Wichtiger denn je: Umfassendes Gesundheitsmonitoring und Gefahrenanalyse
Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe hat ihr mit Fachleuten und Bürgern diskutiertes Schreiben zum Thema umfassendes Gesundheitsmonitoring und umfassende Gefahrenanalyse an die Landrätin und die Kreistagsfraktionen geschickt. Aufgrund der angekündigte Initiative der WAAG haben schon zwei Fraktionen einen gemeinsamen Antrag zum Thema Gesundheitsmonitoring den Kreistages gestellt. Die WAAG begrüßt grundsätzlich diese Initiative, hält den Antrag aber für unzureichend, da er u. a. das Thema Gefahrenanalyse ganz ausklammert. Gerade aufgrund der aktuellen Pressemeldungen des BfS zur ausschließlich assenahen Standortsuche für ein Zwischenlager hält die WAAG eine Gefahrenanalyse von unabhängiger Stelle für zwingend erforderlich. - Eine Gegenüberstellung der Forderungen der WAAG mit denen des Antrages der beiden Fraktionen finden Sie auf waagwf.wordpress.com
24. Flohmarkt im Botanischen Garten der TU Braunschweig am 22.05.16
Auch in diesem Jahr gibt es wieder den beliebten großen Flohmarkt im Braunschweiger Botanischen Garten mit vielen bunten Ständen. Bereits zum 24. Mal haben zahlreiche Mitglieder unseres Fördervereins in den Wochen vor der Veranstaltung umfangreiche Sachspenden wie: Kleinmöbel, Spiele und Spielzeug, Schmuck, Glas und Porzellan, Elektroartikel und Tonträger, allerlei Haushaltswaren und Geschenkartikel, Textilien, Bücher, u.v.m. zusammengetragen, sortiert und werden sie am Tag des Flohmarktes liebevoll präsentieren, um diese - bei günstigen Preisen - zu Gunsten der vielfältigen Arbeit und erforderlichen Anschaffungen für die Erhaltung und Ausgestaltung des Braunschweiger Botanischen Gartens zu verkaufen. Selbstverständlich können auch wieder diverse Pflanzenraritäten für drinnen und draußen erworben werden. Ebenso stehen die Mitarbeiter des Botanischen Gartens für alle Fragen zum Thema „Pflanzen und Garten“ zur Verfügung.
CDU/CSU und SPD im Bundestag für Fracking
Abbildung: Große Koalition auf Frackingkurs.
BI „kein frack in wf“ informiert:
Mit großer Mehrheit haben die Regierungsfraktionen im Bundestag am 28.04. Anträge der Linken und der Grünen für ein Frackingverbot bzw. eine entsprechende Änderung im Bergrecht zurückgewiesen. Während die Parlamentarier der Grünen und Linken unisono für ein deutschlandweites Frackingverbot votiert haben, sind es aus den Reihen der Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD lediglich sechs Abgeordnete (Antrag der Grünen) bzw. 1 Abgeordneter (Antrag der Linken) gewesen. Bei 43 bzw. 29 Enthaltungen haben die weiteren 423 bzw. 440 Vertreter der Regierungskoalition dagegen votiert und sich im Umkehrschluss somit für Fracking ausgesprochen - darunter auch alle Abgeordneten aus der hiesigen Region: Uwe Lagosky, Günter Lach, Carsten Müller, Ingrid Pahlmann, jeweils CDU; Hubertus Heil, Carola Reimann, jeweils SPD. Sigmar Gabriel hat an der Abstimmung nicht teilgenommen.
Baumassnahme Langer Kamp: Brief an die Fraktionen
Sehr geehrte Ratsmitglieder aller Fraktionen,
was zur Zeit mit dem ehemaligen Krankenhaus an der Gliesmaroder Straße geschieht, ist eine Schande und ist so nicht in den Medien kommuniziert worden!! Es sollten die Bäume erhalten bleiben und auch der Garten den Bewohnern zur Verfügung gestellt werden. Was jetzt geschieht ist nicht, und in keiner Weise das, was die Anwohner bzw. die Bevölkerung des östlichen Ringebietes wollten! NIEMAND!!!
Schacht Konrad: Stadt und Bündnispartner verlassen unter Protest die Veranstaltung
Konrad-Workshop des Bundesamtes für Strahlenschutz. Stadt und Bündnispartner verlassen unter Protest die Veranstaltung
Ein unerwartet frühes Ende nahm der heutige Workshop des Bundesamtes für Strahlenschutz zum Thema „Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen nach dem Stand von Wissenschaft und Technik für das Endlager Konrad (ÜsiKo)“ in Braunschweig für Vertreter der Stadt Salzgitter und des Bündnisses gegen Schacht KONRAD.
