Kongress-Doku „Zeitbombe Atomenergie – 25 Jahre Tschernobyl“

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Der internationale IPPNW-Kongress "Zeitbombe Atomenergie - 25 Jahre Tschernobyl" mit 700 bis 800 TeilnehmerInnen war angefüllt mit bewegenden Momenten, spannenden Vorträgen, inspirierenden Gesprächen...

Mahnwache „Fukushima ist überall!“

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Um 18.00 Uhr wird auch Montag 11. April, in Braunschweig wieder eine Fukushima-Mahnwache stattfinden. Alle, die angesichts der aktuellen Entwicklung ihre Trauer und Empörung...

Gesundheitsrisiko Asse II – Weltatomerbe Braunschweiger Land

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Am  30.3.2011 sprach Winfrid Eisenberg, IPPNW, auf der Veranstaltung "Gesundheitsrisiko Asse II - Weltatomerbe Braunschweiger Land" in der Lindenhalle Wolfenbüttel. Er stellte braunschweig-spiegel sein Redemanuskript zur Veröffentlichung zur Verfügung.

"Die Atomkatastrophenkette Hiroshima-Nagasaki-Majak-Windscale-Harrisburg-Tschernobyl-Fukushima veranlasst mich, mit einem Zitat aus Heinrich Heines Ballade Belsazar zu beginnen, gedichtet 1815:

(Der König von Babylon hatte bei einem Gelage frevelhaft aus einem heiligen Becher getrunken und Gott gelästert, dann ging es so weiter:)
 


Und sieh! und sieh! An weißer Wand – da kam's hervor wie Menschenhand;
Und schrieb, und schrieb an weißer Wand Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.
Der König stieren Blicks da saß, mit schlotternden Knien und totenblass.
Der Knechte Schar saß kalt durchgraut, und saß gar still, gab keinen Laut.
Die Magier kamen, doch keiner verstand zu deuten DIE FLAMMENSCHRIFT AN DER WAND.
Belsazar ward aber in selbiger Nacht von seinen Knechten umgebracht.

 

 

 

 

 

 

 

Um die Flammenschrift von Hiroshima bis Fukushima zu deuten, benötigen wir keine Magier. Die Botschaft ist klar: 


Wir müssen das Nuklearzeitalter umgehend beenden, sonst verbrennen wir im atomaren Feuer. Wir fehlbaren Menschen dürfen keine Technologie verwenden, die den kleinsten Fehler mit lebensfeindlicher Grausamkeit bestraft.
 

Riesen-Batterien für Ökostrom

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Stromspeicher nehmen nach Hannover-Messe Fahrt auf. Künftig müssen die wachsenden Mengen an Sonnen- und Windstrom für dunkle oder windschwache Zeiten gespeichert werden. Eine Lösung...
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Fahrradtour zum Wind

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Die "Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad" lädt für Sonntag den 10. April zur Besichtigung einer Windanlage in Salzgitter ein. Anschließend lädt die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. zum Picknick ins KONRAD-Haus nach Salzgitter-Bleckenstedt. Dort gibt es dann noch Infos zum geplanten Atommüll-Lager Schacht KONRAD und der aktuellen Auseinandersetzung um Atomenergie.

Neues BUND-Projekt zum Erhalt der Streuobstwiesen: Wolfenbüttel als Modell-Landkreis ausgewählt

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Foto:  © Rainer Sturm / PIXELIO.de


Der Landkreis Wolfenbüttel ist aufgrund des umfangreichen Datenbestandes und der vielfältigen Aktivitäten im Streuobstwiesenschutz als einer von vier Modell-Landkreisen im Projekt „Streuobstwiesen-Kataster" des BUND Landesverband Niedersachsen e.V. ausgewählt worden. Das niedersachsenweite Projekt hat das Ziel, ein Informationssystem für die Streuobstwiesen in Niedersachsen aufzubauen, eine Internet-Drehscheibe für alle Informationen, Kontakte und Termine rund um die Streuobstwiesen. Denn bislang gibt es weder eine landesweite Datenbank noch ein Kartenwerk mit Informationen darüber, wie viele Streuobstwiesen es in Niedersachsen noch gibt oder welche alten Obstbaumsorten wo zu finden sind.

Der BUND lädt ein zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 7. April 2011, von 10.00 - 13.00 Uhr im Kreishaus Wolfenbüttel, Bahnhofstr. 11, großer Sitzungssaal.

Der BUND Niedersachsen trägt mit dem Projekt zum Erhalt der Streuobstwiesen bei, denn Streuobstwiesen sind besonders artenreiche Lebensräume. Viele bedrohte Tierarten wie Steinkauz, Haselmaus, Fledermaus, Schmetterlinge, Bienen, Garten- und Siebenschläfer finden hier eine Zuflucht. Die Obstwiesen haben deshalb eine herausragende Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität. Außerdem ist ihr ästhetischer Reiz in der Landschaft unbestritten.

