Anhörung Landtag und Demo am 17.01.20 in Braunschweig

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Pressemitteilung: Anhörung von Fridays For Future zum Klimaschutzgesetz im Niedersächsischen Landtag und Demonstration am 17.01.20 in Braunschweig

Der Niedersächsische Landtag hat ein Klimaschutzgesetz entworfen. Es soll „(…) in Niedersachsen einen angemessenen und wirksamen Beitrag zur Erreichung der internationalen, europäischen und nationalen Klimaschutzziele (leisten)“, so der Landtag. Unter anderem will die Landesregierung Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, dem Schutz und Aufbau von Kohlenstoffspeichern und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Niedersachsen festlegen. Außerdem möchte sie Maßnahmen zum Klimaschutz und besonders die Erforschung und Entwicklung klimaschützender Technologien fördern und unterstützen.

Am 20.01.2020 sollen dazu unter anderem 5 Aktivist/-innen von Fridays for Future im Ausschuss für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz reden. Des weiteren wird es am 17.01.2020 eine von der Braunschweiger Ortsgruppe von Fridays for Future organisierte Demonstration geben, um auf das Gesetz aufmerksam zu machen und darüber zu informieren.

Meike Evers, 13, Ricarda Huch-Schule: „Ich finde es gut und wichtig, dass sich nun auf Landesebene etwas tut. Ein Gesetz wird zwar nicht die Klimakrise lösen können, aber ein Anfang ist es schon. Auch, dass Fridays for Future zu Wort kommt, finde ich gut! So können wir unsere Ziele und Meinung verdeutlichen und die Politiker/-innen hören uns vielleicht endlich zu.

Seit über einem Jahr setzt sich Fridays for Future dafür ein, dass die Politik etwas gegen den Klimawandel unternimmt. Klimaabkommen sollen eingehaltenund vor allem die Treibhausgasemissionen gesenkt werden. Das Klimaschutzgesetz ist also ein Schritt in die richtige Richtung.

Um auf das kommende Gesetz des Landes Niedersachsen aufmerksam zu machen und darüber zu informieren, veranstaltet die Ortsgruppe Braunschweig, wie bereits erwähnt, am 17.01.2020, um 11:30 Uhr, auf dem Schlossplatz eine Demonstration. Es wird zu Beginn eine kurze Kundgebung mit einem Redebeitrag zum Gesetz geben, danach geht es in Richtung Hauptbahnhof, wo eine Abschlusskundgebung folgt.

Da am selben Tag in Magdeburg eine große Demonstration der dortigen FridaysforFuture Ortsgruppe mit dem Thema „FFF gegen rechts – solidarisches Klima für alle“ stattfindet, wird darauf hingewiesen werden. Teilnehmer/-innen der Demonstration in Braunschweig können im Anschluss dorthin fahren.

Berenike Grüneich, 14, Martino-Katharineum:„Das Klima und die Klimakrise betreffen uns alle. Es ist also enorm wichtig, sich solidarisch zu zeigen und sich dafür einzusetzen, dass die Politik etwas unternimmt. Wenn jetzt nichts unternommen wird, um den Klimawandel zu stoppen, ist es zu spät.

“Wir laden alle Pressevertreter/-innen sehr herzlich zum Streik am 17.01.2019 um 11:30 Uhr in Braunschweig auf dem Schlossplatz ein. Vor Ort stehen wir Ihnen gerne für Fragen rund um den Streik und auch für Interviews zur Verfügung

Kontakt Fridays for Future Braunschweig:

fff.braunschweig@gmail.com

www.fff-braunschweig.de

Kontakt Bundesebene Fridays for Future:

presse@fridaysforfuture.de

www.fridaysforfuture.de

1 KOMMENTAR

  1. Die FfF-Demo am Freitag war leider weider recht klein, ca. 50 Demonstranten schätze ich. In Hannvover wurden 1600 gezählt. Leute, kommt in die Hufe, da muss hier noch mehr drin sein. Nur im Sommer mit tausenden Schülern demonstrieren und im Winter lieber im warmen Klassenraum bleiben sieht nicht gerade konsequent und willensstark aus,

    Mitte Januar bei 15 Grad, wollte schon mit kurzer Hose und Hemd raus. Und heute sehe ich im TV, dass viele Störche gar nicht weggeflogen sind. In Australien nach der Trockenheit und den Waldbränden nun Starkregen und Überschwemmung. Der globale Klimawandel ist eindeutig da, derartige Veränderungen kann man nicht leugenen. Wwer weiß, was uns kommenden Somemr blüht, vielleicht 45 Grad im schatten, oder schwere Unwetter und nie dagewesene Überschwemmungen?

    FfF hat uns Alten vorgeworfen nichts gemacht zu haben, also ich kann sagen, dass ich bei vielen Demos zu unterschiedlichen Themen dabei war und m.E. eine relativ klimanutrale Lebensweise führe. Ich habe viele „Bewegungen“ und Initiativen gesehen, die sehr schnell wieder von der Bildfläche verschwunden waren, oder wo sich nur noch ein „harter Kern“ hält. FfF solte so nicht enden, das Thema ist einfach zu wichtig. Also los, raus auf die Straße!!!

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