Zwang + Verbot = Ökologie? – Zwangsvorstellungen aus dem Rathaus

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Zur Anhörung „Klimaschutz- und Luftreinhalteplan“: Wie soll man als Experte etwas über die Klimaströme und den Luftaustausch in der Region Braunschweig darstellen, wenn man das Lieblingsprojekt des OB, die Landebahnverlängerung mit damit einhergehender Abholzung ganzer Waldregionen auszuklammern hat?

Diese Quadratur des Kreises vollbrachte der Experte der Umweltberatungsfirma Geo Net, Peter Strute, indem er am Freitag (23.11.07) auf der Rathaus-Anhörung zum Thema Luftreinhaltplan und Klimaschutz seine Klimafunktionskarten im Norden einfach abgeschnitten hatte.

Ganze Stadtteile Braunschweigs kamen so gar nicht vor: Bienrode, Bevenrode, Waggum, Hondelage, Dibbesdorf und der gesamte Querumer Forst und wurden samt Autobahn A2 auch aus der Darstellung der übrigen Experten, dem Vertreter des Umweltministeriums, dem Leiter der Stadtentwicklung Meyer bis hin zum Verkehrsexperten Prof. Wermuth einfach ausgeklammert.

Die erstaunte Nachfrage aus dem Zuhörerkreis blockte der Stadtbaurat mit dem Hinweis ab, Nachfragen aus dem Publikum seien bei dieser Expertenanhörung nicht erlaubt.

… ach und übrigens: Herr Diekmann von bs-energy durfte in dieser Expertenrunde wieder mitmachen, nachdem ihm die (bereits zugesagte) Teilnahme an der Bürgerversammlung der Bürgerinitiative für den Erhalt öffentlichen Eigentums am 13.11.2007 zur Frage Fernwärme mit Zwang? auf Intervention von OB Gert Hoffmann verboten worden war.

Diesmal hatte Hoffmann vorgesorgt und per Pressemeldung des Rathauses verkünden lassen:
(21. November 2007): „Expertenanhörung – keine Bürgerversammlung mit Diskussion „

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