„Es fehlen der Regierung die moralische Verantwortung und der politische Mut,…“

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Die Kinder sind die Zukunft. Darum achtet jede intakte Kultur auf ihr Wohlergehen. Warum nicht beim Klimawandel? Hier protestiert ein Kindergarten. Aber vielleicht ist die Kultur nicht mehr intakt, seit die vierteljährlichen Börsenberichte von Bedeutung sind und vor der ARD-Tagesschau Börsenberichte gesendet werden und nicht die Menschenrechts- Kinder- und Umweltsituation. Foto: Günter Wolters

sagte Greenpeace zu den Ergebnissen des Klimakabinetts. „Bittere Nachricht für die Klimaschützer“ (Hubert Weiger, BUND). „Der Vorschlag des Klimakabinetts bleibt deutlich hinter der Notwendigkeit zurück.“ Lesen sie hier über die Ergebnisse des Klimakabinetts „Zwei Welten im Regierungsviertel“

Demo-Bericht aus Braunschweig

Am Rathaus vorbei in die Münzstrasse mit dem inzwischen schon traditionellen Banner der Demo vorneweg Foto: Stefan Vockrodt

Zum Modell des CO2-Zertifikatehandels im Klimapaket der GroKo erklärt Sven Giegold, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, im Europäischen Parlament: „Klimapaket der GroKo: Zertifikatehandel beginnt mit langer Planwirtschaft gegen das Klima

Die Demo-Kinder waren überall. Hier auf dem Brunnen auf dem Kohlmarkt. Foto: Günter Wolters

Draußen forderten in Deutschland Hunderttausende einen zukunftsorientierten Klimaschutz. Braunschweig war mit 7000 bis 10.000 Demonstranten dabei. Unter den vielen jungen Menschen hatten sich auch viele Erwachsene entsprechend des Aufrufes gemischt. Auch Kindergärten waren dem Aufruf gefolgt. Auf dem Schlossplatz herrschte eine gute Stimmung, aus der man jedoch die Ernsthaftigkeit des Themas entnehmen konnte. Zu Optimismus besteht wahrlich kein Anlass. Allen Demonstranten war der Ernst der Lage bewusst, was vor allem auch auf den Transparenten und Schildern zum Ausdruck kam und aus den Redebeiträgen. Heinrich Betz, DGB-Vorsitzender in Braunschweig sagte, die Fridays-For-Future-Bewegung könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Viele Eltern hatten ihre Jüngsten mitgenommen. Der Junge auf der Schulter des Vaters erfährt früh, dass Demos anstrengend sind. Foto: Günter Wolters
Bittere Ironie klang auf Plakaten oft durch. Foto: Uwe Meier
Die Stimmung ist gut. Es scheint, dass die Klimabewegung stark von jungen Frauen oder Mädchen getragen wird. Vielleicht tragen Frauen verstärkt den Keim des Lebensschutzes in sich.
Die Botschaft wird hier in Englisch rübergebracht, denn Klimaschutz ist weltweit angesagt. Foto: Uwe Meier

Unangenehme Stimmung kam auf, als Plakate gezeigt und Flugblätter der MLPD verteilt wurden. Der Veranstalter, Fridays for Future, wollte diese Rücksichtslosigkeit dem Veranstalter gegenüber nicht dulden. Peinlich, die MLPD ließ sich nichts sagen und pochte auf dem Demonstrationsrecht. So handeln nur Trittbrettfahrer.

Der Kindergarten auf dem Vormarsch zur Demo. Foto: Uwe Meier

Der Veranstalter zog sein Programm erfolgreich durch. Alle Rednerinnen und Redner auf der Bühne solidarisierten sich in ihren Reden. Die Demo in der Innenstadt war beeindruckend und man war sich einig: Diese Demo war ein überwältigender Erfolg.

Sie hates verstanden. Es geht um’s Ganze. Auch um die Meere. Foto: Uwe Meier
Leider ist es mit Singen nicht getan. Noch viele Klima-Demonstrationen werden den Kleinen bevorstehen. Foto: Stefan Vockrodt
Na ja! Jeder hat so seine Ausdrucksweise. Aber auf Demos kann man sich ruhig mal auslassen mit seiner Fantasie und seinem Frust.

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