„Für mich ist ein Witz nicht witzig“
Bach-Konzert im Dom
Museum für Photographie: Fragmente erzählen Kontexte
Klosterkirche Riddagshausen – Osterwerkstatt am 30.3. um 16 Uhr
Wolf Biermann im Staatstheater: Einblicke in die „Wartehalle zur Weltrevolution“
Laut, polternd, sarkastisch und meinungsstark: Wolf Biermann präsentierte sich im Staatstheater in Bestform. Foto: Marcus von Bucholz
Nun ist er 80 Jahre alt, und noch immer kein bisschen leise. Aggressiv und schnodderig wie eh und je, in grauer Hose und schwarzer Lederjacke dahingefläzt auf einem braunen Sessel, stellte Sänger, Dichter, Liedermacher, Protestikone Wolf Biermann Sonntagabend im vollbesetzten Großen Haus seine Autobiographie vor: „Warte nicht auf bessre Zeiten!“ der Titel, der programmatisch über sein unangepasstes Sein passt.
Moderiert von Andreas Öhler (Redakteur Christ + Welt in der ZEIT) und stellenweise vorgetragen von Regisseur Manuel Soubeyrand (ein unehelicher Ziehsohn Biermanns aus dessen Verbindung mit Brigitte Soubeyran) erklärt, deutet, präzisiert Wolf Biermann Details aus seinem Leben, die sich wie ein Puzzle zum Gesamtbild des politischen Lebens in beiden Deutschlands zusammenfügen. Wenn er wütet, streitet, aber auch ironisch kommentiert, hängen die Zuhörer – vom greisen Alt-68er mit silbernem Haarkranz bis zur 20-jährigen Studentin – gebannt an seinen Lippen. Andreas Öhler warnt bereits zu Beginn des Abends: „Das ist gar keine Autobiographie, sondern ein Jahrhundertroman, aus dem man 3 Bände hätte machen können.“
![]()
Gemeinsam mit Ziehsohn Manuel Soubeyrand (rechts) stellte Wolf Biermann seine leidenschaftlich geschriebene Autobiographie im Staatstheater vor. Foto: Marcus von Bucholz
„Der Herzog, der Räuber und die Tochter des Goldschmieds“
Das Kult im April
Das KULT Hamburger Strasse 273, Eingang C2, 38114 Braunschweig
Programm und Karten
'Braunschweiger Merlin 2017'
'Kinder lernen zaubern' – unter diesem Motto wird von Dienstag, dem 18.04.2017 bis Freitag, dem 21.04.2017 jeweils von 10 bis 15.30 Uhr im Braunschweiger KULT-Theater (www.daskult-theater.de) ein Ferien-Projekt für Kinder zwischen 9 und 11 Jahren angeboten.
An vier Tagen kann man hier die Grundzüge der Zauberkunst erlernen. Die Kinder üben unter fachkundiger Anleitung einzelne Zauberkunststücke und deren bühnengerechter Präsentation ein. Erfahrungen und Teilnahme an Theater AG's sind hierbei von großem Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.
Am Freitag, dem 21.04.2017 werden sie ihre Ergebnisse in einer kleinen Zaubershow um 16:00 Uhr auf der Bühne im DAS KULT dem geneigtem Publikum präsentieren.
Um Voranmeldung zu dieser Zaubershow im KULT-Theater wird gebeten.
Eine Hommage an das „zweiäugige Auge“
Klassiker der Fotografie: Rolleicord II und Rolleibaby 4x4. Fotograf Dirk Scherer
Autos, LKW, Panzer und Stahlhelme – alles haben Braunschweiger in der wechselvollen Industriegeschichte ihrer Stadt schon gebaut. Und neben martialischen Maschinen entstanden an der Oker auch die klanglichen Kunstwerke diverser Pianomanufakturen wie Schimmel und Grotrian-Steinweg. Foto-Enthusiasten weltweit schwärmen indes nur von zwei Braunschweiger Firmen: Voigtländer und Rollei.
Letzterer widmet das Städtische Museum am Löwenwall in Kooperation mit dem Museum für Photographie nun eine Ausstellung, oder besser: eine Hommage. Unter dem Titel „Das zweite Auge. Rollei und die Braunschweiger Fotoindustrie“ zeigt es eine Ausstellung zur Geschichte der Firma sowie Beispiele der Fotokunst. Die Ausstellung ist zu sehen von Sonntag, 26. März, bis zum 25. Juni. Eröffnet wird sie am 26. März um 12 Uhr. An diesem Tag ist der Eintritt ins Städtische Museum im Haus am Löwenwall frei.




































