Eine gemeinsame Pressemitteilung des Jugendrings Braunschweig e.V. und des Braunschweiger Jugendparlaments.
Von Kai Fricke (Jugendring Braunschweig e.V.)
Jugendring und Jugendparlament drängen auf verbindliche Schritte für Sanierung oder Neubau
Mehr als 40 Jugendliche haben während der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 21. Mai 2026 im Braunschweiger Rathaus ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Jugendzentrums B58 gesetzt. Während der Sitzung hielten die Jugendlichen ein Banner hoch und machten damit sichtbar: Die Zukunft des B58 ist für viele junge Menschen in Braunschweig von zentraler Bedeutung. Mobilisiert wurden sie vom Förderverein B58, der damit einer Anfrage von Jugendring und Jugendparlament an die Verwaltung Nachdruck verleihen wollte.
Diese hatten Jugendring und Jugendparlament im Vorfeld gemeinsam formuliert und durch die Vertretung des Jugendparlaments im Jugendhilfeausschuss eingereicht, um Klarheit über die weiteren Planungen für das Jugendzentrum zu erhalten. Zusätzlich wandten sich beide Organisationen mit einem Unterstützungsschreiben an die Ratsfraktionen und forderten konkrete politische Unterstützung für die dringend notwendige bauliche Weiterentwicklung.
Das Jugendzentrum B58 ist seit Jahren ein wichtiger Ort für junge Menschen mit Proberäumen für Nachwuchsbands, überregional bekannten Konzerten, Jugendtreff, Werkstätten, Schulkindbetreuung und kulturellen Projekte. Im Schnitt wird es von 125 Kindern und Jugendlichen pro Tag genutzt.
Gleichzeitig ist seit langem bekannt, dass die bestehenden Räumlichkeiten den heutigen Anforderungen nur eingeschränkt gerecht werden. Besonders fehlende Barrierefreiheit, funktionale Einschränkungen, mangelnde räumliche Kapazitäten und eine marode Bausubstanz stellen die Einrichtung und ihre Besucher*innen immer wieder vor Herausforderungen.
Die Stellungnahme der Verwaltung zeigt, dass weitere Schritte geprüft und neue Planungen angestoßen werden sollen. Besonders die Überlegungen zu einem barrierefrei erreichbaren Veranstaltungsraum werden von Jugendring und Jugendparlament ausdrücklich begrüßt.
„Wir freuen uns, dass sich erneut etwas bewegt und weitere Schritte geprüft werden. Nach fast zehn Jahren immer neuer Planungen, Diskussionen und Verschiebungen hoffen wir aber vor allem, dass nun tatsächlich konkrete Fortschritte folgen. Neben der Umsetzung der nächsten Planungsschritte und einen verbindlichen und transparenten Zeitrahmen für die darauffolgenden Baumaßnahmen beinhaltet dies auch die Bereitstellung ausreichender Haushaltsmittel im nächsten Doppelhaushalt“, erklären Jugendring und Jugendparlament gemeinsam.
Das Foto im Anhang dürfen Sie für Ihre Berichterstattung verwenden. Auf diesem sind jene Jugendlichen abgebildet, die bereit waren sich im Anschluss an die Sitzung für ein Pressefoto ablichten zu lassen.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Jugendring Braunschweig e.V.
Jugendparlament Braunschweig























