Wenn die Untoten reden, werden wir auf dem Friedhof die Wahrheit ausgraben. Teil 5
Das "Schlossmuseum", das sich natürlich im "Schloss" befindet, ist der Anziehungspunkt schlechthin, um die herzogliche Pracht in einem 1:1rekonstruierten wirklichen Schloss in Braunschweig deutlich werden zu lassen. Natürlich sind die Räumlichkeiten 1:1 rekonstruiert. Oder vielleicht doch nicht? BürgerInnen der Stadt betrachten diese Behauptung etwas genauer:
Feiern wie die Welfen? - ach egal! von M. Witte (Achtung Realsatire)
‚Ist das Parkett neu, oder haben die es nur abgeschliffen?’ (Achtung! Keine Satire)
Braunschweig jetzt mit Schlossmuseum von K. Schmieding
Schluss mit dem Schlossmuseum - eine ungeordnete Polemik von Lord Schadt
Bleibt den Braunschweigern nichts erspart? von Gisela Meier-Drawe und Sigrid Probst
Was sagt uns das neue Schloss-Museum? von Gisela Hartwig
Motetten & Lichtkunst in St. Katharinen
Wenn die Untoten reden, werden wir auf dem Friedhof die Wahrheit ausgraben. Teil 4
Zum Abriss des originalen Welfenschlosses
Braunschweig war nach dem großen Bombenangriff am 14. Oktober 1945 eigentlich gestorben. Übrig blieb eine doch recht imposante Kriegsruine mitten in der Stadt - das Welfenschloss. Es war zwar stark beschädigt, aber durchaus reparabel.
Im Rat der Stadt wurde lange diskutiert, was mit der Schlossruine werden sollte. Bedarf bestand durchaus an Gebäuden für Kultur. Braunschweig brauchte eine Stadthalle, evtl. ein Kongresshotel, oder aber ein kleines Theater. Das "Kleines Haus" bot nur provisorischen Platz für Schauspiele in der heutigen IGS am Franzschen Feld. Doch dann wurde über ein Gutachten festgestellt, daß die ganze Ruine in einem Zustand sei, daß ein Wiederaufbau nicht infrage kommt. Politisch hinzu kam sicherlich, dass die SPD das Schloss nicht wollte als Zeugnis von Feudalismus und Willkür und zudem war es auch noch eine SS-Junkerschule.
magni läuft … lädt ein zum 5. magni-Passionslauf
5. magni-Passionslauf mit Andacht in der Karwoche
Der Passionslauf der ev. Kirchengemeinde St. Magni feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum.
Zum 5. Mal bereiten sich Läufer aus dem gesamten Stadtgebiet mit einem Lauf und einer Passionsandacht auf das Osterfest vor. Start ist am Dienstag, 11. April 2017, um 18:15 Uhr vom Magni-Kirchplatz in Braunschweigs Innenstadt.
"Darf man denn beim Beten Laufen?", diese Frage wird immer wieder an die Leiterin der Laufgruppe magni läuft ... , Angela von Schreiber-Stroppe gerichtet? Ihre für manche verblüffende Antwort lautet stets: "Glaube findet mitten im Leben statt, dann hat auch Beten seinen Platz beim Laufen". Die Passionsläufer erreichen auf ihrer Strecken die Martin-Luther-Kirche am Zuckerbergweg, in der die Passionsandacht stattfindet. Alle Laufbegeisterte sind eingeladen sich dem Lauf anzuschließen.

Foto: Andras Bormann
Mit von der "Partie" sind auch die Läufer, die an der Aktion "Fasten mit Laufschuhen" teilgenommen haben. Diese haben sich in den letzten sieben Wochen gründlich eingelaufen und machen sich gut gerüstet auf den Weg. Wer regelmäßig die Laufschuhe schnürt, wird die rund sieben Kilometer-Strecke bis zum Andachtsort locker schaffen, sind die Mitglieder von magni läuft ... sicher.
Wenn die Untoten reden, werden wir auf dem Friedhof die Wahrheit ausgraben. Teil 3
20 Jahre Deutsch–Griechischer Chor
Gentechnikexperimente im Kinderzimmer
„Betrunkene“ am Staatstheater: Menschen am Rande des Erkenntnisdurchbruchs
Gehen im Stück „Betrunkene“ vergeblich auf Gottessuche: Karl (Matthias Schamberger), Gustav (Hans-Werner Leupelt), Lore (Saskia von Winterfeld). Foto: Staatstheater Braunschweig/Volker Beinhorn
Den ganz großen Lebensfragen mag sich nicht jeder gern im Alltag stellen: Was ist Liebe? Was ist Freiheit? Wo ist Gott? Und wer hat schon mit meiner Frau geschlafen? Solche Wahrheiten ertragen nur Philosophen, Kinder – und Betrunkene. Folgerichtig füllt Autor Ivan Wyrypajew seine Protagonisten ordentlich ab, bevor er sie auf die Bühne, oder besser: in den Ring schickt. Denn zu einem solchen ist die Spielfläche im Staatstheater leergeräumt für das Stück „Betrunkene“, das am Freitag im Großen Haus Premiere hatte. Eine Mammutaufgabe für die Akteure, die volle zweieinviertel Stunden ohne Pause Präsenzpflicht vor dem Publikum haben, ohne sich auch nur in der kleinsten Kulisse erholen zu können. Und die Requisite stellt nur ein paar Luftballons und Konfettischnipsel zur Verfügung. Doch die Schauspieler meistern diese Herausforderung mit Bravour. Eine eindrucksvoll geschlossene Ensembleleistung.





































