ARTE: „Die große Stromlüge“
"Frost und Kälte fordern auch in Europa noch immer Todesopfer. In den letzten Jahren wurde eine längst überwunden geglaubte Gefahr wieder aktuell: Vielen Menschen fehlt das Geld, um ihre Wohnungen angemessen zu beheizen. "Günstigere und umweltfreundlichere Energie" hatten die EU-Mitgliedstaaten einst versprochen. Warum sind die Stromrechnungen noch immer so hoch?
http://www.arte.tv/guide/de/052400-000-A/die-grosse-stromluege
NABU – Das Sommer-Halbjahresprogramm ist da
Mit dem 01. April erschien nun wieder das Sommer-Halbjahresprogramm des NABU – randvoll mit insgesamt 44 Veranstaltungen!
- April – Sonntag
Frühlingswanderung im Oderwald (Märzenbecherblüte)
Treffen für PKW- und Mitfahrer: 9.30 Uhr am Postparkplatz beim Hauptbahnhof (Mitfahrer-Fahrtkostenbeteiligung 3,- Euro).
Rückkehr am Nachmittag. Rucksackverpflegung mitbringen, eventuell am Nachmittag Einkehrmöglichkeit.
Teilnahmebetrag pro Person: 3,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 6094 8988).
Kein Aprilscherz: Probesitzen für die Frühstücksmeile
Schadensersatzklage von Eckert & Ziegler gegen BürgerInnen geht in die nächste Runde
Pressemitteilung -
Heute fand vor dem Amtsgericht die Verhandlung statt, die Eckert&Ziegler gegen mehrere BürgerInnen losgetreten hat. Hierbei handelte es sich um eine Schadensersatzklage vor einem Zivilgericht; das ebenfalls von Eckert&Ziegler angestrebte Strafverfahren wurde inzwischen eingestellt.
Der Rechtsanwalt der beklagten BügerInnen betonte: Die Einstellung des Strafverfahrens zeigt eindeutig, dass die Klage von Eckert&Ziegler gegen die BürgerInnen haltlos ist.
Worum geht es? Eckert&Ziegler hat einen Zaun um einen Acker bauen lassen, auf dem die Firma eine Halle zur Atommüllbehandlung errichten will. Die beklagten BürgerInnen demonstrierten gegen diesen Zaunbau. Der Zaunbau stellt aus zwei Gründen ein Problem dar: Zum einen war der erstellte Zaun so hoch, dass er eine Baugenehmigung erfordert hätte. Diese Genehmigung lag jedoch nicht vor. Die Proteste der BürgerInnen haben so Eckert&Ziegler Kosten für den Rückbau von schätzungsweise über 10.000,- Euro erspart. Zum anderen umschließt der - inzwischen in der Höhe gekürzte Zaun - einen Bereich, der laut neuem Bebauungsplan nicht hätte von einem Zaun umbaut werden dürfen.
USA: Zunehmend Erdbeben durch Fracking
AKW: Gefahr auch ohne Terror
.ausgestrahlt-Newsletter 30. März 2016
Viel ist in diesen Tagen von der Gefahr terroristischer Anschläge auf Atomanlagen die Rede. Dieses Risiko ist unbestritten, Atomkraftwerke sind von innen wie außen auf vielfache Weise verwundbar. Um eine atomare Katastrophe auszulösen, braucht es bei einem AKW allerdings weder Waffen noch AttentäterInnen. Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima haben das längst bewiesen. Und die Liste der Beinahe-Katastrophen ist noch ungleich länger – genügend Gründe also auch ohne Terror, alle Meiler sofort abzuschalten.
Dass AKW-Betreiber und Aufsichtsbehörden die Reaktoren immer noch und immer wieder als "sicher" bezeichnen, verschleiert schlicht die Realität. Oder, wie es der ehemalige Chef der US-Atomaufsicht, Gregory Jaczko, ausdrückt, der nach Fukushima gegen die Genehmigung neuer AKW votierte: Es ist ein grundlegendes Missverständnis. Das .ausgestrahlt-Interview mit Jaczko findest Du hier.
Weitere Themen in diesem Newsletter
Braunschweiger Nuklearfirma verklagt AnwohnerInnen: Verhandlung am Donnerstag
"Pressemitteilung"
Der in Braunschweig ansässige Zweig des Berliner Unternehmens Eckert & Ziegler Umweltdienste verklagt 5 Bürgerinnen und Bürger. Hintergrund: Eckert & Ziegler errichtete einen Zaun um das Grundstück für eine seit langem strittige Anlage zur Atommüllkonditionierung direkt neben Wohngebieten und Schulen, der eine erkennbar genehmigungspflichtige Höhe erreichte, ohne dass jedoch eine Baugenehmigung dafür vorlag. Dagegen protestierte die Bürgerinitiative Strahlenschutz Braunschweig (BISS).
Das Unternehmen bearbeitet radioaktive Substanzen unmittelbar neben Wohnhäusern und Schulen. Thomas Huk (BISS): „Mit dem Zaunbau ist ein weiterer Schritt dazu getan worden, einen unverantwortlichen Standort zu zementieren. Der Zaun reicht um das gesamte Gelände, auch um Teile, die nach unserer Rechtsauffassung nicht hätten umzäunt werden dürfen. Außerdem war er anfangs deutlich zu hoch. Das passt ins Bild: Hier wird rücksichtslos durchgepeitscht, was nicht im Sinne der Braunschweiger sein kann. Dagegen haben wir demonstriert.“
Informationsabend zur Frühstücksmeile am 31.3. in der Brunsviga
30 Jahre Tschernobyl – 5 Jahre Fukushima: Frühstücksmeile am 24.4. vor Schacht KONRAD
- www.fruehstuecksmeile.de -
Am Sonntag, 24.04.2016 veranstalten wir anlässlich des 30. Jahrestages von Tschernobyl und des 5. Jahrestages der Katastrophe von Fukushima eine Frühstücksmeile auf der Industriestraße Nord vor Schacht KONRAD.
Für unsere Zukunft und die Generationen nach uns.
Mit der Aktion Frühstücksmeile wollen wir für einen generellen und endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstrieren und widersetzen uns den Atommüllplänen in unserer Region. Das Bürgerfrühstück findet auf der Industriestraße Nord zwischen SZ-Bleckenstedt und dem VW-Werk mit Blick auf die Schächte KONRAD 1 und 2 statt. Die Frühstücksmeile beginnt um 11:00 Uhr und endet um 15:00 Uhr.


































