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Volksbegehren für gute Schulen endet voraussichtlich am 2. Mai

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Deutlich über 200.000 Niedersachsen habin in den vergangenen Monaten das Volksbegehren für gute Schulen unterschrieben. Voraussichtlich am 2. Mai 2011 wird das Sammeln von...

„Publik“ neue Ausgabe des Bildungs-online-Magazins

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Inzwischen ist es gute Tradition, dass, wenn die neue Ausgabe des niedersächsischen Bildungsmagazins "Publik" erscheint, der Braunschweig-Spiegel diesen veröffentlicht. Nun ist es wieder soweit....

DAS BÜNDNIS NEUE IGSen

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Eine vor-österliche Nachricht zur Zukunft der IGS-Landschaft in Niedersachsen vom "Elternverband für Gesamtschulen Niedersachsen" (EVGN)     * nach der Abstimmung zum neuen "Oberschul"-Gesetz,...
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Was sagt uns das neue Schloss-Museum?

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Als hätten wir die Abdankung des Welfen-Herzogs Ernst-August am 08.11.1918 niemals zur Kenntnis genommen: aufgebrachte und hungernde BraunschweigerInnen erzwangen damals den Rücktritt des regierenden Herzogs, womit die Geschichte der welfischen Macht in der braunschweigischen Stadtgeschichte ein für alle mal ihr Ende gefunden hat:

-      Wieso sollen wir Heutigen, demokratisch gewandelt durch die Niederlagen in zwei Weltkriegen und im nachfolgenden Wohlstand heute, im April 2011, den renovierten Pomp der Schloss-Einrichtung hinter der Ottmer-Fassade  bewundern, angeleitet von einer lokalen Jubel-Presse zur feierlichen Eröffnung ?

-     Regen sich da nicht Fragen nach der tatsächlichen Stadtgeschichte, nach dem Wechselspiel von bürgerlicher Macht und herzoglicher Herrschaft, aufeinander angewiesen wie siamesische Zwillinge ?

-     Oder Fragen nach den übrigen Zeugen der Stadtgeschichte, wie sie uns bis heute im Städtischen Museum und im Braunschweigischen Landesmuseum aufbewahrt und zugänglich sind ?

-     Und schließlich die Frage: brauchen wir darüber hinaus ein Schloss-Museum herzoglichen Gepränges, übrig geblieben nach den Zerstörungen des 2.Weltkriegs und aufwendig renoviert von Boreks Gnaden ?

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Fritz Bauer – ein Gespräch mit Rose-Marie Ausmeier. Folge 1

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Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Zugang zum großen Juristen und Generalstaatsanwalt in Braunschweig Dr. Fritz Bauer zu finden. Jedoch gibt es nur noch wenige Menschen, um etwas persönliches über ihn zu erfahren, denn Zeitzeugen gibt es kaum noch. Henning Noske schrieb am 23.06.2009 in der Braunschweiger Zeitung "Fritz Bauer, der die Nazi-Verbrecher anklagte, war unser Freund." Dieses sagte ihm Frau Ausmeier, die er damals besuchte und mit ihr ein Gespräch führte.

Frau Ausmeier öffnete ihre Schatztruhe voll gepackt mit Fotos und Dokumenten.

 

 

Auch ich machte mich auf den Weg zu Frau Ausmeier, denn sie und ihr Mann waren mit Fritz Bauer befreundet. Er hatte nur wenig Freunde, schon gar nicht in der Justiz, denn das Justizwesen der 50er Jahre war durchsetzt von Nazi-Juristen. Fritz Bauer soll einmal gesagt haben: "Wenn ich mein Büro verlasse, betrete ich Feindesland."

 

 

Braunschweig jetzt mit Schlossmuseum

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Am 9. April wurde nun endlich das Schlossmuseum eröffnet, dass die Verantwortlichen von dem Trauma befreien soll, lediglich ein Kaufschloss gebaut zu haben: „Kein...

„Gesetze sind nicht auf Pergament, sondern auf empfindliche Menschenhaut geschrieben.“

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Dieser Satz stammt von Fritz Bauer, einem großen Staatsanwalt, der in Braunschweig wirkte und dem Deutschland viel zu verdanken hat. Henning Noske schreibt in...
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Feiern wie die Welfen? – ach egal!

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Die Eröffnungsfeier zum Schlossmuseum am 9. April 2011

Am 9.4.11 wurde das Schlossmuseum eröffnet. Das ist kein geringes Ereignis. Immerhin wird damit laut Oberbürgermeister Hoffmann die Rekonstruktion des Schlosses endlich vollendet. Und diese Rekonstruktion war ja immerhin das Vorzeigeprojekt für Braunschweigs Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2010. Dementsprechend durfte man eine ambitionierte Eröffnungsveranstaltung erwarten, bei der sorgsam darauf geachtet würde,  Peinlichkeiten der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

 

Bild links: Hofbraukunst, geadelt mit dem Wappen der Welfen

 

Veranstaltungstipps: Punchliner, Mobylettes, Bosse und mehr

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Veranstaltungstipps: Punchliner, Mobylettes, Bosse und mehr

15. April, Brunsviga: The Punchliner Show
16. April, Kaiserdom Königslutter: Theater Zeitraum: Kaiserdom und Quensen
20. April, Universum/Café Riptide: Sound On Screen: „Lemmy”
28. April, Restaurant Palme: Mobylettes
29. April, Café Riptide: Bosse
30. April, Nexus: Indie-Ü30-Party
6. Mai, B58: Rock im Stadtpark – Warm Up
7. Mai, Neustadtmühle: Poetry Slam Spezial
27. Mai, Restaurant Troja: Tanz aus dem Mai
24. bis 26. Juni, östliches Ringgebiet: Wilde Töne

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‚Ist das Parkett neu, oder haben die es nur abgeschliffen?’

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Das Schlossmuseum öffnete gestern seine Pforten. Was ist original, was originalgetreu, was ist frei erfunden - und gibt es überhaupt Exponate? Matthias Witte führte und vernahm vor Ort Gespräche mit überraschenden Meinungen zu diesen Fragen.
 


Originalparkett

Gestern wurde das Schlossmuseum für den Publikumsverkehr geöffnet. Der Inhalt des Museums ist schnell erzählt und entsprach zur Gänze den Erwartungen:
Im Nordflügel ist in einer Folge von 4 Räumen das eigentliche Museum untergebracht: Das Inventar der ersten 3  Räume bilden im wesentlichen 4- 5 Sitzgruppen (Tische und Stühle von eher schlichter Anmutung), ein Konzert-Flügel, einige Dutzend Gemälde (Potraits und Schlossabbildungen). Der Saal am Ende der Raumfolge, in dem der Thron aufgebaut ist, ist der einzige wirklich voll eingerichtete Raum, in dem so etwas wie Atmosphäre aufkommen will.

Die einzelnen Exponate sind wohl zumindest im wesentlichen original bzw. originalgetreu restauriert. Die Raumfolge selbst dagegen ist ohne Vorbild im Ottmer-Schloss - und auch einzelne originalgetreue Räume finden sich im Schlossmuseum nicht, sondern nur schlossähnlich anmutende freie Nachempfindungen.
Da sich der Oberbürgermeister allerdings bei seiner Einweihungsrede zum Schlossmuseum wieder einmal missverständlich geäußert hat -er sprach von originalen Schlossräumen- wollte ich die Probe aufs Exempel machen und fragte eine angestellte Person des Schlossmuseums bezüglich der Räume zur Gartenfront:

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