Mutiger Spielplan mit Freude am Experiment

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 Die neue Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig, Dagmar Schlingmann, stellte Konzept und Spielplan
für die Saison 2017 / 2018 vor.     Foto: Marcus von Bucholz
 
Dem Theater wohnt das Irritierende inne, und in heutiger Zeit kann man kaum besser irritieren als mit alternativen Fakten. Folgerichtig schreibt das Staatstheater Braunschweig unter neuer Leitung von Generalintendantin Dagmar Schlingmann auf den Spielplan-Katalog für die Saison 2017 / 2018 „Braunschweig liegt am Meer“. Dieses Motto, so Schlingmann, soll zeigen, „dass wir große Behauptungen aufstellen und die Realität als veränderbar ansehen.“ Hoffen wir, dass der Klimawandel  noch länger als die Zeit einer Intendanz auf sich warten lässt.

Die AG gegen Rechts lädt Schulen zur Sally Perel Veranstaltung ein

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"Pressemitteilung"

 

Die Arbeitsgemeinschaft gegen Rechts, die unter dem Dach des Jugendringes Braunschweig e.V. seit 2015 arbeitet und vom Bundesprogramm „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert wird, veranstaltet am 29. Mai 2017 einen Vortrag mit Sally Perel mit anschließender Diskussionsrunde.

Der israelischer Autor deutscher Herkunft überlebte den Nationalsozialismus, indem er seine jüdische Identität verbarg und Mitglied der Hitlerjugend wurde. Er absolvierte während dieser Zeit eine Ausbildung bei Volkswagen Braunschweig, das inzwischen jährlich den Sally-Perel-Preis an junge Menschen, die sich für mehr Respekt und Toleranz engagieren, vergibt. Seine Autobiografie wurde unter dem Titel „Hitlerjunge Salomon“ verfilmt. Perel hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Menschen von seinen Erfahrungen im Dritten Reich zu berichten.

Wie kann Rassismuskritik gelebt werden?

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 Haus der Wissenschaft, Raum Weitblick/Veolia

 Montag, 8.5., 18.30 Uhr

Vortrag von Professor Dr. Paul Mecheril, Oldenburg
 
Eine an demokratischen Prinzipien orientierte Universität muss das Ziel verfolgen, dass Zugänge weniger als zur Zeit von sozialen Zugehörigkeitsverhältnissen strukturiert sind. In diesem Sinne nähert sie sich der Idee an, grundsätzlich allen offen zu stehen. Dies setzt nicht nur bestimmte Strukturen innerhalb der Universität voraus. Es ist auch eine universitäre Kultur bedeutsam, die sich selbst und das von ihr produzierte Wissen reflektiert, wie es z.B. in den Diskussionen um das Themenfeld „Geschlechterverhältnisse und Macht“ bereits ansatzweise geschieht. Was dies heißt, soll rassismuskritisch erkundet werden. Die Technische Universität Braunschweig bezeichnet sich als “Weltoffene Hochschule” und positioniert sich – wie viele andere Hochschulen auch – gegen Fremdenfeindlichkeit. Damit verpflichtet sie sich dem Prinzip, dass unterschiedliche Lebenswirklichkeiten in Forschung, Lehre und Hochschulöffentlichkeit zum Ausdruck kommen können.

Bürgersingen – das 5. Jahr beginnt am 10. Mai auf dem Magnikirchplatz ...

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Ab dem 10. Mai 2017 ist auf dem Magnikirchplatz jeden Mittwoch um 17.15 Uhr mitsingen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewünscht. Bereits im 5. Jahr startet an diesem Tag das „Bürgersingen“ der Bürgerstiftung Braunschweig in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Magni. Der Braunschweiger Shanty Chor e.V. eröffnet als Chorpate die Reihe, die am 13. September 2017 nach 19 Terminen mit dem Polizeichor Braunschweig enden wird. An jedem Mittwoch übernimmt ein anderer Chor die Patenschaft für das gemeinschaftliche Singen. Die Lieder des Tages wählt der jeweilige Chor aus. So kommt es insgesamt zu einer bunten Mischung. Manchmal kommt auch noch eine spezielle Zugabe auf einem Extra-Zettel dazu. Lieder von A-Z werden gesungen – darunter bekannte Volkslieder wie „Geh aus mein Herz und suche Freud“ bis hin zu „Die Gedanken sind frei“. Wer nicht textsicher ist, kann vor Ort das Textbuch der Bürgerstiftung Braunschweig für 2 Euro kaufen (oder einmalig für eine Gebühr, die erstattet wird,  ausleihen).

