Bericht des Bundes: Braunschweig soll Atommülldrehscheibe werden
Die Nuklearfirma Eckert&Ziegler will ihren Betrieb zur Bearbeitung und Konditionierung von Atommüll im Braunschweiger Ortsteil Thune zwischen Wohnhäusern, Schulen und Kitas ausweiten.
Der aktuelle Bericht der Bundesrepublik Deutschland zur Behandlung radioaktiver Abfälle bestätigt, dass Braunschweig bereits jetzt einer von lediglich sechs bundesweiten Standorten für die Konditionierung und Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle ist.
Keine Atomfabriken in Wohngebieten! Sa. 14.9. Demos in Braunschweig und Duisburg
PE: Bürgerinitiative Strahlenschutz: Stadt muss Nutzung radioaktiver Materialien im Wohngebiet ausschließen
Pressemitteilung der Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) vom 04.09.2013
Die Nuklearfirma Eckert&Ziegler will ihren Betrieb zur Bearbeitung und Konditionierung von Atommüll im Braunschweiger Ortsteil Thune zwischen Wohnhäusern, Schulen und Kitas ausweiten und hat ihre Absichten im AKW-Rückbau mit dem Kauf der englischen Firma "Energy Solutions" deutlich bekräftigt. Die Stadt Braunschweig hat sich bisher auf den Standpunkt gestellt, sie könne darauf keinen Einfluss nehmen, denn es handle sich um eine atomrechtliche Genehmigung, die Sache des Landes sei. Die Bürgerinitiative Strahlenschutz hat die renommierte Verwaltungsrechtskanzlei Baumann um eine Stellungnahme gebeten, und die besagt eindeutig:
Die Stadt /KANN/ handeln, und sie /MUSS /es sogar!
Gelbe Tonne – Grüne Stellungnahme
Stellungnahme des Grünen Fraktionsvorsitzenden Holger Herlitschke zur aktuellen Diskussion um die Gelbe Tonne:
Wenn es nach uns gegangen wäre, wäre die "Gelbe Tonne" in Braunschweig schon viel früher auf den Weg gebracht worden und wir stünden jetzt nicht unter solch akutem Handlungsdruck. Das bisherige Sammelsystem für Leichtverpackungen war bekanntlich sehr umstritten, es gab zahlreiche Beschwerden wegen überfüllter Wertstoffcontainer und unappetitlicher Verschmutzungen. Klar ist für uns auf jeden Fall, dass es bei der neuen "Gelben Tonne" (für Leichtverpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen) ein bedarfsdeckendes und -gerechtes Angebot für alle Bürger/innen geben muss, die Wertstoffe trennen und sammeln wollen (und ja auch sollen). Dabei müssen die Erfordernisse der unterschiedlichen Siedlungs- und Sammelstrukturen weitestgehend berücksichtigt werden. Hier kann und darf man nicht alle und alles über einen Kamm scheren. Erfahrungsgemäß wird ja z. B. in Hochhäusern anders mit Wertstoffen umgegangen als in Einfamilienhäusern.
Bevölkerung kurzfristig über Betonierungsarbeiten in der Asse informieren
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat als Betreiber der Schachtanlage Asse II mit Betonierungsarbeiten auf der 750-m-Sohle, auf der sich die meisten Einlagerungskammern für den Atommüll befinden, begonnen. Diese Maßnahme ist zwischen dem BfS und der Asse II – Begleitgruppe umstritten wie bisher keine andere Maßnahme, seit das BfS die Bergung des Atommülls als sicherste Option vorgestellt hat.
Mehr Pflanzenschutzmittel in GV-Soja und GV-Mais in Brasilien
Über viele Jahre wurde von der Gentechnik-Industrie behauptet, dass durch gentechnisch verändertes Saatgut, z. B. von Mais und Soja, weniger Pflanzenschutzmittel angewendet werden können, da die Kulturpflanzen widerstandfähiger gemacht werden. Dazu folgender Beitrag aus Agrow Nr. 668, 17. Juli 2013, S.19) (red):
(Es hat...) "sich herausgestellt, dass der Einsatz gentechnisch veränderter (GV)-Kulturen nicht zu einem verminderten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln geführt hat. Soja und Mais stehen für rund 60 Prozent des Pflanzenschutzmitteleinsatzes im Land; GV-Sorten dieser beiden Kulturen wuchsen im vergangenen Jahr auf über 36 Millionen Hektar. Nach Angaben der Zeitung ist der Insektizid-Einsatz im Untersuchungszeitraum um 34 Prozent gestiegen, obwohl verstärkt insektenresistente GV-Maislinien zum Einsatz kamen. Und trotz des gestiegenen Anbaus herbizidresistenter Sojabohnen habe der Herbizideinsatz um über 13 Prozent zugelegt."
Die neue Umweltzeitung (5/2013) ist da: Umwelt bilden
Im derzeitigen Wahlkampf spielen die Themen „Umwelt" und auch „Bildung" eher untergeordnete Rollen. Doch wie sieht das zusammen aus, als Umweltbildung? Die gibt es und sie ist auch sehr vielfältig. Es fängt in der Vor- und Grundschule an, grundsätzlich sollten schon in den Kindergärten Aspekte der Natur- und Umweltbildung vermittelt werden, zumindest was den Respekt vor der belebten Natur angeht.
Nicht nur Crammer Bürger gegen Massentierhaltung
Nicht nur die Crammer Bürger gegen Massentierhaltung unterstützen die Initiative: „WIR HABEN ES SATT!"
Foto: Protestbanner für die Protest-Umzingelung des Mega-Schlachthofs in Wietze von der Laurentius- und der Petrusgemeinde Halle, im Schullandheim Olganitz.
Am 31. August werden sich viele Menschen in Wietze einfinden, um gegen diese Art von Lebensmittel- erzeugung zu demonstrieren.
Mit Recht
macht es Sinn die Initiativen des neuen Landwirtschaftsministers Christian Meyer gegen die Lobby von Mastfutterbetrieben, Kückenerzeugern, Mästern und nicht zuletzt Schlachthofbetreibern zu unterstützen. Die von der alten Landesregierung unterstützte Kette von Gesetzesgrundlagen, die diese Entwicklung der Massentierproduktion erst ermöglichten, gilt es zu durchbrechen.
Neu aus Braunschweig: Micky & Molly TV
Asse II: BfS betoniert heimlich den Zugang zur Atommüllkammer 10 – gegen eigene Zusagen
Das BfS hat die gemeinsamen Absprachen mit der Asse II-Begleitgruppe zur Rückholung gebrochen. Seit Dienstag, dem 13.8., laufen die Arbeiten an der Zubetonierung der Bereiche vor der Atommüllkammer 10 auf der 750-m-Sohle - still und heimlich wurde damit begonnen.
PM: Transparenz ist beim BfS nur ein schönes Wort – ohne Inhalt



































