Warum kriegen die USA die Covid-19-Pandemie nicht in den Griff?

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Vor der Pandemie glaubte die USA das Land mit der besten Vorbereitung auf eine Epidemie zu sein. Die Realität sieht, mit aktuell 2.015.741 Infizierten,...

SoVD und Partner sammeln auch 2020 wieder Schulranzen für Braunschweiger Familien

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Es gibt in Braunschweig viele Familien, denen es finanziell nicht gut geht. Da stellt oft schon die Anschaffung eines Schulranzens ein großes Problem dar. Der Sozialverband Deutschland...

SoVD testet Braunschweiger Fitnessstudios auf „Inklusion“

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"Pressemitteilung"

Bereits Anfang August 2016 hat der SoVD fünf Fitnessstudios in Braunschweig getestet. Der Braunschweiger sehbehinderte, Aytekin Demirbas, und ein SoVD-Mitarbeiter als Begleitperson testeten, ob die Studios einem Blinden die Mitgliedschaft ermöglichen. Hintergrund waren Vorfälle in Hannover, wo einem Sehbehinderten die Mitgliedschaft gekündigt wurde, weil er zu viel Aufwand mache und sich die Gäste gestört fühlten. In zwei weiteren Studios in Hannover wurde ihm außerdem die Mitgliedschaft verwehrt. Das Fazit in Braunschweig: Alle Studios, die getestet wurden, hätten Herrn Demirbas als Mitglied aufgenommen, waren sehr freundlich und bemüht, Lösungen für die speziellen Anforderungen des Sehbehinderten zu finden. In vielen Studios wären sogar Preisnachlässe wegen der Behinderung möglich gewesen.
„Entweder nehmen die Studios in Braunschweig das Thema Inklusion ernster als in Hannover oder es ist der hohen Fitnessstudio-Dichte in Braunschweig geschuldet, dass unsere Studios so gut abgeschlossen haben. Das Ergebnis freut uns sehr.“ sagt Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD in Braunschweig. Getestet wurden fünf Studios verschiedener Größe: Injoy, Workout, Body Balance, Hygia, und Fitnessloft.

Wein mit Würde

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KONTEXT – Wochenzeitung -  Pit Wuhrer – 9.8.2017

Kapstadt

Im wirtschaftlich immer noch von Weißen dominierten Südafrika übernimmt die vorwiegend schwarze Belegschaft das größte Bioweingut des Landes. Die stille Revolution im Kleinen wird von einem baden-württembergischen Weinhändler und einem Verein im Landkreis Konstanz gefördert.

 

Zufahrt zu einem Weingut  in Südafrika

Mittagspause. Im Schatten eines großen Baums sitzen Andries Tromb und Chris Jacobs. Den ganzen Morgen über waren sie mit ihren acht Kollegen in den Reben gewesen, haben Stöcke beschnitten, den Boden bearbeitet, Unkraut gejätet. Ein harter Job, auch wenn vom Atlantik her eine Brise weht, die ihre Arbeit unter der sengenden Sonne Südafrikas etwas erträglicher macht. Müde blicken sie unter ihren Hüten hervor. Und doch klagen sie nicht.

"Der Lohn könnte zwar etwas höher sein", sagt Tromb, 50, der seit über zwanzig Jahren auf der Farm von Wilhelm Steenkamp arbeitet, "er liegt aber deutlich über dem für die Branche vereinbarten Mindestlohn". Der bringt rund neun Euro am Tag – und nicht einmal das zahlen die meisten Weinfarmer. "Hier erhalten wir auch Überstundenzuschläge und sind medizinisch gut versorgt. Außerdem bekomme ich jedes Jahr Anteile am Gesamtbetrieb gutgeschrieben", sagt Tromb. Die will er sich auszahlen lassen, wenn er in Rente geht. Jacobs, 30 Jahre alt, findet ökologische und politische Aspekte ebenso wichtig: "Erstens bin ich hier nicht den Giften ausgesetzt wie die Kollegen auf konventionell betriebenen Weingütern", zählt er auf, "zweitens werde ich respektiert. Und drittens gibt es gewählte Arbeiterkomitees, die unsere Interessen vertreten."

 

Eine funktionierende Belegschaftsvertretung in einem Land, in dem 23 Jahre nach Ende der Apartheid die Chefs noch immer zumeist weiß und die Untergebenen schwarz sind? Das erstaunt. Schließlich wird im südafrikanischen Weinsektor immer noch mit harten Bandagen gekämpft. So streikten Ende 2016 die LandarbeiterInnen der Robertson Winery, einem der größten Weinbetriebe des Lands, vierzehn Wochen lang – und konnten am Ende doch kaum mehr als den Inflationsausgleich durchsetzen.