„Bachzeit“ im Dom

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"Pressemeldung"Am kommenden Sonntag, dem 7. Mai, findet um 17:00 Uhr eine weitere Veranstaltungen der Reihe „Bachzeit 2017“, der Kooperation zwischen Staatstheater und Braunschweig Dom...

Pressefreiheit in der Türkei — gibt es sie noch?

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"Pressemitteilung"Der 3.Mai ist der Internationale Tag der Pressefreiheit der UNESCO. Er erinnert daran, dass in vielen Ländern die Freiheit der Medien bedroht oder eingeschränkt...

„Asse II – Belastungen analysieren, Risiken minimieren“

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Für die ehemalige Samtgemeinde Asse wurden 2010 für 2002 – 2009 signifikant erhöhte Krebsraten festgestellt – dreimal so viele Schilddrüsenkrebsfälle bei Frauen und doppelt so viele Leukämiefälle bei Männern. Frühere Zahlen liegen nicht vor, da das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen erst im Jahr 2000 gegründet wurde.

Ein beim Landkreis angesiedelter Expertenkreis kam zu dem Ergebnis, dass nicht „nachgewiesen“ werden konnte, dass ein Zusammenhang mit der Schachtanlage Asse II besteht. „Nachweisen“ lassen sich solche Zusammenhänge bisher nur statistisch. Was die Belastungen der Anwohner durch den Müll in der Schachtanlage Asse II angeht, so sind sie für die umliegenden Gemeinden weit größer als an jedem Atomkraftwerk.

Spirituals im Klostergarten am 7. Mai 17 Uhr

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Von „Amazing Grace“ bis „Swing Low“ im Klostergarten der Klosterkirche Riddagshausen. Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors der Propstei Braunschweig laden zum Gospel- und Spiritualkonzert in...

Eine Sonderbriefmarke zum 50. Todesjahr von Fritz Bauer

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Der auch von Bundesjustizminister Heiko Maas unterstützte Vorstoß, im 50. Todesjahr von Fritz Bauer eine Sonderbriefmarke herauszugeben, ist vom Bundesfinanzministerium abgelehnt worden. Daraufhin hatte ich mich an Klaus Staeck gewandt und ihn gebeten, für die Freunde von Fritz Bauer ein Bild zu gestalten, das man bei der individuellen Gestaltung einer Fritz Bauer Briefmarke verwenden kann. Diese Datei liegt nun vor und ist beigefügt. Speichert sie auf Eurem PC ab.

Und nun noch eine kurze Anleitung:

Neuer Braunschweiger Verlag lanciert Kriegskind-Autobiografie

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"Pressemeldung"

Soeben erschien das erste Buch des neugegründeten Braunschweiger Verlags Worte & Leben. „Von einem, der stets die Gelegenheit ergriff“ ist die Autobiografie des Wahlbraunschweigers Günther Wittrin, erstellt in Zusammenarbeit mit der Autorin Mareile Seeber-Tegethoff.
Kriegskind Günther Wittrin hat es geschafft! 1929 in Polen geboren erlebt er als Zehnjähriger den Einzug des „Führers“ in Danzig. Als Hitlerjunge wächst er im Großdeutschen Reich heran, als Kindersoldat entkommt er mehrfach nur knapp dem Tod. Auf sich allein gestellt schlägt sich der junge Mann jahrelang durch, bis er schließlich seine Angehörigen wiederfindet, eine Familie gründet und den Neuanfang in Braunschweig wagt. Auch hier erlebt er eine wechselvolle Geschichte.

Wittrin arbeitet zunächst bei Voigtländer, versucht sich als Selbständiger und landet schließlich in der PTB, wo er u.a. die PTB-Bigband gründet, die er bis heute – 86jährig – schwungvoll leitet.

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