Kranzniederlegungen am Volkstrauertag
Der Volkstrauertag wird jährlich vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. bundesweit ausge
richtet, die zentrale Feierstunde findet im Plenarsaal des Deutschen Bundestagesstatt. Er wird als ein stiller, nicht gesetzlicher Feiertag des Gedenkens und der Mahnungzum Frieden in der gesamten Bundesrepublik Deutschland begangen. Der Volkstrauertag wurde als Gedenktag für die Kriegstoten des Ersten Weltkriegs eingeführt, auf Vorschlag des kurz zuvor gegründeten Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Tag sollte ein Zeichen der Solidarität derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen sein.
Umweltzeitung zur Kommunalwahl: Besserer Rat für alle(s)?
Die neue Umweltzeitung ist da!
Am 11. September finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Steht in Braunschweig zwar nicht der Oberbürgermeister zur Wahl, so entscheiden wir doch über die Zusammensetzung des Stadtrates und der Bezirksräte. Da die Umweltzeitung sich gerne und oft sehr kritisch in das lokale politische Geschehen einmischt, nutzen wir natürlich diese Gelegenheit, uns Gedanken darüber zu machen, was die Lokalpolitik in den letzten fünf Jahren geleistet hat, was man von ihr in den nächsten fünf Jahren erwarten kann und was man sich wünscht. Diese „Blicke zurück nach vorn“ bilden den Kern des Titelthemas der September-Ausgabe. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchten wir die Arbeit des Rates und es ist leicht zu sagen und ebenso leicht zu zeigen: Da gab es viel Schatten, aber immerhin auch etwas Licht. Dass wir empfehlen, sich an der Wahl zu beteiligen, nimmt uns hoffentlich niemand übel. Wir betrachten dies als Selbstverständlichkeit in einer Demokratie. Und wir hoffen auf eine Ratszusammensetzung, die eine nachhaltige und auch ökologisch sinnvolle Entwicklung in Braunschweig ermöglicht – nun, wir werden sehen, ob sich die Hoffnung erfüllt.
Jahrmarkt bei der AfD?
Internationales Fest in St. Katharinen am 04.09.2016
"Pressemitteilung"
"Wir sind hier schon längere Zeit nicht mehr unter uns", sagt Katharinenpfarrer Werner Busch mit Blick auf Menschen anderer Sprache und Herkunft. Am kommenden Sonntag, 4. September 2016 lädt die Katharinengemeinde zusammen mit ihren ökumenischen Partnern zu einem Internationalen Fest unter dem Motto „Together in Christ – Im Glauben verbunden“ ein.
Das Chinesische Evangelische Zentrum sowie die Church of Phentacost from Ghana haben im Gemeindehaus von St. Katharinen seit einiger Zeit ein Zuhause gefunden und treffen sich dort zu ihren wöchentlichen Gottesdiensten. Auch eine Gruppe syrischer Christen aus der Region versammelt sich gelegentlich am Hagenmarkt. Nun feiern die vier Gemeinden und Gruppen am kommenden Sonntag einen gemeinsamen Gottesdienst, der um 10.30 Uhr beginnt. Die Predigt hält Pfarrer Michael Thiel aus Hermannsburg, Direktor des Evangelisch-lutherischen Missionswerkes in Niedersachen. Die Predigt ist zugleich Teil der Predigtreihe zum Thema „Eine Welt“, zu der verschiedene Gemeinden der Propstei Brauschweig in diesen Wochen einladen.
Sex Smells – Körper und Geruch im 21. Jahrhundert
Eröffnung: 01. September 2016, 19 Uhr - Ausstellung: 02.09.–06.11.2016
Wie riecht Sex? Diese Frage ist vermutlich nicht so einfach zu beantworten, während dem einen insbesondere der vertraute Geruch des Partners wichtig ist, sprüht, cremt und überdeckt der andere seinen Eigengeruch, um für den Partner möglichst gut zu duften.
Gemäß des Jahresthemas des Kunstverein Wolfsburg, welches 2016 „Sexualität in der digitalisierten Kultur” lautet, widmet sich diese Ausstellung einem Bereich, der in der visuell konditionierten Digitalkultur – trotz intensiver Bemühungen auf dem Gebiet der „Digital Scent Technology“ – noch weitgehend inexistent ist: dem Geruch. Geruch und Sexualität bilden eine untrennbare Einheit. Auch in einer visuell konditionierten Gesellschaft entscheidet sich die Partnerwahl immer noch zum größten Teil über den Körperduft.
Bericht: Stefan Hebel zum sozialen Frieden in der Gesellschaft
Vortrag von Stefan Hebel 18.08.2016
In der VHS in der Reihe „ Wege zu einer Kultur des Friedens“
Veranstalter: Friedenszentrum Braunschweig e.V. , Goslarsche Straße 93, 38118 Braunschweig
Es geht darum, den Unfrieden in der Gesellschaft, die inneren Brüche zur Kenntnis zu nehmen.
In drei Jahrzehnten mit rigider Marktideologie, Egoismus und Konkurrenzdenken ist dem sozialen Frieden geschadet worden. Dies hat Auswirkungen auf das Denken und Fühlen der Menschen. Alternativen sind notwendig.
Vorgedacht wurde das von der Chicagoer Schule, Thatcher mit TINA( „There is no alternative") und ihrem Verleugnen der gesellschaftlichen Verantwortung ( Zitat “ There is no such thing like society.“ ) Merkel setzt diese Ideologie fort. In Deutschland waren die Anfänge bei Otto Graf Lambsdorff 1982 und der Ruckrede von Roman Herzog.
Sex & Drugs & LiteraTOUR
Gleiwitz fast vergessen – doch am 31. August kommt die Erinnerung
Woran denkt der/die Deutsche, wenn das Wort Polen fällt? An Politik, Solidarność, Papst? Sicher! Aber auch Landschaften und Städte machen uns neugierig. Besonders wenn viele Erinnerungen an die “alte Heimat” bestehen, an Westpreussen, Schlesien und Ostpreussen. Aber denken wir auch an Gleiwitz und 1939, an den 31.08.1939? An den Überfall auf Polen. Eher weniger!
Warschau, die Hauptstadt, kennen inzwischen viele Deutsche, und wundern sich, wie beeindruckend es wieder aufgebaut wurde nach dem Krieg. Warschau war kurz nach dem Krieg völlig zerstört worden von den Deutschen Soldaten, die Stadt war ein einziger Trümmerhaufen.
Inzwischen ist alles wieder aufgebaut und hat sich zu einer lebhaften Metropole entwickelt mit sehr guten Hotels, Einkaufszentren, Hochhäusern und Straßencafes.
Oder sieht man Breslau, die Schöne, vor sich? Der Marktplatz von Breslau ist einmalig.
Das Rathaus, ein Kunstwerk. Angeblich soll es vom Krieg verschont worden sein.
Die Universität ist innen mehr ein Schloß als eine Lehranstalt. Breslau gilt als reichste und bestgeführteste Stadt in Polen, so wird berichtet.





































