteilung"
Möglicher Mangel muss kostenfrei geprüft werden
· Elektrohändler fordern während Gewährleistung Gebühr für Überprüfung
· Käufer haben Rechte – Ware muss kostenfrei überprüft werden
· Verbraucher-Umfrage zu Gewährleistung und Garantie noch bis 31.08.17
Geht ein Produkt kaputt, haben Käufer innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf ein Gewährleistungsrecht. Der Käufer kann die Nachbesserung der fehlerhaften Sache oder eine Ersatzlieferung fordern. Immer wieder erleben Verbraucher, dass sich Händler quer stellen. So beschweren sich derzeit Verbraucher über Elektrohändler, weil diese für die Prüfung des defekten Gerätes während der Gewährleistungszeit eine Überprüfungsgebühr fordern. Dieses Vorgehen ist nach Auffassung der Verbraucherzentrale rechtswidrig. Verbraucher, die schon mal Probleme hatten, ihre Rechte wahrzunehmen, können noch bis zum 31. August an der Umfrage zu Gewährleistung und Garantie teilnehmen.
Im Rahmen der Gewährleistung hatte eine Kundin ihr Smartphone einem Elektrohändler zur Reparatur überlassen. Bereits bei der Übergabe des Smartphones zur Prüfung eines möglichen Mangels verlangte der Elektrohändler eine Anzahlung von 40 Euro. „So werden Kunden davon abgehalten, während der gesetzlichen Gewährleistung Fehler zu beanstanden“, moniert Josina Starke, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Denn als Laien können sie häufig nicht einschätzen, ob das Produkt bereits beim Kauf einen Mangel hatte oder ob beispielsweise ein Bedienungsfehler vorliegt“.
Fibronil-Skandal – Das kommt der Brunnenvergiftung gleich –
Deutschlandfunk - 09.08.2017
Landwirtschaftsminister Schmidt zum Fipronil-Skandal: "Das kommt der Brunnenvergiftung gleich"
Der Skandal um die mit Fipronil verseuchten Eier nimmt kein Ende. Dabei hatten viele auf mehr Klarheit gehofft, nachdem sich der belgische Landwirtschaftsminister Denis Ducarme heute den Fragen der zuständigen Fachausschüsse im belgischen Parlament stellen musste. Außerdem musste die Lebensmittelkontrollbehörde AFSCA einen Zwischenbericht vorlegen, wer wann was von den verunreinigten Eiern wusste.
Doch statt Antworten gibt es nun noch mehr Fragen. Denn die wegen ihrer hanebüchenen Informationspolitik völlig zu Recht kritisierten belgischen Behörden weisen nun ihrerseits mit dem Finger auf den Nachbarn. Die Niederlande haben demnach viel früher von dem Fipronil-Problem gewusst, ohne diese Informationen zu teilen. Außerdem hätten sie nur unzureichend mit den belgischen Behörden kooperiert.
Eier schon seit 2016 belastet?
Absehbar ist damit: Der Skandal um die verseuchten Eier, schlampige oder gleichgültige Behörden und kriminelle Panscher, die das Mittel überhaupt erst in Umlauf gebracht haben, zieht immer weitere Kreise. Und womöglich haben die Verbraucher schon sehr viel länger belastete Eier oder mit Eiern verarbeitete Lebensmittel verspeist. Entsprechende Rechnungen über Fipronil-Lieferungen nach Belgien, so wurde heute deutlich, stammen bereits aus dem Frühjahr 2016.
Wieviel Geld braucht der Mensch?
Business Slam: Geschäftsideen auf dem Prüfstand
"Pressemitteilung"
Sie wollen keine Lebensmittel mehr verschwenden, den Immobilienmarkt revolutionieren oder Kunst einfacher in deutsche Wohnzimmer bringen: Zehn Teams haben am Donnerstagabend im Protohaus in Braunschweig ihre Geschäftsideen vor fachkundigem Publikum auf die Probe gestellt. Sie präsentierten den aktuellen Stand ihrer Konzepte auf dem Business Slam, der Bestandteil des Geschäftsideenwettbewerbs „Idee 2017“ ist. „Wir haben dieses Veranstaltungsformat mit seinen Elementen aus Design Thinking und Open Innovation vor fünf Jahren in den Wettbewerb integriert. Es ist gefragter denn je und zeigt uns wie aktiv und lebendig die regionale Start-up Szene ist. Zudem bietet der Business Slam eine eine Win-win-Situation sowohl für angehende Gründer als auch gestandene Unternehmer“, sagt Maren Leinweber, Leiterin Wettbewerbe im Handlungsfeld Bildung der Allianz für die Region GmbH.

