Atommüll-Rückholung aus Asse II
Wenzel (B90/DieGrünen) fällt der Umweltbewegung beim Fracking in den Rücken
Als skandalöse Unterstützung der Aktivitäten seines SPD-Kabinettskollegen, Olaf Lies, zur bundesweiten Durchsetzung von Fracking hat der Bundesverband, Bürgerinitiativen Umweltschutz, (BBU e.V.) die jüngste Stellungnahme des grünen Umweltministers, Stefan Wenzel, in Niedersachsen bezeichnet. Als hätte die Debatte der letzten Jahre über das gefährliche Gasbohren nicht stattgefunden, versucht Wenzel der Öffentlichkeit mit untauglichen Rahmenbedingungen, die Hochrisikotechnik schmackhaft zu machen. Damit fällt er nicht nur der Umweltbewegung in den Rücken, sondern brüskiert auch die Bundestagsfraktion der GRÜNEN. Diese hatte sich nach Jahren der Forderung der Anti-Fracking-Bewegung nach einem Fracking-Verbot angeschlossen. Der BBU fordert Umweltminister Wenzel auf, seine frackingfreundliche Position zu verlassen und sich stattdessen konsequent für ein Fracking-Verbot ohne Wenn und Aber einzusetzen.
Terra Preta: Moor- und Klimaschutz im eigenen Garten
Eine Informationsveranstaltung des BUND in Braunschweig über naturnahes Gärtnern
Professor Dr. Harm Glashoff (BUND Niedersachsen) geht auf die Entstehung und Bedeutung von Mooren ein und nennt konkrete Beispiele, welche Maßnahmen im Garten dem Klima zugutekommen. Einen Beitrag zum Moorschutz stellt die Verwendung von Terra Preta dar. Deren Herstellung erläutert Dr. Mona Gharib (BUND Niedersachsen). Die Chemikerin geht dabei im Speziellen auf Pflanzenkohle ein, ein wichtiger Bestandteil dieses Torfersatzes. Zur Herstellung von Terra Preta wird der eigene Gartenkompost mit Pflanzenjauche und -kohle vermengt. Auf Mineraldünger und Torferde kann vollständig verzichtet werden. Die Vortragsreihe rundet ein Erfahrungsbericht zur Wuchskraft und Vitalität von Gemüsepflanzen auf den verschiedenen Bodensubstraten wie Kompost, Terra Preta oder Bokashi ab. Auf YouTube über "Terra Preta de los Indios"
Atommüll in Asse II: Keine Aufarbeitung kommunalpolitischer Verantwortung
„Urwald“-Projekt“: Naturschützer unterstützen, nicht zur Kasse bitten!
Die BIBS fordert die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) auf, im Naturschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger nicht zusätzlich zur Kasse zu bitten.
Anlässlich des Waldtages am 12.6.2016 wurde bekannt, dass Natur- und Umweltschützer 300.000 € für ein Naturschützer unterstützen, nicht zur Kasse bitten! Die BIBS fordert die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) auf, im Naturschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger nicht zusätzlich zur Kasse zu bitten. Anlässlich des Waldtages am 12.6.2016 wurde bekannt, dass Natur- und Umweltschützer 300.000 € für ein "Urwald"-Projekt an die SBK zahlen sollen. Es geht um ein rd. 13 ha großes Waldgebiet zwischen Hondelage und Bevenrode, welches in Ruhe gelassen werden soll. Dafür berechnet die SBK nun für sich eine Entschädigung als angebliche "Kosten des Nutzungsverzichts".
10. MOBILE ATOMAUFSICHT – HEUTE GEHT’S UM’S GELD
Landtag stärkt Anwohnerinteressen am Eckert & Ziegler-Gelände
Pressemitteilung
Laut SPD werden die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner am Unternehmensgelände von Eckert & Ziegler im Norden Braunschweigs mittels eines Antrags im Landtag gestärkt.
„Durch die erfolgreiche Annahme des Rot-Grünen Antrags im Plenum wird die Landesregierung aufgefordert, die Strahlenwerte noch schärfer zu kontrollieren, mehr Transparenz zu schaffen und Umgangsgenehmigungen für radioaktives Material zu senken", erklärt Christoph Bratmann, der für die SPD sowohl im Landtag sitzt, als auch Vorsitzender der Ratsfraktion ist. Bratmann sprach heute auch im Landtagsplenum zu dem Thema, auf seine Einladung war auch Hartmut Kroll, Bezirksbürgermeister von Wenden-Thune-Harxbüttel, während der Debatte anwesend.
Vortrag: „Wie grün darf die Stadt sein?“
Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD beansprucht Sitz in ASSE-II-Begleitgruppe
"Presseerklärung"
"Wir erwarten, dass die ASSE-II-Begleitgruppe (A2B) in ihrer Sitzung Montag, den 6. Juni, endlich über unsere Mitgliedschaft in der Begleitgruppe abstimmt," erklärt Thomas Erbe, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. Nach monatelangen inhaltlichen Differenzen haben mehrere Gruppen den ASSE-II-Koordinationskreis (A2K) verlassen. Die Arbeitsgemeinschaft hatte im Oktober 2015 einen eigenständigen Sitz in der Begleitgruppe beantragt, eine Abstimmung darüber fand bisher nicht statt.
Thomas Erbe: "Es kann schlechterdings nicht sein, dass der A2K ein Alleinvertretungsrecht in der Begleitgruppe beanspruchen kann, zumal es dafür auch keine Festlegung in der Geschäftsordnung gibt. Nach über sieben Monaten erwarten wir vom Landkreis bzw. von der Begleitgruppe, dass für diese Frage zeitnah eine Lösung gefunden wird, die sicherstellt, dass die Bandbreite der Bürgerinitiativen in der Begleitgruppe ohne Zwangsmitgliedschaft im A2K repräsentiert ist."
Atomare Genehmigungen in Braunschweig-Thune überholt
Die BIBS-Fraktion fordert in Briefen an den Nds. Umweltminister Wenzel (B90/Die Grünen) sowie an das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig:
- Konsequenzen aus wiederholt aufgefundenen, falsch deklarierten, gefährlichen und rostenden Fässern zu ziehen und
- den Verursachern die zugrunde liegenden Genehmigungen umgehend zu entziehen.
Das Nds. Umweltministerium hatte bestätigt, dass die Braunschweiger Firma Amersham-Buchler – eine Vorgängerin der Firma Eckert & Ziegler – für diese Atommüllfässer verantwortlich ist.

































