Elitenverwahrlosung

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Der Herausgeber des Handelsblatts hat den Nagel auf den Kopf getroffen: Er nennt die Tests der Abgasbelastung an Affen und die damit einhergehende Kommentierung bzw. Ignoranz bei Wissenschaftlern, Wirtschaftsführern und Politikern eine „Elitenverwahrlosung“. Hier die Begründung von Gabor Steingart für seine harte Wertung des Vorgangs. Albrecht Müller.

"Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

die deutsche Autoindustrie weiß, wie man das Publikum schockt. Nach der Dieselaffäre schieben sich die drei großen Automobilhersteller erneut in die Schlagzeilen – diesmal mit Abgastests an Affen. Zehn Primaten mussten stundenlang giftige Abgase einatmen, während die Forscher ihre Testgeräte studierten. Die Affen durften zur Beruhigung Zeichentrickfilme schauen. Der Vorgang wird in seiner Erbärmlichkeit nur überboten von der gespielten Ahnungslosigkeit der Berliner Verkehrspolitiker und einiger Auto-Manager. Viele wollen heute nicht wissen, was sie gestern taten. Die Erinnerung ist ein Derivat der Interessen.

Nachweislich war beispielsweise der VW-Cheflobbyist in Berlin, Thomas Steg, bereits im Jahr 2013 über die von seinem Unternehmen mitfinanzierten Tierversuche an Affen informiert. Die VW-Rechtsabteilung hatte dem Versuch – der zur Reinwaschung der Dieseltechnologie gedacht war – ausdrücklich zugestimmt. Steg erhob keine Einwände gegen die versuchte Vergiftung der Affen.

Die routinierte Gleichgültigkeit der Berliner Verkehrspolitiker ist ebenfalls aktenkundig. Denn bereits vor 16 Monaten tagte der Diesel-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages. Am 8. September 2016, so steht es in dem 88-seitigen Protokoll, das der heutigen Handelsblatt-Titelgeschichte zu Grunde liegt, berichteten zwei Experten über Tierexperimente im Zusammenhang mit den Abgasuntersuchungen der Autoindustrie.

PM: Barrierefrei durch die Löwenstadt

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Stadtmarketing veröffentlicht neue Stadtführungsbroschüre Barrierefrei durch die Löwenstadt

Ab April wird es in Braunschweig erstmals eine Stadtführung speziell für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geben. Neu im Programm sind auch interkulturelle Führungen über die Migrationsgeschichte Braunschweigs. Das Stadtmarketing präsentiert diese und weitere neu konzipierte Rundgänge sowie unterhaltsame Themenführungen ab sofort in seiner neuen Stadtführungsbroschüre.

Braunschweiger Bürger: Wir fordern die gleiche Beachtung der Vielfalt

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Am 5. September 2013 wurde in der Braunschweiger Zeitung erneut über die Veranstaltung "Schlag auf Schlag" in der Dornse berichtet. Es war die 7. Dokumentation. Herr Hayri Aydin vertrat den Rat der Muslime in Braunschweig: Herr Aydin wurde von Herrn Noske, Chef der Lokalredaktion, befragt. 2011 wurde der Rat der Muslime gegründet. Er vertritt fünf Moscheegemeinden und wurde mit ca. 1000 Mitgliedern benannt. Laut BZ würde der Rat der Muslime 70% der Muslime vertreten. Diese Zahl ist wohl etwas zu hoch angegeben.

Studenten konzipieren HochschulEntwicklungsPlan für HBK

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HochschulEntwicklungsPlan –

Eine Installation von Lucie Biloshytskyy, Philipp Dittrich, Max Bohème und Anna Bauer

Zu sehen während des HBK-Rundgangs vom 02.07.2013 bis zur Verabschiedung eines Hochschulentwicklungsplanes

Im Mensafoyer der Hochschule für Bildende Künste blinken nervös rot-weiße Leuchtstoffröhren, die damit im großen Maßstab die Buchstaben HEP bilden. Es handelt sich um eine künstlerische Intervention einer Studentengruppe bestehend aus Lucie Biloshytskyy, Philipp Dittrich, Max Bohème und Anna Bauer, die auf diese Weise die aktuelle politische Debatte der Kunsthochschule in die Öffentlichkeit trägt.

Offener Brief: Polizei soll Strafverfahren zurückziehen und um Entschuldigung bitten

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Sehr geehrter Herr Werner, aufgrund Ihrer öffentlichen Stellungnahme in der Braunschweiger Zeitung vom gestrigen Tag, möchte ich mich als Leiter der Auftaktkundgebung bzw. stellv. Leiter...

