Die übliche Korruption in der Union…

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Foto: Uwe Meier

Es gab Zeiten, war war es fast normal illegale Spenden, Vorteilsnahme und Korruption in der CDU/CSU bei der Berichterstattung zu finden. Mafiöse Strukturen gehörten zur politischen Kultur. Eine CSU ohne Korruption ist im Grunde undenkbar. Wir erleben ja auch immer nur die berühmte „Spitze des Eisbergs“.

Es hat den Anschein, dass heute gezielt der Beruf des Abgeordneten angestrebt wird, um sich zu bereichern. Sei es schon während des Abgeordnetendaseins und/oder danach. Ziel ist es, frühzeitig als Berufspolitiker an den goldenen Freßnapf zu kommen, der da Reichstag heißt. Auch die hohen Rentenansprüche sind dann bereits in Jugendjahren gesichert und der Eitelkeit wird allemal Rechnung getragen. Man ist schließlich wer – wenn auch korrupt! Vorbildhaft sei hier der jungdynamische CDU-Lobbyist Philipp Amthor genannt, Spitzenkandidat der CDU in Mecklenburg-Vorpommern.

Deutlich ist in den letzten Wochen die systemimmanente Korrumpierbarkeit der CDU/CSU bei der Maskenbeschaffung. Was sich da offenbarte ist zutiefst verwerflich. Oder ist die Art des Handaufhaltens, zumal in existenziell dramatischen Zeiten, das Normale und die Moralisten sind schlicht weltfremd? Es fehlt an Orientierung. Was ist noch richtig und was bereits falsch? Gehört des Normalbürgers moralische Leitplanke bereits auf eine politische Resterampe? So wie uns vorgelebt.

Ein lesenswerter zusammenfassender Artikel zu der Thematik Korruption und CDU/CSU finden Sie in Spiegel online. „Fossile Verbindungen„.

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