Nach der Einführung durch den Fachbereichsleiter Sicherheit Nuklearer Entsorgung Dr. Jörg Tietze, die mit der Frage endete: „Wären Sie mit der vorgestellten Vorgehensweise für die Workshops so einverstanden?“, meldete sich der zuständige Fachbereichsleiter, Wolfram Skorczyk, als Vertreter der Stadt Salzgitter und des Bündnisses gegen Schacht KONRAD mit dem Wunsch eines kurzen Eingangsstatements. Entgegen der vorherigen Beteuerung, dass der Workshop für Transparenz und Offenheit sorgen soll, verweigerte Dr. Jörg Tietze das Verlesen der Erklärung. Die vierköpfige Abordnung der Stadt Salzgitter und die zahlreichen Vertreter der Bündnispartner IG Metall Salzgitter-Peine, Landvolk Braunschweiger Land und Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD sowie des BUND sahen daraufhin keine Grundlage mehr für eine weitere Teilnahme an dem Workshop und verließen unter Protest den Saal.
Bundesamt für Strahlenschutz will prüfen, aber mit Scheuklappen
Am morgigen Donnerstag, dem 28.4.2016, veranstaltet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen großen Workshop in Braunschweig zum Thema „Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen nach dem Stand von Wissenschaft und Technik für das Endlager Konrad (ÜsiKo)“. Auf Basis einer schriftlichen Vorhabensbeschreibung des BfS sollen Stakeholder und Betroffene „Themen und Aspekte identifizieren und sammeln, die bei der weiteren Bearbeitung zu berücksichtigen sind“. Dazu erklären die Bündnispartner, Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, Stadt Salzgitter, IG Metall Salzgitter-Peine und Landvolk Braunschweiger Land: Wer wirklich Schaden abwehren will, muss eine ergebnisoffene anstatt eine auf schnelle Ergebnisse orientierte Überprüfung durchführen.
WAAG-Treffen zum Thema Gesundheitsmonitoring und Gefahrenanalyse
Kommenden Freitag trifft sich die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) wieder ab 18 Uhr im ZUM, Stadtmarkt 11. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Thema ist u. a. der angekündigte Brief an die Landrätin und die Kreistagsfraktionen zu einem umfassenden Gesundheitsmonitoring und einer umfassenden Gefahrenanalyse für die Region um Asse II, für die erhöhte Krebsraten und fehlende Mädchengeburten festgestellt wurden. Ende 2012 veröffentlichte der Landkreis einen „Abschlussbericht“, in dem steht, dass ein Zusammenhang mit einer „Beschäftigung“ in der Schachtanlage Asse II nicht gesehen wird bzw. nicht nachgewiesen werden konnte. Warum diese signifikanten Auffälligkeiten bei den Anwohnern auftreten, wurde nicht weiter verfolgt. Dabei ist die Belastung um Asse II höher als um Atomkraftwerke.
Missgestaltete Insekten – die Malerin Hesse-Honegger
Coole Aktion – Frühstück und Informationen auf der FRÜHSTÜCKSMEILE vor Schacht Konrad
Frühstücksmeile am Sonntag vor Schacht KONRAD
Pressemitteilung
Zufrieden mit der bisherigen Resonanz zeigen sich die Organisatoren der Frühstücksmeile, die am 24. April um 11 Uhr auf der Industriestraße Nord (SZ) startet:: Bisher sind schon 140 Tische reserviert worden. „Die Besucher erwartet ein interessantes Programm“, erklärt Peter Meyer von der Bürgerinitiative Strahlenschutz Braunschweig: „Zeitzeugen aus Fukushima und Tschernobyl, aktuelle Informationen zu den Atommüll-Brennpunkten unserer Region sowie musikalische Unterhaltung von Paul Baumann und Miriam Buchhagen. Zum Abschluss können individuell gestaltete Tischdecken ersteigert werden und die Braunschweiger Rockband RestRisiko sorgt für heiße Stimmung.“
Bis Samstag kann man unter info@fruehstuecksmeile.de noch Tische anmieten. „Doch auch Kurzentschlossene am Sonntag sind herzlich willkommen“, so Ludwig Wasmus von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. „Schließlich ist die Frühstücksmeile nicht nur ein gemütliches Beisammensein sondern politischer Protest für einen konsequenten Atomausstieg und gegen die Atommüllpläne in unserer Region. Und dafür brauchen wir Jeden!“
Die Industriestraße Nord wird am Sonntag zwischen SZ-Bleckenstedt und SZ-Beddingen ab 6.00 Uhr vollständig für die Frühstücksmeile gesperrt sein. Für Autos stehen an beiden Abfahrten Parkmöglichkeiten bereit. Ein Fahrradkorso startet um 9.30 Uhr vor den Schloßarkaden in Braunschweig und ein weiterer um 9.00 Uhr in Sickte vor Edeka. Frühstück und Geschirr muss selbst mitgebracht werden, Vor Ort wird es aber auch Kuchen, Rührei und Bratwurst sowie heiße und kalte Getränke geben.





































