Pulverfass mit Lichtblick

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Die neue Bürgermeisterin von Bogotá Claudia Lopez Foto: screenshot von Video/El Espectador

Südamerika ist ein Pulverfass, das immer wieder Anlass zur Hoffnung gibt aber ansonsten immer mehr im Chaos versinkt. Die Länder versinken, weil die neoliberale Politik die Menschen immer mehr verarmen lässt und weil sich bei einer Politik für die Menschen, die US-Amerikaner und sein CIA sich aggressiv einmischen. Schlechtes Regierungshandeln und grassierende Korruption kommen üblicherweise hinzu.

Die neue Bürgermeisterin von Bogota, Claudia Lopez, scheint ein Signal des Aufbruchs zu sein.

Venezuela ist bettelarm geworden – als ölreiches Land. Argentinien ist durch die neoliberale Wirtschaftspolitik in eine Horrorverschuldung abgeglitten, Ecuador lebt unter gewalttätigen Dauerdemonstrationen, Chile versucht durch einen Volksaufstand 35 Jahre neoliberales Pinochetdesaster abzustreifen, Brasilien ist dem neoliberalen und verbrecherischen Raubzug eines Jair Bolsonaro zum Opfer gefallen und Evo Morales aus Bolivien geriert sich immer mehr als Diktator, der von der Macht nicht lassen kann.

Für all das gibt es die selbe politische Diagnose: Extreme Ungerechtigkeiten in all diesen Ländern verbunden mit systemimmanenter Korruption.

Mal wieder kommt aus Kolumbien ein Hoffnungsschimmer. Gerade aus diesem Land der Drogen, der Paramilitärs, der Guerilla, des 50-jährigen Bürgerkrieges und einer brutalen neoliberalen Machtelite. Hoffnung macht:

Claudi Lopes ist am Sonntag zur Bürgermeisterin gewählt worden.

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