Mahnwache zu Asse II & Co.

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Am kommenden Montag, dem 6.6.16, findet ab 18 Uhr die 69. Mahnwache zu Asse II & Co. vor Seeliger, Lange Herzogstr. 63 in Wolfenbüttel statt.

Berichtet wird über die Entscheidung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), nur assenah nach einem Zwischenlager für den bundeseigenen Müll aus der Schachtanlage Asse II zu suchen.

Diese Entscheidung wurde vom BfS bundesweit publiziert, bevor sich die Asse II-Begleitgruppe und deren Fachleute mit dem Papier des BfS beschäftigen konnten. Die Entscheidung und diese Vorgehensweise wurde dem BfS sicherlich durch einen Beschluss des Kreistages erleichtert. Der  hatte am 5.10.15 beschlossen, das BfS aufzufordern, unverzüglich mit einer transparenten, ergebnisoffenen, kriterienbasierten Standortsuche für die Konditionierungsanlage, das Puffer- und Zwischenlager zu beginnen. Dabei hatte der Kreistag ausdrücklich betont, dass das insbesondere für die Suche nach „Asse-nahen Standorten“ gelten solle.

Asse - Vogelperspektive

Rostende Atommüllfässer kommen aus Braunschweig!

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- Pressemitteilung -

„Rostende Atommüllfässer im Zwischenlager Leese“. Das Umweltministerium hat bestätigt, dass die Eckert&Ziegler Vorgängerfirma Amersham Buchler für diese Atommüllfässer verantwortlich ist.

Die BISS weist darauf hin, dass die Braunschweiger Konditionierungsanlage nicht das erste Mal negativ auffällt: Auch in Geesthacht fielen – wie ein Bericht der Bundesregierung aus 2009 zeigt - rostende Atommüllfässer auf, die in Braunschweig konditioniert wurden.
Auch dort waren die Atommüllfässer falsch deklariert. Auch hier enthielten die Atommüllfässer verbotenerweise Flüssigkeiten - z.T. mit einer Dosisleistung, die auch nach 20 Jahren noch 10x höher war als „die stärkste Strahlung, die bis dato an den Tanks [von Fukushima] gemessen wurde und die ebenfalls in wenigen Stunden beim Menschen schwere bis tödliche Strahlenschäden verursachen würde“ (Zitat aus Spektrum der Wissenschaft 8.3.2014).

Teilnehmer gesucht: Wärmepumpen in Gebäuden

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Wärmepumpen bieten gute Möglichkeiten, energieeffiziente Gebäude mit geringem Wärmebedarf zu betreiben. Bei der künftigen Energieversorgung werden sie daher eine wichtige Rolle spielen. Doch was...

Frackingabstimmung im Bundestag – Stellungnahme zur Presseerklärung v. Hr. MdB U. Lagosky

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BI „kein frack in wf“: Stellungnahme zur Presseerklärung von Herrn U. Lagosky zu dem Artikel „CDU/CSU und SPD im Bundestag für Fracking“

 Zu unserem Artikel „CDU/CSU und SPD im Bundestag für Fracking“ hat MdB Herr Lagosky (CDU) in verschiedenen Medien eine Erklärung abgegeben.

Herr Lagosky begründet sein Votum im Bundestag gegen ein Frackingverbot mit einer fehlenden Aussprache bzw. Anhörung - wäre da nicht seine Enthaltung bei den Abstimmungen eher adäquat gewesen?  -  und stellt die Vorgehensweise als  seinem Demokratieverständnis widersprechend dar.  Dies mutet schon etwas skurril an, ist doch Fracking seit mehreren Jahren Gegenstand intensiver öffentlicher Diskussionen und medialer Berichterstattung und auch schon im Bundestag (2015) eingehend behandelt worden. Hätte die von ihm angeführte fehlende Aussprache insofern überhaupt wesentliche neue Erkenntnisse liefern können? Und entspricht es dem Demokratieverständnis von Herrn Lagosky, auf der anderen Seite einfach zu ignorieren, dass bereits 70 Petitionen für ein Frackingverbot in den Bundestag eingebracht worden sind und sich unzählige  Resolutionen von Kommunen, Städten und Gebietskörperschaften sowie Unterschriftenaktionen - selbst die von ihm mitinitiierte des eigenen CDU-Kreisverbandes Wolfenbüttel - gegen ein Fracking ohne Wenn und Aber ausgesprochen haben? Zudem hat er offenbar nicht berücksichtigt, dass die Bevölkerung gemäß verschiedener Umfragen mit großer Mehrheit der Anwendung von Fracking ablehnend gegenübersteht.

Glyphosat-Zulassung könnte zu einer Nagelprobe für die Europäische Union werden

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Wenn sich Mitte nächster Woche der zuständige Fachausschuss der Europäischen Kommission trifft, um über die Wiederzulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat für weitere neun Jahre...

„Geplantes“ Gefahrstofflager für 596 t bereits im Bau!

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Informiert das Gewerbeaufsichtsamt „gesetzlich“ an Bürgern vorbei, um vollendete Tatsachen zu schaffen?

