Die Quadriga – eine unendliche Geschichte?

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  • Braunschweiger Zeitung, 5. Mai 2007: "Quadriga soll erst heute eintreffen"
  • Braunschweiger Zeitung, 7. Mai 2007: "Quadriga erst in den nächsten Wochen fertig"
  • Braunschweiger Zeitung, 27. Juni 2007: "Quadriga kommt erst im Herbst auf das Schloss"
  • Braunschweiger Zeitung, 4. September 2007: "Quadriga soll noch in diesem Jahr aufs Schloss"
  • Braunschweiger Zeitung, 3. November 2007: "Quadriga kommt erst nächstes Jahr aufs Schloss"


Nein, für professionelle Recherche sprechen die überschriften zum Thema Quadriga aus den letzten Monaten nun wirklich nicht. Aber dazu haben wir das Wichtigste schon in der Broschüre "Vier Rösser, ein Sponsor und viele Esel" ausgeführt. Hier nur noch eine kurze Ergänzung zu den letzten zwei Artikeln.

Thema „Tempolimit“ in der BZ: Automobilindustrie kann sehr zufrieden sein

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Großangriff der BZ (Ausgabe vom 30.10.07) auf den Vorschlag eines Tempolimits von 130 km/h auf der Autobahn:

  • auf Seite 1 Artikel "Autobranche: Tempo 130 gefährdet Arbeitsplätze"
  • auf Seite 7 Artikel "Experte: Tempolimit ist schlechter als CO2-Steuer"
  • auf Seite 4 Leitartikel "Exportrampe Autobahn"
  • auf Seite 23 Umfrage "Brauchen wir Tempo 130 ...?"

Keine Frage, man kann für oder gegen das Tempolimit sein, es gibt Argumente dafür und Argumente dagegen, und jeder Journalist hat das gute Recht, in einem Kommentar seine Meinung darzubringen. Die Braunschweiger Zeitung aber geht viel weiter.

Oberbürgermeister liest keine BIBS-Flugblätter?

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Ein Mieter einer Wohnung der Nibelungen Wohnbau Gesellschaft hat sich hilfesuchend an den Oberbürgermeister gewandt, Flugblätter der BIBS zu getätigten Wohnungsverkäufen mitgeschickt, ihn gebeten: "... bitte teilen Sie mir doch mit, ob die Behauptungen wirklich den Tatsachen entsprechen" und ihn gefragt: "Falls die Behauptungen nicht stimmen: Beabsichtigen Sie, die BIBS wegen übler Nachrede bzw. Verleumdung zu verklagen?" (Brief des Mieters vom 15.04.07).

Braunschweiger Zeitung – Missbilligung durch den Presserat

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Der Presserat hat die Berichterstattung der BZ über einen Konflikt an einer Braunschweiger Schule missbilligt. Die BZ habe in drei Artikeln (vom 30.06., 7.07. und 10.07. des Jahres) die journalistische Sorgfaltspflicht nicht ausreichend beachtet, heißt es in der Entscheidung des Presserats vom 11.09.07.

In den drei Artikeln seien schwere Vorwürfe gegen ein Lehrerkollegium erhoben worden, das sich im Konflikt mit seiner Schulleiterin befand. Dazu der Presserat wörtlich:

CDU/FDP-Verbot für neue Integrierte Gesamtschulen und der Rechtsradikalismus

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Kassandra sagte: „Alles wird sich vor ihren Augen abspielen, und sie werden nichts sehen.“ (Christa Wolf)
Es wird Zeit hinzusehen, wenn sich Extremismus und Rassismus beginnen breit zu machen. Das Rekrutierungsfeld für Neo-Nazis und ihre Propaganda wächst. Zu glauben, dass alles sei mit dem Hinweis auf Hartz IV zu erklären, führt in die Irre. Unsere Schulen müssen sich ändern. Es wird Zeit, die Ursachen zu sehen und zu bekämpfen. Und das heißt vor allem, Investition in Bildung! Bildung für unsere Kinder, vermittelt in Gesamtschulen und Gemeinschaftsschulen, in der alle Kinder mitgenommen werden, in der es keine Verlierer gibt. Niemand darf am Beginn des Erwachsenenlebens vor den geschlossenen Türen der Gesellschaft stehen.

