Schulterschluß statt Autonomie

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Der neue US-Präsident ist noch nicht einmal im Amt, da dient sich Kanzlerin Merkel ihm schon an. Deutschland sei bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, sagt sie – und übt den Schulterschluß. Europas “strategische Autonomie” ist vergessen.

Was verbindet Merkel und Biden? Beide haben sie den Irak-Krieg befürwortet, der das Land in Trümmern legte, den IS hervorbrachte und Europa viele Flüchtlinge und mehrere Terrorwellen bescherte. Danach haben sie das Desaster verdrängt.

Außerdem haben sie unter Ex-Präsident Obama “vertrauensvoll” zusammen gearbeitet. Damals passierten einige unschöne Dinge in Syrien, der Ukraine und Afghanistan, aber an Biden ist offenbar nichts hängen geblieben…

Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass sich die Kanzlerin eines souveränen Staat einem Präsidenten eines anderen Staats andient, noch bevor der sein Amt angetreten und die erste Grundsatzrede gehalten hat.

Ich habe mir Bidens Siegesrede am Samstag angeschaut, EUropa und Deutschland kamen mit keinem Wort vor. Warum also die Eile, dem incoming president verbindliche Zusagen zu machen? Und warum betont Merkel die europäische Verantwortung in dieser Partnerschaft? (Quelle LostinEurope)

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