Das Lübecker Konzept der „Naturnahen Waldnutzung“ – Ökonomie durch Ökologie

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Im Stadtwald Lübeck entwickelt sich ein naturnaher Dauerwald. Alte und junge Buchen wachsen auf dem "Taubenberg" eng miteinander auf (Foto: Lutz Fähser).

30. Waldbrief, 27.03. 2021

Wenn der Druck nicht groß genug ist, sind die Beharrungskräfte gegen Veränderungen viel stärker.
Wolfgang Schäuble

Im Februar 2021 ist das Buch Der Holzweg – Wald im Widerstreit der Interessen im Oekom Verlag München erschienen und findet seitdem in Politik und Gesellschaft deutschlandweit große Beachtung. Die Herausgeber Hans Dieter Knapp, Siegfried Klaus und Lutz Fähser haben es geschafft, 36 fachlich ausgewiesene Autoren zusammen zu führen, die mit ihren kritischen Einsichten und praktischen Erfahrungen zur Situation des deutschen Waldes ein interessenunabhängiges Bild der Wirklichkeit zeichnen. Sie beschränken sich dabei nicht auf die Kritik an der Haltung einer unzeitgemäßen Forst- und Holzwirtschaft. Ihre konstruktiven Zukunftsmodelle basieren auf systemischem Denken, ökonomischer Vernunft und naturwissenschaftlichem Sachverstand und sprengen damit ein erstarrtes Paradigma.

Der Mitherausgeber, Dipl.-Forstwirt und Leitender Frostdirektor i. R. Dr. Lutz Fähser, ist einer der Wegbereiter einer neuen Sicht auf den Wald. Mit freundlicher Genehmigung des Oekomverlags wird nachstehend sein Beitrag aus „Der Holzweg“ wiedergegeben. Er mag Interesse auf ein hochaktuelles Buch wecken, dass in die Hand all derer gehört, die Ihr Wissen um den Wald auf eine neue ökonomische und ökologische Basis stellen wollen:

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