Aktuelle Termine aus Braunschweig – und zwei Absagen



Roland Kremer informiert:

Der Sommer hat noch nicht so ganz überzeugt, die Sommerpause droht totzdem schon; unsere Kultur wird aber keine Pause einlegen. Am kommemden Samstag, 19. Juni, findet im Haus der Wissenschaft der Science Slam zum Ermitteln des ersten deutschen Science Slam Champs statt; weitere Infos dazu im unten folgenden Text.
Desweiteren werden euch "Rob'n'Rol" am Dienstag, 29. Juni, im LOT-Theater zur WM einheizen und am Freitag, 9. Juli, findet dann der Fußball-Slam im LOT statt.
Dazu gibts dann noch zeitnah nähere Infos.


Einen schönen Sommer wünscht euch
Roland

Der Science Slam ist ebenso wie der Poetry Slam ein Kurzvortragsturnier, allerdings mit wissenschaftlichen Themen. Hier treten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit spannenden Themen aus Forschung und Wissenschaft gegeneinander an.
Diesmal handelt es sich bei den Kandidaten um Gewinner von bisherigen Science Slams aus ganz Deutschland. Maximal zehn Minuten Zeit stehen ihnen zur Verfügung, um mit einem populärwissenschaftlichen Vortrag die Aufmerksamkeit und die Herzen der Anwesenden zu gewinnen. Denn hier bestimmt das Publikum als Jury den Slam Champion. Kriterium ist nicht die beste Forschung, sondern der beste Vortrag. Es gilt, ein wissenschaftliches Thema populärwissenschaftlich aufzubereiten und somit auch ein Laienpublikum zu begeistern. Für Fairness, Spaß und gute Stimmung sorgt ein Poetry-Slam-erfahrener Moderator.
Datum: Samstag, 19. Juni, 19 Uhr
Ort: Audimax-Zelt der TU Braunschweig (hinter dem Haus der Wissenschaft), Pockelsstr. 11
Eintritt: 3 Euro/Schüler kostenlos

Natürlich sind neben den Teilnehmenden auch Freunde und Kollegen sowie alle Interessierten herzlich willkommen.
Moderation: Roland Kremer (Poetry Slam)
Der Science Slam wird unterstützt durch den Braunschweiger Poetry Slam.
Der Vorverkauf der Karten für den Deutschlandslam findet von Montag, 14. bis Donnerstag, 17. Juni, jeweils von 11.30 bis 14 Uhr in der Mensa 1 der TU Braunschweig (Katharinenstraße 1) statt.

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Das Improvisationstheater Jetzt und Hier informiert:

Liebe Freunde von Jetzt und Hier,

unser nächster Auftritt startet nächste Woche!

Wir freuen uns, wenn Ihr
am Freitag, 25. Juni, um 20 Uhr ins LOT-Theater Braunschweig kommt!

Live dabei und direkt aus Toulouse eingeflogen unser Musiker Pierre.
Karten könnt ihr direkt im LOT-Theater vorbestellen (Tel.: 0531/17303 oder auf der Website: http://www.lot-theater.de/karten.html). Restkarten gibt es ggf. auch an der Abendkasse.

5-4-3-2-1 los -- Wir zählen auf Euch!
Mit vielen Grüßen
Eure Spieler von Jetzt und Hier

Weitere Infos zum Auftritt unter: http://www.lot-theater.de/160.html

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Zwei Absagen gibt es leider zu vermelden: Der geplante Silver Club am 17. Juli fällt aus organisatorischen Gründen aus. Auch aus fällt aus ebensolchen Gründen die Ausstellung mit Fehmi Baumbach und Almut Klotz in der Ex-Uschibar, die am 25. Juni stattfinden sollte. Die Ausstellung könnte bei einem nächsten Silver Club nachgeholt werden. Ein nächster Silver Club ist für September angedacht. Vielleicht ergeben sich da ja Synergien.

Ein neues Kompakt-Set über Viktoria Luise, Herzogin von Braunschweig....

Am Samstag 13.6.2010 konnten wir in der NB lesen, dass Herr Henning Borek, Inhaber des Archiv Verlages, gemeinsam mit Sascha Wedde, Oneline-Marketingmanager, ein Kompakt-Set über Herzogin Viktoria Luise präsentierten. Es ist das dritte Set aus einer Serie von "Meine Stadt - Braunschweig" mit Originaltönen. Einen Teil des Textbuches hat ihr Enkel, Heinrich Prinz von Hannover, erarbeitet und die Audio-Aufnahme hat Henning Borek zusammengestellt. Er beschreibt, daß er dafür nur vier Stunden gebraucht habe, obwohl man üblicherweise zwei Tage dafür benötigt hätte. Dieses spräche für eine große Disziplin der Herzogin. Viktoria Luise sei die "Diana von Braunschweig" gewesen und habe großen Wert auf ihre Herkunft aus dem Hause Hohenzollern gelegt.

