Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus
„Alte und neue Formen des Antisemitismus in unserer Gesellschaft“
Eine Veranstaltungsreihe der Arbeitsgemeinschaften der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) in Niedersachsen und Bremen in Aurich, Braunschweig, Bremen, Großburgwedel, Hannover, Lehrte, Norden und Oldenburg
Die Einsamkeit Israels: Zionismus und die iranische Bedrohung
Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist die antizonistische Ideologie zu neuem Leben erwacht und weist weit über den Kreis linker Kleingruppen hinaus. In den Attacken auf Israel tritt der Antisemitismus als eine spezifische Form des Judenhasses nach Auschwitz auf, der sich aus Mangel an konkreten Hassobjekten gegen den kollektiven Juden, den jüdischen Staat, richtet. Einer der maßgeblichen Protagonisten eines auf Vernichtung zielenden Antizionismus ist heute das iranische Regime – auch unter seinem vermeintlich „moderaten“ Präsidenten Rohani, der nichtsdestotrotz von der europäischen Politik hofiert wird. Der Vortrag soll zeigen, vor welchen Herausforderungen Israel durch die veränderten Realitäten des Nahen Ostens und durch die verfehlte Nahost- Politik des Westens heute steht.
Alle Veranstaltungen werden gefördert durch das Auswärtige Amt
Montag, 21. November 2016, 19.00 Uhr
BVZ Medienhaus, Hintern Brüdern 23, 38100 Braunschweig
Kooperationsveranstaltung mit der Braunschweiger Zeitung
Referent: Dr. Stephan Grigat
Chormusik zum Ewigkeitssonntag im Dom St. Blasii
allgemeiner konsumverein – Newsletter November
Verehrtes Publikum, Freunde und Freundinnen der Kunst,
November – die Uhrzeit ist umgestellt worden, noch wechseln Regen und herbstliche Sonne einander ab und erster Nachtfrost kündet vom nahenden Winter. Es gab Zeiten, da sprach man von der beginnenden Ballsaison, in Braunschweig ist der November vor allem Filmfest. Noch stärker als letztes Jahr bedeutet das diesjährige Filmfest vor allem VIEL. Zu Recht nehmen sich viele Menschen Urlaub, nur so können sie einen Teil der gezeigten Filme sehen und so richtig eintauchen in das unvergleichliche cineastische Vergnügen, das nur ein Festival bieten kann.
Für die Atempause, für den Moment, an dem andere Sinne wichtig werden können, für eine ruhigere intellektuelle Herausforderung, für einen Moment der Eigenzeit laden wir Sie ein:
Donnerstag, 10. November 2016, ab 20.00 Uhr, zur Eröffnung von Kirsten Achtermann gen. Brand: Wenn Seen schweigen
Die Ausstellung wird danach zu sehen sein an den Wochenenden, von 14.00 bis 18.00 Uhr, und immer donnerstags, von 18.00 bis 22.00 Uhr, mit einer Laufzeit bis zum 4. Dezember.
Veranstaltung zum Jahrestag der Pogromnacht
Filmfestival Braunschweig wird 30: Neuer Preis zum Jubiläum
Das Braunschweig International Filmfestival (7.-13. November) feiert sein 30. Jubiläum – und gönnt sich einen neuen Preis. Erstmals vergibt das Festival in diesem Jahr den „Schwarzen Löwen“. Den mit 2.500 Euro dotierten Preis verleiht eine dreiköpfige Jury für den besten Film der „Beyond“-Reihe. Den Preis ermöglicht der Hauptsponsor des Festivals Volkswagen Financial Services.
Mit „Beyond“ startete das Filmfestival 2015 ein Programm, das sich zu einem aufregenden neuen Kino bekennt. „Wir haben Filme ausgesucht, die visuell oder thematisch Risiken eingehen, die Experimente jenseits cineastischer oder moralischer Konventionen wagen“, erläutert Festivaldirektor Michael P. Aust die Auswahl der neun Filme, darunter vier Deutschland-Premieren.
Universum: Kinoprogramm vom 03.-07. November 16
„Wie viel Wildnis wollen wir?“ Über nützliche und schöne Natur
Einladung zur Eröffnung des Bildungsortes Minna am 10. November
Symposium Reformationsjubiläen – „2017 wird anders.“
"Pressemitteilung"
In der Evangelischen Kirche, in zahlreichen Medien und Buchhandlungen sowie in wachsenden Teilen der Gesellschaft gehen die Zeichen zunehmend auf das Reformations-Jubiläumsjahr 2017 hin. Auch in der Braunschweiger Region bereiten viele Akteure Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktionen vor, um 500 Jahre nach der Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers über die Reformation zu informieren. Man will Interesse wecken für „ein Ereignis von Weltformat“, dessen Folgen bis in unsere Gegenwart reichen.
Wie hat man die Jahrhundertfeiern und besondere Luthergedenkjahre in zurückliegenden Zeiten begangen? Am kommenden Samstag, 29. Oktober 2016 findet im Gemeindehaus von St. Katharinen ein Symposium zum Thema Reformationsjubiläen statt. Unter dem Titel „2017 wird anders.“ Werden namhafte Wissenschaftler u.a. zu „Lutherlegenden“, zur „Säkularfeier“ 1817 und zum Lutherjubiläum 1983 in der DDR sprechen. Ebenfalls wird eine Übersicht über zurückliegende Reformationsjubiläen gegeben und ebenso ein Blick auf das bevorstehende Großereignis geworfen, das schon seit Jahren von der Tourismusbranche sowie von kirchlicher und staatlicher Seite intensiv vorbereitet wird. „Die historischen Betrachtungen erheben heben uns in die Vogelperspektive und helfen zu verstehen, welche Tragweite und Bedeutung solche Jubiläen haben“, erklärt Regionalstudienleiter Werner Busch den Sinn dieser Tagung im Rahmen von „Akademie Regional“ der Evangelischen Akademie Abt Jerusalem. Machen die intensiven Bemühungen, es 20017 besser und unproblematischer zu machen als in früheren Zeiten, eine kritische Betrachtung des kommenden Jubiläums überflüssig? Auch darüber wird im Rahmen der Tagung diskutiert werden.


































