7 + 1 Fragen an: Uwe Lammers
1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!
Mein Name ist Uwe Lammers, vom Beruf her bin ich Historiker für neuere Geschichte und Biografieforschung, von der Berufung und von Kindesbeinen an indes leidenschaftlicher phantastischer Geschichtenerzähler und Autor, derzeit auf dem Weg, via Selfpublishing den uralten Traum zu erfüllen, die eigenen Geschichten zu den Leuten zu bringen, die sie gern lesen wollen.
2. Warum lohnt es sich, eine Lesung von Dir zu besuchen?
Nun, bislang habe ich erst eine einzige Lesung gemacht, und zwar im Oktober 2014 im Dettumer Pfarrhaus. Darum lässt sich daraus noch kein allgemeines Fazit dieser Art ziehen. Doch würde ich sagen, dass der Besuch von Lesungen aus meinen Werken für all die Leute interessant und überraschend sein kann, die gern mal erfahren wollen, was für eigenwillige Gedanken in meinem Kopf herumtoben und den Weg aufs Papier finden... die beispielsweise etwas über fremde Welten hören wollen, auf die es meine Protagonisten verschlägt, unbekannte Lebensformen, bizarre Reinkarnationsphänomene erleben möchten und auch erfahren wollen, was denn um alles in der Welt meine eigenwilligen Prosagedichte sind – die kürzesten Formen meiner kreativen Betätigung. Die streue ich ganz gerne in meine E-Book-Storysammlungen und natürlich auch in die Lesungen ein.
Primär würde ich sagen, kann man mich derzeit als E-Book-Autor kennen lernen und (noch) weniger als jemand, der Lesungen hält. Ich hoffe, das in Bälde etwas gleichgewichtiger realisieren zu können.
„Es wird – Oh, es wird!“
Foto wurde entfernt, weil eine Genehmigung der Anstaltsleitung nicht vorliegt.
Gedenktafel mit Worten von Gefangenen der NS-Zeit in der Kirche der JVA Wolfenbüttel
Gedenkfeier in JVA Wolfenbüttel - eine Feier mit Lücken
Feierlich sollte es sein, und feierlich war es hinter Stacheldraht und Gefängnismauern. Normalerweise kein Ort des Feierns sondern der Tristess, gaben sich die Organisatoren erfolgreich alle Mühe, dem Anlass gerecht zu werden.
Natürlich musste man zur Teilnahme an der Feier angemeldet sein, denn sie war hinter den Gefängnismauern nicht öffentlich. Aber wer wollte, konnte als Gast mitmachen. Das war schon was Besonderes und die Bediensteten taten alles, um den Zutritt und vor allem den Austritt so angenehm wie möglich zu gestalten. Hier gilt es einen Dank an die Organisatoren im Justizdienst auszusprechen.
Etwa 100 Gäste waren erschienen und nahmen an der Feier teil. Für den kulturellen Rahmen sorgte das Magenta Klarinetten-Quintett mit Bass-Saxophon. Passend und würdevoll eröffnete es die Feier mit dem Largo von Händel.
Foto wurde entfernt, weil eine Genehmigung der Anstaltsleitung nicht vorliegt.
In der Anstaltskirche sorgte das Klarinettenquintett für einen angemessen würdigen Rahmen
Mittwochnachmittag an St. Katharinen: Dietrich Bonhoeffer
JVA Wolfenbüttel. Zwei Tage im April: 11. April 1945 und 11. April 2015
Ausschnitt aus dem Denkmal neben dem Reichstagsgebäude August Merges betreffend.
Zwei Tage im April: 11. April 1945 und 11. April 2015
Neben dem Reichstagsgebäude in Berlin befindet sich das Denkmal für 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete. Dieser Schriftzug zu Wolfenbüttel erinnert an den einstigen Abgeordneten August Merges, der im Wolfenbütteler Gefängnis gestorben sein soll. Hier haben Historiker schlecht recherchiert. Merges starb im März 1945 versteckt in einem Gartenhaus in Braunschweig an den Folgen mehrerer Inhaftierungen.
JVA Wolfenbüttel
11. April 1945 (vor 70 Jahren)
Gegen Mittag war nach der "Übergabe" der Stadt Wolfenbüttel an die 9. US-Armee durch den nationalsozialistischen Bürgermeister Fritz Ramien endlich befreit. Schon bald darauf öffneten GI's die Zellen im Gefängnis und befreiten die dort eingepferchten 1512 registrierten Häftlinge.
Zeitzeuge dieses Ereignisses war Fritz Counradi, der in den Gefängnisbetrieben seit Ende 1943 die Produktion optischer Geräte der Firma Voigtländer für die Wehrmacht geleitet hatte. Seine Erinnerungen veröffentlichte Wilfried Knauer, Leiter der Gedenkstätte von 1990 bis 2015, im Heimatbuch des Landkreises Wolfenbüttel 1995.
Theater ME, MYSELF AND I präsentiert die Premiere
Allgemeiner Konsumverein – April 2015
Verehrtes Publikum, Interessierte, Kunstfreunde und Unterstützerinnen,
damit Sie alle das zweite Quartal 2015 mit dem Konsumverein planen können, erhalten Sie im Anhang unser neues Programm-Leporello.
Im April laden wir Sie herzlich ein zu einem Gast-ShortCut und einer Ausstellungseröffnung:
Am 15. April um 18.00 Uhr – ungewöhnlicher Tag und ungewöhnliche Uhrzeit für uns – beginnt die Ausstellung der Schüler und Schülerinnen des Martino Katharineums „Die Sprache der Dinge“. Gemeinsam mit Judith Dilcher, Kunstvermittlerin bei uns, mit Franziska Pester, Theaterpädagogin am hiesigen Staatstheater, und der Kunstlehrerin Hannah Märgner-Beu haben die Jugendlichen gefragt, wie Dinge zu uns sprechen. Anlässlich des MK-Jubiläums nahm ihre Befragung die historischen Zeugnisse zum Ausgangspunkt, entwickelte sich von diesen weg und mündete in einer künstlerischen Auseinandersetzung.
Satirischer Stadtrundgang
Neue Gästeführer gesucht!
Pressemitteilung der Braunschweig Stadtmarketing GmbH vom 10. April 2015
Gästeführerausbildung startet im September, Bewerbungen ab sofort möglich
Die Gästeführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH führten 2014 rund 31.000 kulturinteressierte Gäste und Einwohner durch die Löwenstadt. Um diese Menge bewältigen zu können und dabei stets hohe Qualität zu bieten, werden ab September neue Gästeführer ausgebildet. Bewerbungen sind bis 8. Mai 2015 möglich.
Braunschweiger Spaziergänge
einRaum5-7: Ausstellungseröffnung Freitag, 17. April 2015: ISLAND.experience – Wer innen brodelt, muss auch...
„Die Geschichte beginnt mit einem Wunsch. Im Winter. In Braunschweig. Vor 2 Jahren. Es ist Zeit, sich Zeit zu nehmen. Für Nähe & Distanz. Für Licht & Dunkelheit. Für Lava & Eis. Für Moos und ohne Geld. Für Menschen & Musik. Für Geschichten & Begegnungen. Für Worte & Schweigen. Für Genuss & Ekel. Für Dich. Für mich. Für brodeln & immer wieder aufbrechen – wie ein Vulkan.“ Das ist ISLAND.experience.
Und ich bin Marie, das Mädchen, das mit dem Fahrrad & zwei Kameras für ein Jahr nach Island gefahren ist.


