Bürgerzeitung? – Missverständlich ausgedrückt!

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Fünfzehn Braunschweiger/innen hatten die Aufforderung der Braunschweiger Zeitung: "Einladung zum Mitreden" / "Bürgerzeitung" wörtlich genommen und Chefredakteur Raue einen Brief geschrieben: "Wir bieten Ihnen unsere Bereitschaft zum Dialog an. Bestimmen Sie Ort und Zeitpunkt für ein Gespräch. Wir sind ohne Vorbedingungen zum Dialog bereit. Unser Interesse an einem Dialog tragen wir in dieser Form an die BZ heran, weil in der Vergangenheit einzelne Bürgerinitiativen und ihre Vertreter in Braunschweig von der BZ den Eindruck hatten, dass bestimmte Themen keine Beachtung finden ... Wenn die BZ das jetzt ändern will, wäre das ein Fortschritt sowohl für die Anliegen der mehr als 15 Initiativen in Braunschweig als auch für das Ansehen der BZ.... Wir freuen uns auf ein Antwortschreiben von Ihnen mit Termin- und Themenvorschlägen."

Fernwärme-Anschlusszwang für alle in Braunschweig – Lizenz zum Gelddrucken fü

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Welche Rolle spielt der Oberbürgermeister?

- In der nächsten Ratssitzung soll eine Vorlage der Verwaltung beschlossen werden, die alle Hausbesitzer in der Kernstadt („Gebiet für Fernwärme“, www.braunschweig.de) verpflichtet, ausschließlich mit Fernwärme zu heizen. Fernwärme wird nur von BS-Energy geliefert, das zu 74,9 % dem französischen Konzern Veolia gehören. Oberbürgermeister Hoffmann ist Aufsichtsratsvorsitzender von BS-Energy. Insofern der Gewinn von BS-Energy aus den von Braunschweige/innen bezahlten Energiepreisen und Gebühren z.B. für Abwasser entsteht, gibt es einen Interessenkonflikt. Veolias Interesse an hohen Gewinnen steht in direktem Gegensatz zum Interesse der Bürger/innen an preiswerter Energie- und Wasserversorgung.

Wir sind zufrieden

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Zum neuesten Trend in der Berichterstattung der „Braunschweiger Zeitung"
Seit einigen Wochen beschleicht einen bei der Lektüre der Braunschweiger Zeitung ein merkwürdiges Gefühl der Leere: Es hat eigentlich gar nichts Richtiges dringestanden! Konnte man sich früher über die neuesten Taten des Herrn Oberbürgermeisters ärgern, so gibt es, seit er sich auf die Außendarstellung der Stadt spezialisiert hat, nicht Substantielles mehr zu melden. Natürlich gäbe es Themen genug, Magni-Stauwasser, Fernwärme-Preise usw., aber da dies nicht von Herrn H. gesetzte Themen sind, spielen sie für die Zeitung auch keine Rolle.

KPMG wieder im Visier von US-Ermittlern

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Die von der Stadt Braunschweig seit Amtsantritt von OB Hoffmann bevorzugte Beratungsfirma KPMG ist zum wiederholten Male im Visier strafrechtlicher Ermittlungen. So schreibt die HÖRZU: In den Blick der US-Ermittler geraten nun auch die Wirtschaftsprüfer der Firma KPMG, die von den Scheingeschäften, Millionen-Transfers, getürkten Verträgen und zweifelhaften Vetriebspraktiken (der Firma Siemens) nichts gewußt haben wollen.

Das Messer am Puls der Bürger: Pulsmesser – eine Umfrage über die BZ

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Die Bürgerinitiative für eine freie und faire Presse in Braunschweig befasst sich kritisch mit Braunschweigs einzigem Nachrichtenorgan, der Braunschweiger Zeitung. Im Mai...

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