Da muss man wirklich erst einmal Luft holen. Lady Di hin oder her, sie würde sich wohl über diesen Vergleich im Grabe umdrehen. Ihr Leben wurde brutal beendet, aber bis zu ihrem Tode war sie eine warmherzige Frau, die einiges auf den Weg brachte: So hatte sie auch AIDS den Kampf angesagt und wurde oft in Afrika tätig.

Im Gegensatz dazu fühlte sich die Braunschweiger Herzogin als eine Repräsentantin eines vergangenen Zeitalters, egal was geschehen war, was für Kriege geführt wurden und wie elendig arme Leute leben mussten. Durch ihre Heirat fiel der Braunschweiger Herzogthron wieder an die Welfen; das war der höchste Verdienst. 1913 zog das Paar in Braunschweig ein, nicht nur unter Zujubeln der Bevölkerung, sondern auch unter Protesten und Zwischenrufen der Bürger. Davon wird aber eher selten berichtet. Nur fünf Jahre, bis zur Abdankung des Herzogs im November 1918, sind ihnen als Herrscherpaar geblieben.

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Veranstaltungen in Braunschweig


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AntiRost/Werkschau West informiert:

Am Sonntag, 13. Juni, geht unsere Ausstellung verschiedener Kunstschaffender des westlichen Ringgebietes im alten Kesselhaus bei AntiRost zu Ende. Da wir von der Begrüßungsfeier noch Wein übrigbehalten haben, laden wir Euch herzlich ein, zum Abschluß nochmal vorbeizuschauen und mit uns anzustoßen!

Finissage Werkschau West
Sonntag, 13. Juni, um 14.00 Uhr

AntiRost
Kramerstraße 9a
38118 Braunschweig

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Toddn informiert:

Am Samstag, 12. Juni, geben Orange Whip Social Club ab 20 Uhr ihr letztes gemeinsames Konzert im B58. Der Orange Whip Social Club BS gibt seinen Abschied.

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Britische Autorin auf Stippvisite in Braunschweig


lisaLisa Selvidge ist am 4. Juni bei der Daniil Pashkoff Prize-Preisverleihung dabei und liest am 6. Juni eigene Texte


Braunschweig, 21. Mai 2010 – Der Braunschweiger Verein Writers Ink. e.V. zur Förderung kreativen Schreibens in Englisch lädt zu zwei Veranstaltungen ein, an denen die englische Autorin Lisa Selvidge teilnehmen wird. Am Freitag, dem 4. Juni findet die Preisverleihung des Daniil Pashkoff Prize 2010 um 20:15 Uhr in der Buchhandlung Graff statt. Dabei werden die Gewinnertexte des europaweiten Literaturwettbewerbs für englische Prosa und Lyrik präsentiert. Special Guest des Abends ist die Creative Writing-Expertin Lisa Selvidge. Sie liest außerdem am Sonntag, dem 6. Juni, um 11:00 Uhr aus eigenen Werken im Kongresssaal der Industrie- und Handelskammer Braunschweig (Eingang Freitreppe/ Altstadtmarkt). Der Eintritt zu beiden Writers Ink.-Veranstaltungen ist kostenlos.

Die Schriftstellerin Lisa Selvidge lehrt kreatives Schreiben an den Universitäten von Oxford,  East Anglia und York. Sie hat die Romane „ A Divine War“, „The Last Dance over the Berlin Wall“, ein Jugendbuch, zwei Kurzgeschichtenbände über die Algarve und ein Handbuch zum Schreiben von Prosatexten veröffentlicht. Der Kontakt zu Writers Ink. kam über ein Vereinsmitglied zustande. Sabine Meier, die Englischlehrerin ist und selbst an einem von Lisa Selvidges Onlinekursen teilnahm, konnte die Autorin für die Lesung und die Preisverleihung gewinnen.
Weitere Information über den Literaturwettbewerb und den Verein Writers Ink. e.V. gibt es unter www.writers-ink.de.


Der Daniil Pashkoff Prize

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Umsonstene Konzerte


Dicke Kataloge liegen überall in Kneipen, Cafés und Kultureinrichtungen aus: Vom Mittwoch, 2. bis Samstag, 12. Juni, findet in Braunschweig das Festival Theaterformen statt.
logo
http://www.theaterformen.de/

Das allein ist schon mal supertoll. Doch was allgemein leider untergeht, ist die Tatsache, dass fünf Bands und Musiker im Rahmen des Festivals nach Braunschweig kommen, die vor zehn Jahren Anwärter fürs FBZ gewesen wären und einer Kultur-Größe angehören, die seit dem Aus des FBZ die Löwenstadt leider meiden. Als wäre das nicht schon besonders genug, plötzlich wieder mittelgroße Kultur in der Stadt zu haben: Beim Durchstöbern des Theater-Plans stellt sich zudem heraus, dass sämtliche fünf Konzerte keinerlei Eintritt kosten. Man möchte niedersinken vor Ungläubigkeit.