„Zukunft säen – Vielfalt ernten – Saatgut bleibt Gemeingut“

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Am 21.3. fand in der Brunsviga – unter der Anmoderation von Andreas Riekeberg – eine Veranstaltung mit folgendem Titel statt:

„Zukunft säen – Vielfalt ernten – Saatgut bleibt Gemeingut“

Der ausgestrahlte Bericht zeigte Interviews auf dem fünften Europäischen Saatguttreffen in Graz am 27. März 2011. Dieses Treffen diente einerseits dazu, gentechnikfreien Austausch von Saatgut zu erleichtern und weiterhin zu fördern und andererseits, die transnationalen Saatgut-Konzerne daran zu hindern, den europäischen-, bzw. den Weltmarkt für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Mittlerweile werden 67% der Saatgutverkäufe von den 10 größten Unternehmen (Monsanto, Bayer, Syngenta, Du Pont u.a.) im Zeitraum 1996 – 2008 kontrolliert. Es gilt dem starken Bündnis aus Saatgutkonzernen, Regierungen und Unternehmen Einhalt zu gebieten. In den letzten Jahren hat sich ein immer größer werdendes Netzwerk in Mitteleuropa gebildet, denen es darum geht, alte, gefährdete Sorten durch Saatgutgewinnung zu bewahren.

Blau-Gelbe Tonne soll Braunschweigs Recycling-Quote verbessern

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Überraschende Wende: Die im Rat vertretenen Parteien wollen mit einem innovativen Marketing-Konzept die zunächst von der Verwaltung zurückgezogene Einführung der Gelben Tonne für Leichtverpackungen (LVP) doch wieder auf die Tagesordnung setzen. Hinter den Kulissen einigte man sich darauf, die Tonnen im Blau-Gelben Design zu gestalten (siehe Anlage), den für Braunschweiger Fußball-Fans „schönsten Farben dieser Welt“. Die erhoffte Steigerung der Sammelquote soll dann vom zukünftigen LVP-Verwerter teilweise wieder als Sponsorenbeitrag an die Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA zurückfließen. Diese Eckpunkte sollen in die erforderliche Neuausschreibung der Verwertung von LVP und stoffgleichen Nichtverpackungen mit aufgenommen werden.

EU erhöht die Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan!

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(30.03.11 / U.S.) Die EU hat mit einer Eilverordnung (Durchführungsverordnung Nr. 297/2011 vom 25.3.2011) die Grenzwerte für Lebens- und  Futtermittel, die aus Japan importiert werden, erhöht. Die Reaktion von Verbaucherministerin Aigner und Bundesamt für Strahlenschutz - wie könnte es auch anders sein: Davon geht keine Gefahr für die Gesundheit der Menschen aus.

Die Grenzwerte für Säuglingsnahrung wurde von 370 Becquerel/Kilogramm auf 400 Bq/kg heraufgesetzt. Für Milcherzeugnisse von 370 Bq/kg auf 1000 Bq/kg und für andere Nahrungsmittel von 600 Bq/Kilogramm auf 1250 Bq/Kg. "Bestimmte Produkte wie Fischöl und Gewürze dürfen diesen Wert sogar um das Zehnfache übersteigen, also bis zu 12.500 Bq/kg belastet sein - ein 20-faches des bisherigen Limits" erkläutern foodwatch und das Umweltinstitut München.

Seit 1987 liegt in den Schubladen der EU eine Verordnung (EURATOM 3954/87), die es erlaubt "im Falle eines nuklearen Unfalls oder eines anderen radioaktiven Notstandes" die Grenzwerte für Futter- und Lebensmittel zu erhöhen um im Falle radioaktiver Verstrahlung weiterhin Lebensmittel auf den Markt bringen zu können. Eine Konsequenz der EU aus den Erfahrungen mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Denn nach einer Reaktorkatastrophe gibt es in den betroffenen Gebieten keine unverstrahlten Lebensmittel mehr und die Menschen müssen trotzdem essen und trinken. Gleichzeitig können die Staaten es aber nicht dulden, dass verbotene Lebensmittel verkauft werden. Also werden im Katastrophenfall einfach die Grenzwerte erhöht.

Diese Ausstellung sollte jeder besuchen …

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... und das ist nur noch bis Freitag, den 1.4. möglich!  "25 Jahre Tschernobyl: Menschen – Orte – Solidarität"

Igor Jurewitsch Pismenskii, er ist einer der Hubschrauberpiloten, die den Brand des Tschernobyl-Reaktors gelöscht haben, indem sie 200 Meter über diesen, tagelang- und tonnenweise, ein Quarzgemisch abwarfen. Sie haben Europa vor noch schlimmeren bewahrt!

Und Prof.Dr. Angelina Nyagu, sie leitet die nationalen Forschungsprogramme zur Minimierung der Gesundheitsfolgen der Tschernobyl Katastrophe!

Jede/r kann die Tschernobyl-Ausstellung in der Martinikirche besuchen, sie ist kostenlos!
Sie ist für junge Menschen konzipiert und für Schulklassen können Klassenführungen vereinbart werden unter: 0172/91 48 478


Dort werde die Zeitzeugen auch für Fragen zur Verfügung stehen!

Es ist eine Ehre für mich gewesen, diese besonderen Menschen, bei der Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, kennengelernt zu haben. Ich kann jeder Schulklasse und Privatmenschen empfehlen, diese Ausstellung zu besuchen und die Chance zu nutzen, mit den Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen!

Die Austellung läuft nur bis zum 1.4.2011, in der St. Martinikirche/Braunschweig

Öffnungszeiten: Mo-Do.: 10.00-18.00 Uhr/ Fr.:10-14.00 Uhr


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