Die Trauben der Rebstöcke, die Tromb, Jacobs und ihre Kollegen auf Steenkamps Farm pflanzen, hochbinden, pflegen und schließlich ernten, sind für Stellar Organics bestimmt. Diese Bio-Weinkellerei – dreihundert Kilometer nördlich von Kapstadt zwischen den Kleinstädten Vredendal und Klawer gelegen – hat ein Modell geschaffen, das der traditionell hierarchisch strukturierten und von Weißen beherrschten südafrikanischen Weinbranche den Weg in eine andere Zukunft weisen könnte. …

Foto: AbL Newsletteer

Spektakulär aber sind hier die vielfach ausgezeichnete Weine, teilweise ohne Schwefelzusatz. Und vor allem die Menschen. Leute wie Willem Roussow zum Beispiel, Gründer, Geschäftsführer und mit 28 Prozent größter Anteilseigner von Stellar Organics.

Der 46-Jährige hatte von Anfang an, schon beim Aufbau ab 1999, auf biologischen Anbau gesetzt. Und sich für Fairtrade engagiert, als dieses Konzept in Südafrika Fuß zu fassen begann. Warum? "Weil es allen nützt, den Beschäftigten und dem Betrieb." …

Mietendeckel ist verfassungswidrig

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Der sog. "Berliner Mietendeckel" darf nicht mehr angewandt werden: Die Verfassungsrichter des 2. Senats erklärten ihn für verfassungswidrig. Die wesentliche Begründung: Die Länder dürfen...

Stadt beauftragt rechtliche Prüfung der Niwo-Bürgerinitiative: Eigentor!

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Die Geschäftsführung (der Niwo-Bau) empfahl, dem Gutachten folgend, zunächst keine Forderung auf Unterlassung an Ratsherrn Rosenbaum bzw. die BIBS-Fraktion zu stellen“

Das Rechtsgutachten kommt außerdem „zu dem Schluss, dass eigene Ansprüche der Stadt Braunschweig auf Unterlassung und Widerruf der im Flugblatt enthaltenen Aussagen nicht bestehen“ (Drucksache 9226/07 v. 16.11.07). Oberbürgermeister Hoffmann hat mal wieder mit Kanonen auf eine Bürgerinitiative geschossen und einen Rohrkrepierer kassiert, kann die Initiative doch jetzt für ihre Broschüre/Flugblätter behaupten, dass die Aussagen rechtsanwaltlich geprüft und deshalb besonders glaubhaft sind.

Faires Kulturfrühstück im Haus der Kulturen Braunschweig

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Einladung
zum 4. Fairen Kulturfrühstück im Haus der Kulturen Braunschweig

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir möchten Sie herzlich einladen: Faires Kulturfrühstück in Braunschweig am Sonntag, den 03.11.2013 um 11:30Uhr im Haus der Kulturen Braunschweig, Am Nordbahnhof 1.

An unterschiedlichen Orten mit unterschiedlichen kulturellen Beiträgen möchten wir Ihnen fair gehandelte Produkte vorstellen. Genießen Sie mit uns in diesem Jahr im Haus der Kulturen den Braunschweig Kaffee und probieren Sie zahlreiche andere fair gehandelte Köstlichkeiten wie z.B. Marmeladen oder andere Brotaufstriche, Säfte und exklusive Teesorten.

Inklusion und Integration in Braunschweig – Leichte Sprache in Grundsicherungsbescheiden (PM)

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Die Piratenfraktion beantragt, dass die Stadt Braunschweig alle Bescheide für Grundsicherung grundsätzlich auch in Leichter Sprache ausgibt. [1]


"Mit unserem Antrag verfolgen wir das Ziel, dass zusätzlich zu dem rechtsverbindlichen Bescheid eine Version in Leichter Sprache ausgegeben wird und zwar unabhängig davon, ob eine Behinderung, Sprach- oder Lernschwierigkeiten der Antragssteller bekannt sind. Dies ist nicht nur ein diskriminierungsfreies Vorgehen, sondern wird vielen Menschen den Umgang mit diesen komplizierten Bescheiden erleichtern. Zudem wird es auch eine Entlastung für die Sachbearbeiter darstellen", so Ratsfrau Claudia Jonda, die im Ausschuss für Soziales und Gesundheit die Piratenfraktion vertritt.

365* Female MCs – Transgenderfrau Lia Sahin gibt den Beat an!

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Die Ag gegen Rechts im Jugendring Braunschweig e.V. und ''Demokratie leben!'' Braunschweig laden zu gemeinsamen Veranstaltungen im Rahmen der Demokratieplattform „Platz_nehmen" ein. Am kommenden Freitag...

Worauf Verbraucher bei der Online-Partnersuche achten sollten

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Gut zu wissen – Verbrauchertipp  Valentinstag: Worauf Verbraucher bei der Online-Partnersuche achten sollten Braunschweig, 12.02.2019 – Romantische Geschenkideen, Luftballons und rote Ro-sen –...

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