Der Irrglaube an die Privatisierung

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Braunschweig ist durch die Zeit als Dr. Gert Hoffmann Oberbürgermeister war, schwer durch die Privatisierung gebeutelt. So wie vor 15 Jahren, als die...

Wirtschaftsfaktor Geduld

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"Was macht Nationen reich? Neue wissenschaftliche Studien kommen zu dem Schluss: Es ist auch die menschliche Geduld, die für Kapitalbildung, Investitionen und Prosperität...

Einladung für die Veranstaltung Glyphosat

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Sehr geehrte Damen und Herren, der Pflanzenwirkstoff Glyphosat, dessen Neubewertung auf europäischer Ebene Ende dieses Jahres ansteht, gibt aufgrund der Ergebnisse verschiedener Studien Anlass...

Nachricht zur Petition: Saatgutvielfalt in Gefahr

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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

Wir haben gewonnen! Das EU-Parlament hat entschieden: Der Saatgutverordnungs-Vorschlag der EU-Kommission ist politisch erledigt. In seiner heutigen Plenarsitzung hat das Parlamentsplenum mit 511 zu 130 Stimmen eine Entschließung mit Gesetzeskraft verabschiedet, die den Vorschlag vom 6. Mai 2013 eindeutig ablehnt und die Kommission auffordert einen neuen Vorschlag vorzulegen.

Zeichnung oben: Keimendes Getreidesaatkorn im Boden mit Keimling und den drei Keimwurzeln

Heute Akademie-Vortrag zur Glücksforschung: Umdenken in den Wirtschaftswissenschaften

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„Als ich zur Schule ging, wurde ich gefragt, was ich werden möchte.

Ich antwortete: „glücklich“.

Sie sagten mir, dass ich die Frage nicht verstanden hätte,

und ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden hätten.“

John Lennon

 

Erkenntnisse der Glücksforschung

aus der "Umweltzeitung" 11/12.2015

Prof. Ruckriegelhält heute am 03. Dezember 2015 um 19:00 Uhr in der Ev. Akademie Abt Jerusalem einen Vortrag zur Glückforschung.

Glücksforschung – Worauf es im Leben wirklich ankommt.“

 „Das letztendliche Ziel der Ökonomie (Ökonomik) ist, natürlich, zu verstehen was Wohlbefinden ausmacht, und wie es erhöht/verbessert werden kann.“ Ben Bernanke, Chef der US-Zentralbank (bis Ende Januar 2014), August 2012

 „Die herkömmliche Auffassung ist, dass wir erfolgreicher sind, wenn wir hart arbeiten. Wenn wir erfolgreicher sind, dann sind wir glücklich. ... Die jüngsten Forschungsergebnisse aus dem Feld der Positiven Psychologie haben aber gezeigt, dass es genau umgekehrt ist: Wir sind erfolgreich, wenn wir glücklich sind, nicht umgekehrt.“ Shawn Achor, The Happiness Advantage, New York 2010

 Zur Diskussion in den Wirtschaftswissenschaften – eine Hinführung

Die Wirtschaftswissenschaften befinden sich im Umbruch. Lieb gewonnene Annahmen („neoklassisches Paradigma“) stellen sich im Lichte neuerer interdisziplinärer Erkenntnisse als haltlos heraus.

Das Umdenken in den Wirtschaftswissenschaften macht sich an zwei neuen Richtungen fest, die auf unterschiedlichen Ebenen liegen. Der Verhaltensökonomie (Behavioral Economics) und der Glücksforschung (Happiness Research). Beides sind Ansätze, die im Gegensatz zur Neoklassik vom Wesen her interdisziplinär sind, d.h. Erkenntnisse der Psychologie, der Soziologie, der Neurobiologie und der Medizin mit aufgreifen.    

Die Verhaltensökonomie (Behavioral Economics) geht der Frage nach, wie Menschen wirklich entscheiden. Sie verabschiedet sich von der neoklassischen A-priori-Annahme des Homo oeconomicus, die Rationalität, Egoismus und Zeitkonsistenz (gegebene Präferenzen) im Handeln einfach unterstellt, und argumentiert auf der Grundlage der neurobiologischen und psychologischen Erkenntnisse des Dualen Handlungssystems, also dem Zusammenwirken von Neocortex und Limbischem System beim Treffen von Entscheidungen.

