Die neue Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

Das neue Gedenkstättengebäude in der JVA Wolfenbüttel. Gut erkennbar ist das große Fenster aus der Perspektive des Innenhofes. Rechts die Gefängniskirche. Foto: Winkelmüller

Deutschland und Niedersachsen sind 78 Jahre nach Kriegsende bereit, der Gedenkstätte in Wolfenbüttel einen Neubau zu geben. Das Gebäude, für das der Grundstein gelegt wurde, ist vom Architekturbüro Winkelmüller geplant worden. Es wird 4,1 Mio Euro kosten. Mit entsprechender Ausstattung etwa 5 Mio.

Die drei Orte der Gedenkstätte liegen voneinander entfernt. Teilweise im Gefängniskomplex und zukünftig auch teilweise außerhalb - jedenfalls von außen jederzeit begehbar. Das ist neu, denn bisher mussten sich Besucher 14 Tage vor dem Besuchstemin anmelden, denn die Gedenkstätte befand sich im Sicherheitsbereich.

Blick von Innen durch das Fenster der Gedenkstätte auf das Hinrichtungsgebäude. Foto: Winkelmüller

Damit die Besucher des neuen Baus zukünftig einen Gesamteindruck von der Gedenkstätte bekommen können, hat der Architekt eine großes Fenster in Richtung Hinrichtungsstätte, die auch zur Gedenkstätte gehört, vorgesehen. Damit die Besucher nicht in die Privatsphäre der Häftlinge eindringen, kann das Fenster geschlossen werden, wenn sich Häftlinge im Hof aufhalten. Eine multimediale Wand zeigt dann das Verborgene.

Wie Kinder Luther deuten

Schüler im HAUM: Rund 270 Kinder eroberten den Musentempel. Museumsleiter Prof. Dr. Luckhardt freute sich über eine verdoppelte Besucherfrequenz seit der Neueröffnung. Foto: Klaus Knodt

Je oller, so doller – diese Weisheit hat sich offenbar auch ins Niedersächsische Kultusministerium verbreitet. Ganz zufällig vor Bundes- und Landtagswahl beschert Kultusministern Frauke Heiligenstadt (SPD) dem Herzog Anton Ulrich-Museum daher einen Moment ihrer Anwesenheit, um eine Schüleraussstellung zum Thema „Luther“ zu eröffnen.

Nacht der Kirchen

Flyer

10 Innenstadtkirchen öffnen ihre Türen zur 2. Ökumenischen Nacht der Kirchen in Braunschweig. „Neu anfangen“ ist das diesjährige Motto. Neuanfänge kennen und brauchen alle Menschen, ob sie sie mit oder ohne Gott suchen und finden.

Wir möchten noch darauf hinweisen, dass 

die Kirche St. Ulrici-Brüdern und das Café Kreuzgang auch geöffnet sind!!

In der Zeit von 19.30 bis 23.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, bei freiem Eintritt, die Ausstellung in der Brüdernkirche zu besuchen und/oder sich im Café Kreuzgang verwöhnen zu lassen.

Kostenlose Kurzführungen durch die Ausstellung mit Frau Gabriele Canstein werden um 20.00 Uhr / 21.00 Uhr / 22.00 Uhr angeboten.

An Orten der Stille den Klängen nachspüren

Die Wiener Künstlerin Ulla Rauter installierte auf dem Friedrich Wilhelm-Platz einen „Stillekompass“. Er zeigt inmitten des Lärms in Echtzeit an, wo es in Braunschweig gerade am Leisesten ist.

Foto: Klaus Knodt

Sie gelten als Plätze der ewigen Ruhe. Doch Braunschweigs Friedhöfe führen ein klangliches Eigenleben: Da schallt Kinderlachen vom nahen Schulhof herüber. Gedämpft durch uralte Bäume, dringt der Motorenlärm eines Baggers und das monotone „Toc-toc-toc“ des Rüttlers zu den Gräbern. Und immer, wenn die Ampeln an der Hauptstraße auf Grün Springen, brandet das Grundrauschen einer anlaufenden Motorenmasse heran.

Und dann herrscht plötzlich sekundenlange Ruhe. Die alltägliche Zivilisations-Kakophonie stoppt abrupt und öffnet Freiräume für die meist überhörten Geräusche der Natur in der Stadt: Windrascheln, das Aufprallen eines Tannenzapfens auf dem Boden, Kleintiere im Herbstlaub - bis für Sekunden auch diese leise Symphonie der Natur verstummt. Die Stille über den Gräbern darf sich beklemmend zu unendlicher Spannung steigern.

Silent Walking - neuer Kurs der Klosterkirche

Klosterkirche Riddagshausen mit Pferd  Foto: U.MEIER

Die Klosterkirche Riddagshausen legt ein neues Kurs-Format auf – „Silent Walking“. Dabei geht es um achtsames Gehen an kraftvollen Orten, um die Entdeckung der eigenen Geschwindigkeit und die Wahrnehmung und Stärkung des eigenen Innen-Raums. In der Atmosphäre der Klosterkirche Riddagshausen und des Klostergartens finden hierzu Übungen und Gehmeditationen unterstützt durch literarische Impulse statt. „Anstatt Alltagshatz oder sportiver Selbstoptimierung im bewussten Gehen bei sich selbst ankommen und den eigenen inneren Rhythmus entdecken“, sei das Ziel, so Bernhard Knoblauch, Pfarrer der Klosterkirche.

