Barbarossa: Und wieder dominiert die Lüge

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Treffen im Kaukasus. Mit dem Zugeständnis zur Wiedervereinigung Deutschlands brach der ganze Ostblock zusammen. Eine neue Nachkriegsordnung ward geboren. Screenshot

Die Schriftstellerin Daniela Dahn fragt in ihrem Essay im „Der Freitag“: „Was haben wir 80 Jahre nach dem Beginn des deutschen Angriffskrieges gegen die Sowjetunion aus der Geschichte gelernt?“ Ihre Antwort fällt ernüchternd aus, weil wieder Gräben zwischen Russland und Deutschland aufgerissen wurden. Nicht von Russland, sondern von der sog. westlichen Wertegemeinschaft, die andere Länder überfällt, Kriege führt und Journalisten und Whistleblower über Jahre wegsperrt. Die einzig grundehrliche Politik, geprägt von gegenseitigem Respekt, auch wegen der 22 Millionen Toten in Russland durch den Überfall heute vor 80 Jahren, war wahrscheinlich die Ostpolitik durch Brandt und Bahr.

Das angeblich gute Einvernehmen zwischen Kohl und Gorbatschow war schon geprägt von den Siegern im Westen und den Verlierern in der Sowjetunion, und daher der Lüge preisgegeben. Heute sehen wir das Resultat dieser Lüge – wieder tiefe Gräben zwischen unseren Völkern und einer ekligen Arroganz des Westens, der wieder einmal propagandistisch zu kurz denkt und Ursache und Wirkung verschweigt. Das Original ohne Propaganda: Rede von Putin im Deutschen Bundestag 2001.

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