Nachkriegsmythen – oder eine andere Sicht auf dasselbe

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Die Geschichte schreibt der Sieger. Selbstverständlich, wer denn sonst?

  1. Mythos soziale Marktwirtschaft. Vor 70 Jahren erfunden: Ludwig Erhards Programm lässt sich durchaus als neoliberal bezeichnen, schreibt Uwe Fuhrmann in der TAZ am 11./12. Mai. Er meint, dass die „soziale Marktwirtschaft“, der zentrale Gründungsmythos der Bundesrepublik sei und bis heute das Leitbild der deutschen Wirtschaftspolitik ist. In Festschriften, vielen Aufsätzen und politischen Reden wird diese Wirtschaftsverfassung ausgemalt und viel beschworen. Und nun, zu den zahlreichen 70. Jubiläen dieses Jahres, muss auch die Erhardsche Heldengeschichte wieder aufpoliert werden.
Diese DC 10 im kolumbianischen Busch war vielleicht auch mal ein Rosinenbomber, der Berlin versorgte. Foto: Uwe Meier

2. Vielleicht gehört zum Mythos auch die vollständige Geschichte der Berliner Luftbrücke, die am vergangen Sonntag zum siebzigsten mal beendet wurde, so das offizielle Datum. Sicher haben die Russen eine etwas andere Sicht auf diese Ereignisse damals. Wie die das sehen, können Sie hier im Braunschweig-Spiegel.de nachlesen. Dann müssen Sie allerdings „Russia Today“ öffnen. Wenn Sie neugierig sind und geschichtlich interessiert, werden Sie sogar diesen Russensender öffnen und die Meinung von Klaus-Detlef Haas lesen: „Zur 70-Jahr-Feier der „Berliner Luftbrücke„: Eine etwas andere Sicht auf die Ereignisse.

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