Die interdisziplinäre Glücksforschung (Happiness Research) geht der Frage nach, was Menschen wirklich wollen. Sie basiert auf der ökonomischen Grundfrage des effizienten Umgangs mit Ressourcen. Für Menschen ist aber letztlich die knappe Ressource ihre (Lebens-) Zeit und es geht deshalb darum, diese so zu nutzen, dass man glücklich und zufrieden ist. Es zeigt sich dabei, dass der Einfluss des Materiellen sehr begrenzt ist. Auch eine weitere A-priori-Annahme, der in der Neoklassik eine zentrale Rolle zukommt, und zwar der Annahme, dass „Mehr Materielles besser als weniger ist“, ist im Lichte der Erkenntnisse der interdisziplinären Glücksforschung nicht haltbar.

Glücksatlas 2015 Wo Deutschland am glücklichsten ist

Schockstrategie für Europa

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<pDie Kanzlerin ist keine „Getriebene“ der Finanzmärkte – sie folgt ihrem Kalkül: per Eskalation der Krise ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung aufzuzwingen. (Aus "der Freitag")

Wenn Historiker einst aus sicherer Distanz auf 2011 zurückblicken, werden sie vermutlich die Frage stellen, wie es zu einem so rasanten Abstieg Europas kommen konnte. Nur zwei Jahre, nachdem ein kleines, peripheres Euro-Mitglied seine Schuldenprobleme offenbarte, hat sich die gesamte Eurozone in eine finanzpolitische Krisenregion verwandelt. Der vor kurzem noch selbstbewusste, wirtschaftsmächtige europäische Kontinent, dessen Sozialmodell für viele weltweit eine Orientierungsgröße war, ist von der Unterstützung durch den Internationalen Währungsfonds abhängig und bittet in Schwellenländern um finanziellen Beistand; seine Staatsanleihen werden von Banken mehr und mehr wie Schrottpapiere behandelt, die sie schnellstmöglich loswerden wollen.

Braunschweig bietet 1.060 freie Lehrstellen – Hotels und Restaurants suchen 40 Azubis

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Heute Schüler, morgen Azubi – der Countdown läuft: Rund fünf Monate vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 1.060 offene Lehrstellen...

Preisdumping deutscher Supermärkte bedroht Existenzen

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Laut Oxfam-Bericht wird in Ecuador der gesetzliche Mindestpreis systematisch unterlaufen.

Berlin, 24. September 2014. Das Preisdumping deutscher Supermarktketten ist mitverantwortlich dafür, dass der gesetzliche Mindestpreis für Bananen in Ecuador unterlaufen wird. In Kolumbien, wo es keinen Mindestpreis gibt, trägt der Preisdruck zu einer Verschlechterung sozialer und arbeitsrechtlicher Standards bei. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Oxfam-Bericht „Billige Bananen: Wer zahlt den Preis?" , der heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. „Deutsche Supermärkte sind bei der Preisdrückerei tonangebend, Taktgeber sind die Discounter. Diese Billigpreise bedrohen die Existenzen von kleinbäuerlichen Produzenten und Plantagenarbeitern", erklärt Frank Braßel, bei Oxfam Leiter der Kampagne für wirtschaftliche Gerechtigkeit. Ecuador und Kolumbien sind die beiden wichtigsten Lieferländer für den deutschen Markt.

„Green New Deal“ – ein Ausweg aus der Krise? Zwischen Illusion und Wirklichkeit

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Donnerstag, 21. Juni 2012, 18.30 Uhr Aula, Haus der Wissenschaft, Pockelsstr. 11  Es diskutieren * Sven Giegold, Europaabgeordneter der Grünen * Bernd Röttger, Braunschweig...

Warnstreik am 27. April 2016 in Braunschweig

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Nach der zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst (1 % für 2016, 2 % für 2017) ist klar, dass das Angebot der Arbeitgeberseite ein Angebot zum Reallohnverlust ist. ver.di erhöht jetzt den Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber damit die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes nicht von der Lohnentwicklung in Deutschland abgehängt werden. Die Gewerkschaft ver.di ruft daher am 26. und 27. April in ganz Niedersachsen zu ganztägigen Warnstreiks auf. In unserer Region wird u.a. am 27.04. in Braunschweig gestreikt.

Aufgerufen sind u.a. die Beschäftigten der Stadtverwaltung (einschl. Kitas) von BS Energy, des Jobcenters, der Verkehrs GmbH, von ALBA, Bellis und Stadtbad. Vorgesehen für diesen Tag ist ein Sternmarsch mit einer anschließenden Kundgebung vor dem Rathaus auf dem Platz der deutschen Einheit.

1. Demonstrationszug: 09:15 Uhr ab Taubenstraße, 09:45 Uhr ab Hagenmarkt

2. Demonstrationszug: 09:45 Uhr ab VW-Halle

Kundgebung: 10:30 Uhr, Platz der Deutschen Einheit

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