Die letzten Stolpersteine?
Nur auf ein Eis….
Es war warm in Braunschweig. Die Stimmung in den Straßen und auf den Plätzen war gelöst, und ich hatte Appetit auf ein Eis. Ganz in der Nähe gab es ein gehobenes türkisches Delikatessengeschäft mit einem Eis-Straßenverkauf. Während ich langsam auf das Geschäft zuschlenderte, fragte ich mich plötzlich, ob der Ladenbesitzer beim türkischen Verfassungsreferendum wohl für Erdogan gestimmt hat. Immerhin haben viele Deutschtürken für die Abschaffung der türkischen Demokratie und für den Autokraten Erdogan gestimmt. Ich beschloss zu fragen.
Nach der Abgabe meiner Bestellung (Schoko/Vanille) fragte ich die junge Frau, die mich bediente, ob sie gewählt habe. Sie verneinte, und ich fragte weiter, warum nicht. Sie sagte leise: "Mein Vater wollte das nicht". Das kurze Gespräch war damit beendet.
Bachzeit im Dom – 3. September 2017 –
„Okerperle“ für Opern-Fans
Kreative Schule mit Kultur – Schüler ziehen Erfolgsbilanz
„Samenernte“ – KulturPatenCafé und Führungen im Klostergarten
Pressefreiheit: Wir sind zur Zeit offline…
Ab sofort ist „Heinrich der Lastenlöwe“ buchbar!
Braunschweiger Bülow-Villa mit Park erhalten
Wollen wir es so...
oder so?
Hartmut Gaedecke, 1.Vorsitzender, Wolfgang Wiechers, Beirat
Bürgerforum Wallring e.V. Braunschweig
Visualisierungen: AG Gebautes Erbe Braunschweig
Braunschweiger Kulturgüter erhalten
Hier: Villa von Bülow mit Park
Die Villa von Bülow mit ihrem Park ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Klassizismus in Braunschweig. Sie markiert in einzigartiger Weise neben der Okerbrücke an der Celler Straße den westlichen Eingang zur Stadt.
Sie wird vom Georg-Eckert-Institut für Schulbuchforschung genutzt. Das Institut will seine Standorte in Braunschweig hier zusammenlegen. In einem riegelartigen Bau an der Freisestraße soll eine neue Bibliothek entstehen und das angrenzende ehemalige Schwesternwohnheim zum Verwaltungsbau umfunktioniert werden. Durch den Neubau wird ein Teil des Parks zerstört und die Villa steht nicht mehr frei. Das ist ein nicht hinnehmbarer Eingriff in die geschützte Denkmallandschaft.
Regionales aus Auschwitz
Sally Perel (Hitlerjunge Salomon) ist in Peine aufgewachsen und hat in Braunschweig als unerkannter jüdischer Hitlerjunge unsere Stadt mit vielen "echten" Hitlerjungen an der Flak verteidigt. Die ankündigende Veranstaltung in der "Mühle" weist darauf hin.
Eine private Reise zum Thema "Jüdisches Leben im ehemaligen Galizien" führte mich in diesem Jahr von Auschwitz nach Lwiw (Lemberg) und in die Bukowina (Nord-Ost Rumänien). In Auschwitz begegneten mir neben all den furchbaren baulichen Dokumenten des Massenmordes im Grunde zwei Nebensächlichkeiten, die mich veranlassen hier zu schreiben, weil sie ein spezielles dokumentarisches Licht werfen können.




