(Foto: Susanne Hübner)
Kreative Köpfe finden im Braunschweiger Protohaus einen perfekten Ort, um sich zu entfalten. Neun Teams nutzten dieses Potenzial für die Präsentation ihrer Geschäftsmodelle. Die innovativen Ideen des Abends kamen aus dem Kultur- und Kreativbereich, aus der Immobilien- und Softwarebranche sowie aus der Lebensmittelindustrie. Über 20 Fachexperten aus unterschiedlichen Branchen lauschten gespannt den Präsentationen und hinterfragten anschließend die Geschäftsmodelle kritisch auf Zukunftsfähigkeit und Marktreife. Mit den Tipps und Anregungen überarbeiten die Teilnehmer ihre Konzepte und haben zudem gelernt, worauf es bei der nächsten Präsentation ankommt. „Hilfreich und bisher oft noch nicht zu Ende gedacht ist die Frage, was das eigene Geschäftsmodell zu etwas Besonderem macht. Und wie man diese Kernbotschaften und den Kundennutzen noch besser herausarbeitet“, sagt Fachexperte Steffen Ducke, der als ehemaliger „Idee“-Teilnehmer vor vier Jahren sein eigenes Unternehmen gründete.
Nach Tour de France kommt Tour de Fair
Ankunft der "Tour de Fair" in Braunschweig.
Am 06.08.17 endet am Magnikirchplatz am Sonntag ab 10:00 Uhr die diesjährige Tour de Fair. Die einwöchige Radtour klingt bei einem fairen Frühstück im Rahmen des Magni-Nachbarschaftsfrühstücks aus. Gleichzeitig kann der Laden Jojeco fairfashion besucht werden.
Braunschweig, 02.08.2017 - Dieses Jahr führt die Tour de Fair durch das südliche und südöstliche Niedersachsen. Bereits seit Montag den 31.07. ist die Tour unterwegs. Am 06.08.17 radelt die Gruppe nach Braunschweig und endet final am Magnikirchplatz. Ab 10:00 Uhr begrüßt der Fair in Braunschweig e.V. die Radler*innen mit einem fairen Frühstück und Informationen zum Engagement der Akteure hier vor Ort. Parallel dazu kann der Laden Jojeco fairfashion kennengelernt werden.
Die Zukunft der Mobilität – flexibel und umweltschonend
"Pressemitteilung"
Vorausdenken. Zusammenbringen. Machen.
Die Zukunft der Mobilität – flexibel und umweltschonend
Der 8. EnergieTag der Regionalen EnergieAgentur e.V. widmet sich der Mobilität im ländlichen Raum.
Zum 8. EnergieTag der Region am 01. September 2017 lädt die Regionale EnergieAgentur e. V. gemeinsam mit dem Landkreis Wolfenbüttel Akteure aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nach Wolfenbüttel ein, um über Zukunftsszenarien der Mobilität zu diskutieren. Hauptredner Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter des Konzernbereichs Forschung und Entwicklung der Volkswagen AG, referiert über Digitalisierung und Elektromobilität als Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz aus Sicht des Volkswagen Konzerns.
Im Fokus des EnergieTags stehen umweltfreundliche und innovative Mobilitätsmodelle für den ländlichen Raum. Beleuchtet werden aktuelle Forschungen, Trends und Entwicklungen: Wie werden wir in Zukunft von A nach B kommen? Wie flexibel, wie umweltschonend wird dies sein? In welche Richtung wird intensiv geforscht? Was ist heute schon möglich?
Mit Insektizid belastete Eier aus Belgien und den Niederlanden zurückgeben
"Pressestelle Niedersächsisches Ministerium für Ernährung"
Möglicherweise betroffene Chargen auch nach Niedersachsen gelangt –
Gesundheitsgefahr für Kinder laut Bundesinstitut nicht auszuschließen
HANNOVER. Mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier aus Erzeugerbetrieben in Belgien und den Niederlanden sind laut aktuellen Erkenntnissen über eine Packstelle in Nordrhein-Westfalen auch nach Niedersachsen gelangt. Es handelt es sich um etwa 1,3 Millionen Eier. Fipronil ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Das niedersächsische Agrarministerium empfiehlt die Rückgabe der Eier, die in den Handel gelangt und verkauft worden sind.
Die entsprechenden Chargen der Eier tragen die Stempelaufdrucke 1-NL 4128604 oder 1-NL 4286001 sowie die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 14.08.2017 und 16.08.2017.
Aufgrund von Analyseergebnissen in Belgien warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor einem potenziell akuten Gesundheitsrisiko für Kinder beim Verzehr von mit Fibronil belasteten Eiern. Für andere Menschen wird dies ausgeschlossen. Das niedersächsische Agrarministerium rät deshalb Verbraucherinnen und Verbraucher dazu, die Eier mit diesen Aufdrucken nicht zu verzehren und zurückzugeben. „Es gilt in der Europäischen Union bei Fipronil Nulltoleranz“, sagte Agrarminister Christian Meyer. „Das Insektizid hat in Lebensmitteln nichts zu suchen. Punkt.“


































