Kurz und Klar 31. Dez (Kurzmeldungen)

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Erneuerbare Energien weltweit auf dem Vormarsch

Die Weltproduktion erneuerbarer Energie hat sich in den letzten acht Jahren verdreifacht. Waren es 2010 noch etwa 750 Terrawattstunden, so sind es inzwischen 2480. Dabei wird die Hälfte aus Windkraft gewonnen (1270 Terrawattstunden), Sonne und „Sonstige“ teilen sich die andere Hälfte. Dabei steigt allerdings der Anteil der aus der Sonne gewonnenen Energie steil an, die „Sonstigen“ nehmen ebenfalls zu, aber mit geringeren Steigerungsraten.

Und noch eine gute Botschaft: bei Lithium-Ionen-Batterien ist der Preis, gemessen in Dollar je kWh, seit 2010 von 1160 Dollar auf 176 Dollar gefallen. Weiter so! (a.m.) (Quelle: FAZ 31.12.2019)

1,2 Billionen Dollar für die reichsten 0,001 Prozent

In diesem Jahhr steigerten dem Bloomberg Billionaires Index zufolge die reichsten 500 Menschen ihr Nettovermögen um um $1,2 Billionen (1200 Milliarden). Das Vermögen dieser Milliardäre wuchs dieses Jahr um 25 Prozent von $4,7 auf $5,9 Billionen.

Letztes Jahr thronte Jeff Bezos als einziger Mensch mit einem dreistelligen Milliardenvermögen über den sonstigen Superreichen. Mit $116 Mrd. steht er auch dieses Jahr an der Spitze der Welt. Zu ihm gesellen sich Bill Gates mit $113 Mrd. und Bernard Arnault, Chef des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton, mit $106 Mrd. Der französisch-stämmige Belgier legte etwa $36 Mrd. zu. (Quelle Telepolis)

Keine Freude fürs Klima

Der indische Energieminister hat verkündet, dass sein Land bis zum Jahr 2030 der am schnellsten wachsenden Energiemarkt der Welt sein wird. Laut einer Prognose des Mineralölkonzerns BP wird Indien ein Viertel des globalen Wachstums beim Primärenergiebedarf darstellen.

Indiens Energieminister Dharmendra Pradhan erklärte, dass sein Land China überholen und bis ins Jahr 2030 der am schnellsten wachsende Energiemarkt der Welt sein wird: „Wir sind auf dem Weg, der größte Energieverbraucher der Welt zu werden.“

Er wies darauf hin, dass Indien den Einsatz einer Kombination aus konventionellen und nachhaltigen Brennstoffen plant, um einen „ausgewogenen Energiemix“ zu schaffen. Er fügte hinzu, dass sein Land auch die Nutzung anderer nachhaltiger Energiequellen wie Wasserstoff erforschen werde. (Quelle RT)

Feuerwerksimporte steigen zweistellig

In den ersten zehn Monaten 2019 lagen die Feuerwerksimporte mit 96,4 Millionen Euro um 22 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, wie nach einer WELT-Recherche aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Mit 37.184 Tonnen Feuerwerkskörpern lag auch die importierte Menge um fast 18 Prozent über dem Vorjahr. Das Tempo übertrifft bislang sogar noch das Vorjahr. (Quelle Welt)

Straßenverkehr, Holzöfen, Osterfeuer und Silvesterfeuerwerk haben eines gemeinsam, sie erzeugen Unmengen an Feinstaub.

Das Gesundheitsrisiko durch Luftschadstoffe, insbesondere Feinstaub, ist wesentlich größer als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kamen dieses Jahr Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC) und der Universitätsklinik Mainz in einer Studie, die im Fachmagazin „European Heart Journal“ erschienen ist. Demnach sterben weltweit pro Jahr 8,8 Millionen Menschen vorzeitig durch Luftverschmutzung. Damit sterben mehr Menschen an schlechter Luft als durch das Rauchen. Für Europäer errechneten die Mainzer Wissenschaftler eine Verringerung der durchschnittlichen Lebenserwartung um rund zwei Jahre. (Quelle Morgenpost)

Bei Krieg gegen Russland: Bundeswehr beziffert Opferquote auf vier Prozent pro Brigade und Tag

„Im Saal kommt Unruhe auf. Die Zuhörer raunen sich zu“, schreibt Julia Egleder in ihrer Titelstory „Zeitenwende im Sanitätsdienst“, abgedruckt in loyal – Das Magazin für Sicherheitspolitik, Heft 12 aus dem Jahr 2019. Anlass für das Unbehagen im Saal war der Vortrag, den Generalarzt Dr. Bruno Most, Stellvertretender Kommandeur im Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung in Weißenfels, jüngst beim Kommando Luftwaffe in der General-Steinhoff-Kaserne in Berlin-Gatow hielt. „Er ist an diesem Tag in Berlin, um Vertretern von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rotem Kreuz die neuen Herausforderungen für den Sanitätsdienst zu erläutern. Most wirft eine Powerpoint-Folie an die Wand. Darauf stehen viele Zahlen, doch eine, größer als die anderen und rot eingefärbt, ragt heraus. Es ist die Zahl vier. ‚Wir rechnen mit vier Prozent Ausfallrate pro Brigade jeden Tag‘, sagt Most nüchtern. Und ergänzt: ‚Mit Ausfällen meine ich Tote und Verletzte‘.“ ( Quelle RT)

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