Der Wipshausener Bürger Thorsten Bock vor der noch nicht genehmigten Baustelle für ein Gefahrstofflager von Pestiziden

Bei Hillerse (Kreis Gifhorn), nahe Wipshausen (Kreis Peine) soll ein Gefahrstofflager mit einer Kapazität von 596 t errichtet werden. Doch nicht nur das, es werden vollendete Tatsachen geschaffen! Durch Informationsmängel haben die Bürger es sehr schwer gegen den Bau zu kämpfen. Im Ernstfall sieht es für Umwelt und Natur sowie Leben und Gesundheit der Menschen sehr schlecht aus.

Dieses Lager wird von der  Raiffeisen Waren GmbH gebaut. Eine Vielfalt unterschiedlichster Stoffe sollen dort gelagert werden. Hauptsächlich Pestizide! Die Gefahren reichen von leicht entzündlich, über toxisch und ätzend, bis gewässergefährdend. Eben alles ,was die Pestizidindustrie an Giftstoffen so zu bieten hat, konzentriert an einem Ort. Der Standort liegt nur 75 m neben einer Biogasanlage, in der naturgemäß exlosives Methan (Biogas) produziert und gelagert wird. Damit wird das Risiko so massiv erhöht, dass es bei einem Störfall zum Desasters kommen kann.

Wärme bis zum Winter speichern

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Um sommerliche Wärme im Winter für die Heizung nutzen zu können, müssen Warmwasserspeicher sehr groß sein. Denn kleine Speicher kühlen zu...

Wichtiger denn je: Umfassendes Gesundheitsmonitoring und Gefahrenanalyse

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Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe hat ihr mit Fachleuten und Bürgern diskutiertes Schreiben zum Thema umfassendes Gesundheitsmonitoring und umfassende Gefahrenanalyse an die Landrätin und die Kreistagsfraktionen geschickt. Aufgrund der angekündigte Initiative der WAAG haben schon zwei Fraktionen einen gemeinsamen Antrag zum Thema Gesundheitsmonitoring den Kreistages gestellt. Die WAAG begrüßt grundsätzlich diese Initiative, hält den Antrag aber für unzureichend, da er u. a. das Thema Gefahrenanalyse ganz ausklammert. Gerade aufgrund der aktuellen Pressemeldungen des BfS zur ausschließlich assenahen Standortsuche für ein Zwischenlager hält die WAAG eine Gefahrenanalyse von unabhängiger Stelle für zwingend erforderlich. - Eine Gegenüberstellung der Forderungen der WAAG mit denen des Antrages der beiden Fraktionen finden Sie auf waagwf.wordpress.com

24. Flohmarkt im Botanischen Garten der TU Braunschweig am 22.05.16

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Auch in diesem Jahr gibt es wieder den beliebten großen Flohmarkt im Braunschweiger Botanischen Garten mit vielen bunten Ständen. Bereits zum 24. Mal haben zahlreiche Mitglieder unseres Fördervereins in den Wochen vor der Veranstaltung umfangreiche Sachspenden wie: Kleinmöbel, Spiele und Spielzeug, Schmuck, Glas und Porzellan, Elektroartikel und Tonträger, allerlei Haushaltswaren und Geschenkartikel, Textilien, Bücher, u.v.m. zusammengetragen, sortiert und werden sie am Tag des Flohmarktes liebevoll präsentieren, um diese - bei günstigen Preisen - zu Gunsten der vielfältigen Arbeit und erforderlichen Anschaffungen für die Erhaltung und Ausgestaltung des Braunschweiger Botanischen Gartens zu verkaufen. Selbstverständlich können auch wieder diverse Pflanzenraritäten für drinnen und draußen erworben werden. Ebenso stehen die Mitarbeiter des Botanischen Gartens für alle Fragen zum Thema „Pflanzen und Garten“ zur Verfügung.

CDU/CSU und SPD im Bundestag für Fracking

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Abbildung: Große Koalition auf Frackingkurs.

BI „kein frack in wf“ informiert:

Mit großer Mehrheit haben die Regierungsfraktionen im Bundestag am 28.04.  Anträge der Linken und  der Grünen für ein Frackingverbot bzw. eine entsprechende Änderung im Bergrecht zurückgewiesen. Während die  Parlamentarier der Grünen und Linken unisono für ein deutschlandweites Frackingverbot votiert haben, sind es aus den Reihen der Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD lediglich sechs Abgeordnete (Antrag der Grünen) bzw. 1 Abgeordneter (Antrag der Linken) gewesen. Bei 43 bzw. 29 Enthaltungen haben die weiteren 423 bzw. 440 Vertreter der Regierungskoalition dagegen votiert  und sich im Umkehrschluss somit für Fracking ausgesprochen - darunter auch alle Abgeordneten aus der hiesigen Region: Uwe Lagosky, Günter Lach, Carsten Müller, Ingrid Pahlmann, jeweils CDU; Hubertus Heil, Carola Reimann, jeweils SPD. Sigmar Gabriel hat an der Abstimmung nicht teilgenommen.  

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