Asse strahlt so stark wie nie
Neue Messungen bestätigen die Sorgen um die Sicherheit in der Asse.
Bei der geplanten Rückholung des Atommülls aus der Asse ist offenbar größte Eile geboten: In dem Atommülllager bei Wolfenbüttel ist die Radioaktivität vor einer Einlagerungskammer stark gestiegen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) maß in einem alten Bohrloch vor der Kammer 12 eine Aktivität von 240.000 Becquerel Cäsium 137 pro Liter, wie der Sprecher des Asse-Betreibers, Werner Nording, am Donnerstag mitteilte. Der Wert liege damit 24 Mal höher als die erlaubte Freigrenze von 10.000 Becquerel.
Unterstützung für Tschernobyl-25-Jahrestag am Ostermontag gesucht. Haltestellen-Flyerdruck naht!
Hallo liebe Mitmenschen,
wer noch Haltestellen für den Jahres.-Aktionstag www.tschernobyl25.de anmelden will, sollte es jetzt tun.
Wir drucken nämlich,die Handzettel für jede Haltestelle, die jede/r an Ihren / sein Kiez verteilen kann!!!
Ab Samstag den 16.4. sind die Flyer da, vorab muß aber schon durchgesagt werden: wer, wieviele für seinen Stadtteil braucht!
(Haltestellen, wie/ was? Siehe hier)
Und für die regionale Mobilisierung zum Tschernobyl-25-Tag am Ostermontag werden noch dringend Helfer und Helferinnen gesucht. Es geht z.B. darum, Flyer und Plakate zu verteilen und potentiell interessierte Gruppen zur Errichtung einer Haltestelle zu motivieren. Also sprecht bitte Euch bekannten Gruppen, Institutionen, Firmen, Freunde daraufhin an.
Infos, Karten, Flugblätter sowie weiteres Material zum Ablauf und den Haltestellen gibt es unter www.bs-land.tschernobyl25.de
Für den Ostermontag suchen wir noch dringend Ordner und Ordnerinnen und auch noch eine Unterstützung fürs Büro (z.B. Telefondienst etc.).
Kongress-Doku „Zeitbombe Atomenergie – 25 Jahre Tschernobyl“
Mahnwache „Fukushima ist überall!“
Gesundheitsrisiko Asse II – Weltatomerbe Braunschweiger Land
Am 30.3.2011 sprach Winfrid Eisenberg, IPPNW, auf der Veranstaltung "Gesundheitsrisiko Asse II - Weltatomerbe Braunschweiger Land" in der Lindenhalle Wolfenbüttel. Er stellte braunschweig-spiegel sein Redemanuskript zur Veröffentlichung zur Verfügung.
"Die Atomkatastrophenkette Hiroshima-Nagasaki-Majak-Windscale-Harrisburg-Tschernobyl-Fukushima veranlasst mich, mit einem Zitat aus Heinrich Heines Ballade Belsazar zu beginnen, gedichtet 1815:
(Der König von Babylon hatte bei einem Gelage frevelhaft aus einem heiligen Becher getrunken und Gott gelästert, dann ging es so weiter:)
Und sieh! und sieh! An weißer Wand – da kam's hervor wie Menschenhand;
Und schrieb, und schrieb an weißer Wand Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.
Der König stieren Blicks da saß, mit schlotternden Knien und totenblass.
Der Knechte Schar saß kalt durchgraut, und saß gar still, gab keinen Laut.
Die Magier kamen, doch keiner verstand zu deuten DIE FLAMMENSCHRIFT AN DER WAND.
Belsazar ward aber in selbiger Nacht von seinen Knechten umgebracht.
Um die Flammenschrift von Hiroshima bis Fukushima zu deuten, benötigen wir keine Magier. Die Botschaft ist klar:
Wir müssen das Nuklearzeitalter umgehend beenden, sonst verbrennen wir im atomaren Feuer. Wir fehlbaren Menschen dürfen keine Technologie verwenden, die den kleinsten Fehler mit lebensfeindlicher Grausamkeit bestraft.
Riesen-Batterien für Ökostrom
Fahrradtour zum Wind
Die "Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad" lädt für Sonntag den 10. April zur Besichtigung einer Windanlage in Salzgitter ein. Anschließend lädt die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. zum Picknick ins KONRAD-Haus nach Salzgitter-Bleckenstedt. Dort gibt es dann noch Infos zum geplanten Atommüll-Lager Schacht KONRAD und der aktuellen Auseinandersetzung um Atomenergie.
