
Soziale Herkunft statt Leistung? Warum Aufstieg so schwer ist. In MONITOR
Der Schulleiter einer Kölner Gesamtschule schmiert sogar Frühstücksbrote für die Schüler.
Seit vielen Jahren wird über die mangelhafte Chancengleichheit im deutschen Bildungswesen geklagt. In der UNICEF-Studie von 2026 liegt Deutschland auf Platz 34 von 41! Im Gesamtranking des kindlichen Wohlbefindens liegt Deutschland auf Platz 25 von 37 bewerteten Ländern. Wo die Einkommens- und Vermögensunterschiede groß sind, leiden die Rahmenbedingungen für das Wohl der Kinder oft besonders. Es ändert sich aber nicht zum Besseren sondern die Bildungschancen werden immer schlechter. Das könnte seit Jahren auch die Politik wissen – wenn sie es denn zur Kenntnis nehmen wollte. Aber es ändert sich nichts. Es liegt an der falschen Prioritätensetzung der Politik von CDU/CSU und SPD, trotz aller Bekenntnisse in Wahlbroschüren, weil sie gemessen an der Wirtschaftsleistung zu wenig Geld in den Bildungssektor stecken. Das wird lieber für gigantische Rüstungsaufträge ausgegeben, also in unproduktives totes und todbringendes Material verschwendet.
Nun stehen wieder Kommunalwahlen und Landtagswahlen vor der Tür. Wieder werden Wahlversprechungen zur Digitalisierung, Ganztagsbetreuung, Stärkung der Basiskompetenzen, zur Lehrerversorgung abgegeben, aber sie bestimmen leider nicht die politischen Debatten. Wie sehr die soziale Herkunft die Bildungschancen bestimmen, sehen Sie in diesem Film (11 Min): Soziale Herkunft statt Leistung? Warum Aufstieg so schwer ist.

























