Die Selbstkastrierung der europäischen Außenpolitik

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Trotz der Invasion in Syrien und der Drohungen gegen Deutschland und die EU, soll die Türkei ein “strategischer Partner” der Union bleiben. Neue Sanktionen sind auch nicht geplant.

Dies sagte ein hochrangiger EU-Vertreter am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Sogar die Frage nach einem Waffenembargo spielte er herunter. Das sei, eine rein nationale Entscheidung, die EU habe nichts zu melden.

Damit geht die Verzwergung und Selbstkastrierung der europäischen Außenpolitik weiter. Während die USA bereits Sanktionen gegen die Türkei verhängt haben, setzen die EUropäer ihr gescheitertes Appeasement fort.

Dies ist doppelt unverständlich. Denn die Türkei verstößt nicht nur eklatant und bewußt gegen die EU-Strategie im Nahen Osten, die auf eine politische Lösung für Syrien setzt. Sie setzt auch ihre illegalen Bohrungen vor Zypern fort. Weiter

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