•    Mittwoch, 2. Juni, 21 Uhr: Tamikrest

Tamikrest ist zurzeit der angesagteste Rock-Export aus Mali. Nach Tinariwen ist Tamikrest die zweite international aufsehenerregende Tuareg-Band.

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Musik & Müll

Im Jahre 2007 wurde im Rahmen der Veranstaltung "Festliche Tage neuer Musik" Stockhausen’s Hubschrauber-Streichquartett in Braunschweig unter der künstlerischen Leitung des hiesigen Orchesterchefs Martin Weller aufgeführt. Statt der erwarteten 2.400 Zuhörer kamen weit weniger als die Hälfte, von dem herbeigesehnten "medialen Ereignis" hatte auch drei Tage danach kaum eine bedeutende Zeitung Notiz genommen, vom "Highlight im Jahr der Wissenschaft in Braunschweig" (Wolfgang Laczny, Kulturdezernent der Stadt  Braunschweig) war nichts zu spüren und der Komponist selbst hatte besseres zu tun als zur Erstaufführung seines Werks in Deutschland nach Braunschweig zu kommen. Der damals 79-Jährige sei mit den Proben für die im Juli an seinem Wohnort Kürten stattfindenden Meisterkurse beschäftigt, hieß es. Gesamtkosten etwa 120.000 Euro - zum größten Teil Steuergelder. Hatte man in Braunschweig also dazu gelernt? Offensichtlich nicht, denn schon droht neues Ungemach.

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Einige Veranstaltungen außerhalb Braunschweigs


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Culture Shocks ist 15 Jahre alt – ein Grund zum Feiern, und zwar am Samstag, 22. Mai, ab 20 Uhr im Sauna Klub im Kulturzentrum Hallenbad in Wolfsburg. Live-Musik kommt von den Braunschweigern "Hilter der Privatmann" und vom Berliner "Tomas Tulpe". Die DJs Kiddy und Disco-Marcus legen Soul und Indie auf. Außerdem gibt es eine Verlos-Aktion: Acht Tätowier-Sessions bei den Culture-Shocks-Tätowierern sind zu gewinnen, der Erlös geht an die Kinderkrebshilfe. Lose kosten 15 Euro und sind erhältlich bei Culture Shocks, Schachtweg 23, Tel. 05361/15825, www.tattoo-cultureshocks.de.

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Außerdem gibt's am Samstag, 22. Mai, ab 19.30 Uhr mal wieder – endlich! – Metal im Schlachthaus in der Zeppelinstraße in Wolfsburg. Die Wolfsburger Band Etecc veranstaltet das "Slaughterhouse Burning Stage"-Festival. Mit dabei sind Bedlam Broke Loose und Priests Of Broken Words (beide aus WOB) und Bad Smiles (aus Kiel).

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"Musik statt Müll": Verleihung des Louis Spohr-Musikpreises an Olga Neuwirth


Louis Spohr - Olga Neuwirth

Als „österreichische Depressionistin“ bezeichne sie sich scherzhaft, erklärte Matthias Osterwold, Leiter des Berliner Festivals „Maerz Musik“, der an Stelle der verhinderten Preisträgerin des diesjährigen Louis Spohr-Musikpreises, Olga Neuwirth, die Ehrung aus den Händen von Bürgermeisterin Friederike Harlfinger entgegennahm. In seiner überintellektuellen, vertrackten und dem unvoreingenommenen Zuhörer über weite Teile unverständlichen Laudatio blieb denn auch nur der Grund des Fernbleibens der 41jährigen Komponistin hängen: „Sie fliegt nicht und ist gerade in den USA, wo sie an einem neuem Werk schreibt. Während einer Schaffensphase schottet sie sich konsequent von der Außenwelt ab.“

Na gut. So sollte denn, nach Preisübergabe an den „Neuwirth-Intimus“ nach den Worten der Bürgermeisterin das neue „Veolia-Konzert“ folgen.

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"Metal Matters"- Heavy Metal als Kultur und Welt


Da muss man erst ins Universum gehen, um vor dem Film „Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft“ von einem mutigen Medienwissenschaftler im Wirtschafter-Outfit erzählt zu bekommen, dass es in Braunschweig in Kürze einen Kongress zum Thema „Heavy Metal“ geben wird. An drei Tagen, vom Donnerstag, 3. bis Samstag, 5. Juni nämlich, geben an der HBK rund 20 internationale Fachleute Einblick in ihr Fachwissen zu Themen wie Luftgitarre, Kutte und Grindcore. Die Aufführung einer Luftgitarren-Oper stellte der Aufsagende gar in Aussicht. Das ist ja schon bald, denkt man, und dass man eine solche Veranstaltung eigentlich seit mindestens einem halben Jahr dick im Kalender stehen haben müsste. Spätestens aber ab jetzt. Veranstalter sind Rolf F. Nohr (HBK Braunschweig) und Herbert Schwaab (Universität Regensburg).

http://mewi.hbk-bs.de/metal-matters/

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Und à propos Metal, da kommt eine Meldung von Kui:

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