Neues BUND-Projekt zum Erhalt der Streuobstwiesen: Wolfenbüttel als Modell-Landkreis ausgewählt
Foto: © Rainer Sturm / PIXELIO.de
Der Landkreis Wolfenbüttel ist aufgrund des umfangreichen Datenbestandes und der vielfältigen Aktivitäten im Streuobstwiesenschutz als einer von vier Modell-Landkreisen im Projekt „Streuobstwiesen-Kataster" des BUND Landesverband Niedersachsen e.V. ausgewählt worden. Das niedersachsenweite Projekt hat das Ziel, ein Informationssystem für die Streuobstwiesen in Niedersachsen aufzubauen, eine Internet-Drehscheibe für alle Informationen, Kontakte und Termine rund um die Streuobstwiesen. Denn bislang gibt es weder eine landesweite Datenbank noch ein Kartenwerk mit Informationen darüber, wie viele Streuobstwiesen es in Niedersachsen noch gibt oder welche alten Obstbaumsorten wo zu finden sind.
Der BUND lädt ein zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 7. April 2011, von 10.00 - 13.00 Uhr im Kreishaus Wolfenbüttel, Bahnhofstr. 11, großer Sitzungssaal.
Der BUND Niedersachsen trägt mit dem Projekt zum Erhalt der Streuobstwiesen bei, denn Streuobstwiesen sind besonders artenreiche Lebensräume. Viele bedrohte Tierarten wie Steinkauz, Haselmaus, Fledermaus, Schmetterlinge, Bienen, Garten- und Siebenschläfer finden hier eine Zuflucht. Die Obstwiesen haben deshalb eine herausragende Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität. Außerdem ist ihr ästhetischer Reiz in der Landschaft unbestritten.
„Zukunft säen – Vielfalt ernten – Saatgut bleibt Gemeingut“
Am 21.3. fand in der Brunsviga – unter der Anmoderation von Andreas Riekeberg – eine Veranstaltung mit folgendem Titel statt:
„Zukunft säen – Vielfalt ernten – Saatgut bleibt Gemeingut“
Der ausgestrahlte Bericht zeigte Interviews auf dem fünften Europäischen Saatguttreffen in Graz am 27. März 2011. Dieses Treffen diente einerseits dazu, gentechnikfreien Austausch von Saatgut zu erleichtern und weiterhin zu fördern und andererseits, die transnationalen Saatgut-Konzerne daran zu hindern, den europäischen-, bzw. den Weltmarkt für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Mittlerweile werden 67% der Saatgutverkäufe von den 10 größten Unternehmen (Monsanto, Bayer, Syngenta, Du Pont u.a.) im Zeitraum 1996 – 2008 kontrolliert. Es gilt dem starken Bündnis aus Saatgutkonzernen, Regierungen und Unternehmen Einhalt zu gebieten. In den letzten Jahren hat sich ein immer größer werdendes Netzwerk in Mitteleuropa gebildet, denen es darum geht, alte, gefährdete Sorten durch Saatgutgewinnung zu bewahren.
Blau-Gelbe Tonne soll Braunschweigs Recycling-Quote verbessern
Überraschende Wende: Die im Rat vertretenen Parteien wollen mit einem innovativen Marketing-Konzept die zunächst von der Verwaltung zurückgezogene Einführung der Gelben Tonne für Leichtverpackungen (LVP) doch wieder auf die Tagesordnung setzen. Hinter den Kulissen einigte man sich darauf, die Tonnen im Blau-Gelben Design zu gestalten (siehe Anlage), den für Braunschweiger Fußball-Fans „schönsten Farben dieser Welt“. Die erhoffte Steigerung der Sammelquote soll dann vom zukünftigen LVP-Verwerter teilweise wieder als Sponsorenbeitrag an die Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA zurückfließen. Diese Eckpunkte sollen in die erforderliche Neuausschreibung der Verwertung von LVP und stoffgleichen Nichtverpackungen mit aufgenommen werden.




































