Tatsächlich! Zum 40. Mal geht das Braunschweig International Filmfestival (BIFF) am 9. November 2026 an den Start und gibt dem Publikum bis zum 15. November die Gelegenheit, das spannende und opulente Jubiläumsprogramm zu genießen.

Das fast schon magische Zusammenspiel von filmbegeisterten Festivalmachern und kinobegeistertem Publikum hat das Festival im Lauf der Zeit zu Norddeutschlands größtem Publikums-Event wachsen lassen.
Insgesamt 191 lange und kurze Filme laufen dieses Jahr auf dem Jubiläums-Festival. Darunter 3 Weltpremieren, 2 Europäische Premieren und 46 Deutschlandpremieren.

40 Jahre Festivalgeschichte zeigen auch in diesem Jubiläumsjahr: für die Braunschweiger Festivalmacher bleibt Mut zum Außergewöhnlichen immer prägender Teil der Festival-DNA.
Torsten Rinke, Vorsitzender des Veranstalter-Vereins Internationales Filmfest Braunschweig e.V. zeigte sich bei der Programmvorstellung im neuen Festival-Pop-Up-Space am Ziegenmarkt (früher Carlson), denn auch zu Recht sehr stolz auf das in 40 Jahren Festivalgeschichte erreichte.

Das BIFF ist schon seit Jahren weit mehr als nur ein zeitlich limitiertes Filmfestival. Das BIFF ist kulturell und auch wirtschaftlich zu einem wichtigen Standortfaktor in Braunschweig und der Region geworden.
Das Festival bereichert das kulturelle Leben in Stadt und Region über das gesamte Jahr und hat eine hohe überregionale Strahlkraft.
Das wissen natürlich auch die Sponsoren, ohne die das Festival in diesem Rahmen nicht möglich wäre. So begleitet beispielsweise der Hauptsponsor Volkswagen Financial Services das BIFF bereits seit 30 Jahren und auch die anderen Unterstützer halten dem Festival meist schon seit vielen Jahren die Treue.

Es ist etwas Besonderes und sehr Spezielles in den Beziehungen zwischen Festival und Sponsoren: es geht nicht nur um finanzielle Unterstützung, z.B. um die wichtigen Preisgelder (in diesem Jahr immerhin 65.500 Euro für insgesamt 9 Festivalpreise). Es ist mehr, es ist ein über die Jahre gewachsenes professionelles, freundschaftliches Netzwerk zwischen Festival und Sponsoren, getragen von dem gemeinsamen Ziel, unsere Stadt und unsere Region zu stärken.
Der Filmfestival startet am 9. November mit einem fulminanten Eröffnungskonzert in der Volkswagenhalle: der Deutschlandpremiere LA LA LAND IN CONCERT mit dem Staatsorchester Braunschweig, geleitet vom finnisch-amerikanischen Dirigenten Erik Ochsner.

Passend zur ausgelassenen Stimmung vom Eröffnungsfilmkonzert möchte das BIFF in diesem Jahr auch gern die positiven Seiten unserer Welt mehr in den Mittelpunkt rücken.

So steht die Filmreihe Internationale Dokumentarfilme in diesem Jahr unter dem Motto „Filme, die Mut machen“.
Das BIFF wird in dieser Filmreihe Menschen zeigen, die sich nicht mit der Situation abfinden, sondern kämpfen – ums Überleben, um ein besseres Leben, um ihre Rechte, um Veränderung – also die Mutmacher:innen der Gesellschaft.
„Besonders zur jetzigen Zeit ist es wichtig, die positiven Ereignisse und die Menschen, die diese bewirken, zu beleuchten. Wir wollen diesen Mutmacher:innen dieses Jahr eine Bühne geben und damit auch andere ermutigen, aktiv zu werden“, so Karina Gauerhof, Künstlerische Leiterin des BIFF.

Das Jubiläum ist natürlich auch eine wunderbare Gelegenheit, einen Blick auf die vergangenen Festivaljahre zu werfen.
Mit der Filmreihe Ü40 – Lieblinge aus 5 Dekaden Filmfest können sich die Besucher:innen auf eine filmische Rückschau aus den Jahren zwischen 1989 und 2023 begeben.

„Wir wollen mit der Ü40-Reihe einen Blick in die Filmfestgeschichte werfen. Es ist schön zu sehen, was aus unserem damaligen Projekt geworden ist und wie weit sich das Festival entwickelt hat“, so Peter Wentzler, Gründungsmitglied des Internationales Filmfest Braunschweig e.V.
Die EUROPA, der mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreis, wird in diesem Jahr an August Diehl verliehen, einen der vielseitigsten Schauspieler seiner Generation.

Die zehn europäischen Debüt- und Zweitfilme im Rennen um die beiden Hauptpreise: den Publikumspreis Der HEINRICH sowie den Jurypreis Volkswagen Financial Services bestehen in diesem Jahr aus einem wilden Genremix: von bissiger Mediensatire über ein Roadmovie durch Europa bis zum schrägen Rap-Biopic. Auch mit dabei: französisches ComedyDrama und bewegendes Kino über starke Frauen. Beide mit jeweils 10.000 Euro dotierten Preise sind, ebenso die Dotierung der EUROPA, von Volkswagen Financial Services gestiftet.

Um sich einen generellen Überblick über das opulente Jubiläumsprogramm in den unterschiedlichen Filmreihen und Sondervorführungen zu verschaffen und natürlich um zu schauen, welche Filme man gern sehen möchte, ist ein Download des Programm-Journals sehr empfehlenswert.
Auch in diesem Jubiläumsjahr hat das Festival auch wieder zahlreiche Sonderveranstaltungen zu bieten.
Der DIVERSITY SALON beispielsweise lädt zu einem Podiumsgespräch ein. Türkân Deniz-Roggenbuck, von der Agentur Kulturton, und Manja Liehr beschäftigen sich nach der Filmvorführung der Romanverfilmung IDENTITTI (Regie: Randa Chahoud) mit der Frage: „Wer entscheidet, wer ich sein darf?““.
Identität ist ebenfalls ein Thema im Panaltalk, am Donnerstag, den 12. November. Um 17:15 Uhr wird im Roten Saal, anschließend an die Filmvorführung von WHAT’S UP EXTREMISTS!, in Kooperation mit dem Verein für sexuelle Emanzipation e.V., der Talk „Gründe für eine Flucht ins Exil und für oder gegen das Leben in Deutschland“ stattfinden.
Wer die Talente des diesjährigen Hauptwettbewerbs hautnah erleben möchte, kann bei EMERGE! – MEET THE EUROPEAN FILM TALENTS einer Gesprächsrunde mit mehreren vor Ort anwesenden Filmschaffenden aus dem Hauptwettbewerb und der Künstlerischen Leitung Karina Gauerhof zuhören

Das BIFF Pop Up Space! (Ziegenmarkt 7) ist übrigens jetzt schon Treffpunkt für Festivalbegeisterte (und für alle, die einfach Lust haben mal reinzuschauen).
Mehr Informationen, das Programm zum Download und aktuelle Hinweise zum Festival gibt es auf www.filmfest-braunschweig.de und natürlich auf den Social-Media-Kanälen des Festivals.