Roter Saal: Ein Weltstar in intimer Atmosphäre

Stimmgewaltig interpretierte Janina Baechle im Roten Saal Lieder von Brahms, Wagner, Mahler und Weill.  Foto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Umwerfend, mitreissend, mit der Urgewalt eines Orkans: So eroberte die zum Weltstar gereifte Mezzosopranistin Janina Baechle in Sekunden das Publikum im Roten Saal, noch bevor sie überhaupt einen Ton gesungen hat. Mit Frische und jugendlicher Kraft, Lebendigkeit auch im Gespräch und einer Bühnenpräsenz, der man sich Vis-a-vis aus wenigen Zentimetern Entfernung unmöglich zu entziehen vermag.

 

Offenes Gespräch: Janina Baechle offenbarte Interviewer Andreas Berger nicht nur Biographisches, sondern auch ernste Ansichten zum Musikbetrieb.

Foto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Längst füllt Baechle, die vor fast zwei Jahrzehnten an der Staatsoper Braunschweig debütierte („Ich stand bereits während meiner Opernprüfung in Braunschweig auf der Bühne. Die Prüfungskommission reiste extra hierher an.“) weltweit die großen Häuser. Dresdens Semperoper und die Wiener Staatsoper, an der sie bis heute ein Freies Engagement hat, die Canadian Opera Company in Toronto oder die Opéra in Paris markieren Meilensteine ihrer Karriere. Und doch hat sie sich neben den schweren und mächtigen Stücken (umjubelt als Erda im Ring des Nibelungen, den sie mit Sir Simon Rattle und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks u.a. als CD einspielte) die Liebe zum Lied, dem „Eckpfeiler meines Repertoires“ bewahrt – sei es Bruckner, Brahms oder Mahler. Zur Freude des Braunschweiger Publikums griff sie fünfmal am Abend zum Mikrofon, sang u.a. aus den „Kindertotenliedern“ (Klavierbegleitung: Christopher Hein, Kapellmeister am Staatstheater Braunschweig).

Party4u für Jugendliche ab 14 Jahre geht in die dritte Runde

Pressemitteilung

Die AG bs4u lädt am Freitag, den 15.09.2017, wieder alle Jugendlichen ab 14 Jahre in das Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig zum Feiern ein.

Nach zwei erfolgreichen Partys hat die Arbeitsgemeinschaft, die unter dem Dach des Jugendrings Braunschweig e.V. die Internetplattform bs4u.net gestaltet, beschlossen, Party4u als Serie zu etablieren. „Die Party soll einerseits die Kinder- und Jugendplattform bs4u.net bewerben und andererseits allen interessierten Jugendlichen die Möglichkeit geben, in einem sicheren Raum zusammen zu feiern und einfach eine gute Zeit miteinander zu haben“, sagt Ina Breitfelder, die die Arbeitsgemeinschaft betreut.

Die dritte Party4u findet wieder im großen Saal des KJZ Mühle statt. Für die Musik sorgt DJ MajR Sokol, der sich bereits bei den vorangegangenen Feiern bewährt hat. Der Eintritt und auch die Softdrinks sind selbstverständlich frei, solange der Vorrat reicht. Party-Time ist von 20:00 Uhr bis Schlag Mitternacht. Einlass ist ab 19:30 Uhr.

An der Neustadtmühle 3
38100 Braunschweig
Tel.: 0531-12169-11
Fax.: 0531-12169-19
 www.jurb.de

Aktuelle Kinder- und Jugendinfos (nicht nur) für Braunschweig: www.bs4u.net

jazzsession38 zurück aus der Sommerpause!

Liebe Sessionfreunde,

die Termine für das zweite Halbjahr stehen!

Los geht es am 16. September 2017 in der Baßgeige. Seid ihr dabei?

Und schon an dieser Stelle der Hinweis auf etwas Besonderes:

Im November findet die erste Braunschweiger Homegrown-Session statt!

 

Die Idee: im März wurde das erste "Componation-Book Braunschweig" veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine freie Sammlung Session-geeigneter Stücke von Musikern aus unserer Region. Die Stücke sind wie Leadsheets im Realbook abgefasst und laden damit zum Jammen ein.
Bei der Homegrown-Session im November  soll diese Sammlung - unser Braunschweiger Realbook - als Grundlage genutzt werden.
Hier gilt natürlich: Umgestalten, Modifizieren und Erweitern ausdrücklich erwünscht. Die Komponisten, die ihre Stücke in diese Sammlung gegeben haben, laden euch herzlich dazu ein ihre musikalischen Ideen aufzugreifen und durch eure Versionen der Stücke mit euch in einen musikalischen Dialog einzusteigen. Also: werdet kreativ! Da man unbekannte Stücke ja auch vorbereiten muss hier schon mal der Link zum Coponation-Book BS:  http://eiko.fossajar.de/_CNB_BS.pdf 

Viel Spaß beim Stöbern!

Euer Session-TEAM

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