Interkommunales Gewerbegebiet: „Machbarkeit nicht nachgewiesen – Studie kaum geeignet als Entscheidungsgrundlage“

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BIBS-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Büchs erklärt zu der am 04.05.2018 vorgestellten Machbarkeitsstudie für das geplante interkommunale Gewerbegebiet Stiddien-Beddingen:

„Die Machbarkeit konnte nicht nachgewiesen werden. Die Studie ist kaum geeignet als Entscheidungsgrundlage, da es offene Fragen bezüglich des Ausschlusses von nukleartechnischen Betrieben, Ausgleichsflächen für den Artenschutz und Ersatzflächen für Landwirtschaft und Verkehr gibt.

Geprägt von Absichtserklärungen und Glaubensbekenntnissen enthält die Studie kaum Konkretes zu vielen Aspekten, die die Bürger vor Ort bewegen. Das Ganze ist eher eine Stoffsammlung für das, was für die Bewertung der Machbarkeit ge-klärt werden muss.

 Wesentliche Knackpunkte sind:

ÖPNV – Busfahrer/-innen in Peine und Vechelde im Streik für gleiche Bezahlung – Arbeitgeber...

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Der heutige Warnstreik der Fahrerinnen und Fahrer der Peiner Verkehrsgesellschaft (PVG) und von Kraftverkehr Mundstock (KVM) war ein voller Erfolg, teilt die Gewerkschaft ver.di...

Unterstützen Sie die Oster-Aktion von Make Chocolate Fair!

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Weltkakao-Konferenz aufrütteln

Wenn kurz nach Ostern alle wichtigen Akteure des globalen Schokoladengeschäfts zur Weltkakao-Konferenz nach Berlin kommen, wird Make Chocolate Fair! ein Wörtchen mitreden. Und Ihre Botschaften wollen wir auch mitnehmen.
Wir freuen uns schon darauf, gemeinsam mit Ihnen für faire Schokolade aktiv zu werden!

Foto: Inkota Newsletter

2018 ist für uns ein besonders wichtiges Jahr: Ende April findet in Berlin die 4. Weltkakao-Konferenz statt. Dies ist für den Kakaosektor das wichtigste internationale Event: Alle relevanten Akteure des globalen Schokoladengeschäfts werden dort vertreten sein und über die Zukunft des Kakaoanbaus diskutieren – von den Regierungen über die Schokoladenhersteller, die Kakaovermahler den Einzelhandel bis zu den Kakaobäuerinnen und -bauern.

Auf der Konferenz werden wir die Regierungen und Unternehmen an ihre Verantwortung erinnern: Sie müssen endlich für eine nachhaltige Kakaoproduktion sorgen, die den Bäuerinnen und Bauern ein Leben in Würde ermöglicht! Wir werden dafür sorgen, dass die Forderung nach fairer Schokolade bei der Konferenz laut und deutlich zu hören sein wird.

Zu Ostern geht es los!

Zu Ostern werden in Deutschland die meisten süßen Leckereien verspeist. Schon in den letzten Jahren haben wir rund um Ostern erfolgreiche Aktionen durchgeführt – zum Beispiel 2014 einen Osterhasen-Streik vor dem Berliner KaDeWe (Video) oder 2015 und 2017 eine Osterhasen-Challenge. Auch dieses Jahr wollen wir quer durch die Bundesrepublik möglichst viele Osterhasen mobilisieren – und würden uns freuen, wenn Sie unsere Osteraktion unterstützen!

Glücksforschung – worauf es im Leben wirklich ankommt

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Weitere Informationen

Braunschweig: Mieten seit 2008 um 18 Prozent gestiegen

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Mietbarometer Norddeutschland: Preisschere geht weiter auseinander

Die Mietpreise in Norddeutschland drifteten in den vergangenen 5 Jahren weiter auseinander / Hamburg bleibt mit Preisen von durchschnittlich 11,10 Euro pro Quadratmeter die teuerste Stadt Norddeutschlands / In Lübeck kostet der Quadratmeter dagegen nur 6,70 Euro – das zeigt der Mietpreisvergleich 14 norddeutscher Städte von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / In 7 norddeutschen Großstädten steigen die Mieten schwächer als die Inflation (+10 Prozent).

Ebenfalls stark gestiegen sind die Mieten in Hannover (+20 Prozent), Osnabrück (+17 Prozent), Braunschweig (+18 Prozent) und Wolfsburg (+16 Prozent). Grafiken

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