Fracking-Gesetz: Tarnen und Täuschen

Liebe Freundinnen und Freunde,

Gewässerschutz Piktogramm

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat einem Gesetzesentwurf zum Fracking zugestimmt, den er am vergangenen Mittwoch als „faktisches Moratorium“ für solche Vorhaben angepriesen hat. Doch dieser Entwurf täuscht die Bürger und wiegt sie in falscher Sicherheit. Minister Altmaier schlägt vor, dass Fracking in Trinkwasserschutzgebieten verboten sein soll und eine so genannte Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt werden muss. Doch Trinkwasserschutz und UVP sind selbst bei weit weniger gefährlichen Projekten selbstverständlich. Eine UVP beschreibt zudem nur, welche Umweltschäden durch eine bestimmte Maßnahme entstehen können. Keineswegs aber verhindert sie automatisch ein umweltschädliches Projekt. Sollte zum Beispiel durch eine UVP festgestellt werden, dass ein Fracking-Vorhaben das Grund- und Oberflächenwasser gefährdet und Millionen Liter chemikalienverseuchter Abwässer produziert, muss dies nicht zwangsläufig heißen, dass dieses Projekt auch verboten wird.

Angeblich könnten die deutschen Schiefergasvorkommen den deutschen Gasbedarf für 13 Jahre decken. Wollen wir dafür das Risiko eingehen, unser Trinkwasser für Jahrzehnte, vielleicht sogar für Jahrhunderte zu vergiften? Wir sagen nein und fordern von Herrn Altmaier ein generelles Verbot unkonventioneller Gasförderung!…“

Zusätzliche Informationen zum Thema Fracking finden Sie auf unserer Homepage

Wer glaubt das Thema ist weit entfernt, nein es gibt schon bei Frackingverfahren erhebliche Umweltschädigungen. Bitte dazu auf den Pressespiegel des „Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land“ auf den „Pressespiegel“ gehen.

Inzwischen ist der erste Anti-Fracking-Song erschienen. Von  Piet Petrol „Glaube Daran – Gibt es noch Engel?“


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