Biosprit sofort stoppen!

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 Der Urwald störte. Hier soll eine Palmölplantage hin. Foto von Sandra Hoyn auf Sumatra.


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

in Indonesien brennen Palmölfirmen die Regenwälder ab, um ihre Plantagen zu erweitern. Mitverantwortlich ist die deutsche Biokraftstoff-Politik: In unseren Biosprit fließen nach neusten Studien jährlich rund 424.000 Tonnen Palmöl. Umweltministerin Hendricks kann diese fatale Politik per Verordnung sofort beenden.

Bitte unterschreiben Sie die Petition an Ministerin Barbara Hendricks

Zur Petition:     http://www.regenwald.org/aktion/1025/biosprit-stoppen?mtu=129709923&t=1368

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Hendricks lässt KONRAD- Gegner im Kalten stehen

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Bundesumweltministerin Hendricks hatte Ihren Besuch für den 19.01.16 in Salzgitter angekündigt. Die Stadt reservierte die große Aula in Fredenberg, aber so viel Öffentlichkeit wollte die Ministerin auch wieder nicht. Deshalb griff die Stadt, als höfliche Gastgeberin, auf die viel kleinere Kulturscheune zurück. In der, neben den Vertretern der Gebietskörperschaften, die den „Appell der Regionen“ unterzeichnet hatten und der Presse lediglich ein Zehntel der Bürger und Bürgerinnen der Region Platz hatten, die „Gesicht zeigen“ wollten. Die übrigen – fast tausend KONRAD- Kritiker – die bei klirrender Kälte vor der Kulturscheune quasi kaltgestellt wurden, konnten sich lediglich an Feuertonnen und Tee wärmen, wenn sie dem Verlauf Drinnen und der Übergabe des Appells auf einer kleinen Leinwand verfolgen wollten.

Angemessen frostig harrte die ausgeschlossene Öffentlichkeit der Ankunft der Ministerin, doch diese benutzte lieber eine Hintertür. Auch für die Innenveranstaltung hatte das Bundesumweltministerium (BMUB) Vorsorge getroffen, um eine eigene Inszenierung durch zusetzen und ja gar keine Diskussion aufkommen zu lassen. So hatte es eine eigene Moderatorin angeheuert, wohl um der Ministerin und ihrer Gefolgschaft möglichst viel Redezeit zu sichern.

„Grüne Woche“: Dramatisches Insektensterben

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Passend zum Beginn der grössten Fressmesse Deutschlands, der "Grüne Woche", bläst der NABU Alarm. Heute gibt es 80 % weniger Flug-Insekten als vor 20 Jahren. Bislang sei das Insektensterben in der Gesellschaft ein unterbelichtetes Thema, so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU Nordrhein-Westfalen. Besonders die großen Insekten, vom Käfer bis zur Heuschrecke, seien betroffen. Die Ursachen können nur vermutet werden. Forschungen im Naturschutz konzentrierten sich auf auffälligere Arten wie Vögel und Säuger. Das größte Problem sei, dass Arten aussterben, die noch nicht beschrieben sind, und wir sie daher nicht kennen, klagt Thomas Schmitt vom Entmologischen Institut Müncheberg.

NEU: TIERSCHÜTZER STÜRMEN GRÜNE WOCHE IN BERLIN BEIM ERÖFFNUNGSRUNDGANG

 

160 Fässer geborgen / Grenzwerte / Steuerbefreiung für AKWs / Termine

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Aus der Schachtanlage Asse II wurden in den Jahren 2013 und 2014 rund 160 Fässer mit radioaktiven Abfällen geborgen. Diese Abfälle stammen allerdings nicht...

NABU-Negativpreis: Guttenberg ist „Umwelt-Dinosaurier“

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In diesem Jahr geht es bei Deutschlands peinlichstem Umweltpreis um den Wald. Denn der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Philipp Freiherr zu Guttenberg,...

Wir suchen 300 Atomsteuer-EintreiberInnen

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Liebe Freundinnen und Freunde,

heute in 359 Tagen, am Ende dieses neuen Jahres 2016, soll nach dem Willen von CDU/CSU die Brennelemente-Steuer abgeschafft werden: Fünf Jahre nach Fukushima ein gigantisches Steuergeschenk in Milliardenhöhe für die AKW-Betreiber, mit dem die alten Reaktoren plötzlich wieder lukrativ werden sollen. Gemeinsam mit dem Umweltinstitut München, mit weiteren Bündnispartnern und mit unzähligen Aktiven in der ganzen Republik will .ausgestrahlt dafür sorgen, dass es dazu nicht kommt.

„Asse II-Rundschau vor Ort“ am Neujahrstag

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    Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe lädt für den Neujahrstag zur gemeinsamen “Asse II – Rundschau vor Ort” ein. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr...

Nachhaltiges Energiesystem: Welche Bioenergie brauchen wir?

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Soll man sich mit Bioenergie überhaupt noch beschäftigen, wenn man ein nachhaltiges Energiesystem entwickeln will?                    
Umwelt- und Energiepolitik beantworten diese Frage mit einem klaren Nein. Im Stromsektor gilt Biomasse als teuer, im Wärmesektor gilt sie als rückständig und in Fragen der Mobilität ist sie für alle Verirrungen in Asien und Lateinamerika verantwortlich.

Aktuell basieren aber rund 60 Prozent aller Erneuerbaren Energien in Deutschland auf Biomasse. Eine „erneuerbare“ Absicherung fluktuierender Stromerzeugung von Photovoltaik und Wind kann kostengünstig vor allem durch Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen auf Biomassebasis realisiert werden. Im Mobilitätssektor sind aktuell nur Biokraftstoffe treibhausgasmindernd.

Flughafen Braunschweig sinnlos

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Jahrelang wurde demonstriert, im Schnee übernachtet, endlos sinnlos vor Gericht geklagt - es nutzte nichts: Hoffmanns Projekt, der Flughafenausbau Waggum mit Verlängerung der Landebahn, einschließlich...

Am Pranger der Menschheit

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Zum Ergebnis des Pariser Klimagipfels erklärt Prof. Dr. Meinhard Miegel, Vorstandsvorsitzender des Denkwerks Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung am 14. Dezember in Bonn:

Dass sich viele Delegierte auf dem soeben zu Ende gegangenen Pariser Klimagipfel zum Schluss jubelnd in den Armen lagen, ist nur allzu verständlich. Jahrelang hatten sie auf diesen Tag hingearbeitet, und diese Arbeit war ein Erfolg. Ebenso verständlich ist allerdings auch, dass zahlreiche Organisationen und Experten sogleich die vielen Haare in der Suppe des Abschlusskommuniqués entdeckten: zu vage, zu schwammig, zu unverbindlich und nicht zuletzt: Papier ist geduldig.

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