Ausstellung: 'Archipel Solovki' Klosterinsel, Gulag und Pilgerstätte

Foto: Klaus G. Kohn

Das Kloster Solovki zählt zu den ältesten Russlands. Abgelegen auf einer kleinen Inselgruppe im 'Weißen Meer' erbaut, war es geistliches Zentrum des ganzen Landes und wirtschaftliches Zentrum der Region Karelien. 1922/23 wurde es zum ersten Arbeitslager (Gulag) der Sowjetunion. Bis Anfang der 1990er-Jahre war die Insel Sperrgebiet - heute ist sie wieder Kloster, Pilgerort und Gedenkstätte.

Der polnische Schriftsteller Mariusz Wilk (ehemals Sprecher der Gewerkschaft Solidarnosc, beschreibt die Inseln als Brennglas, in dem Russland erkennbar und erlebbar ist. Auf den Spuren seiner Beschreibungen entstanden im Herbst 2014 die ausgestellten Fotografien von Klaus G. Kohn

Ausstellungsort: Stadtbibliothek Braunschweig, Lesesaal

Ausstellungsdauer: bis 04. März während der Öffnungszeiten

Der Braunschweiger Poetry Slam am 3. März 2017

Pop(p)in Poetry Braunschweig präsentiert das Original seit 1998! Ob einfühlsame Lyrik, knackige Kurzgeschichten, explosive Performance-Poesie oder dadaistische Lautmalerei, hier ist alles zu Hause, was das gesprochene Wort hergibt. Wortkaskaden, Charme und jeder Menge Anekdoten. Der Dichter-Wettstreit mit Poetinnen und Poeten aus der gesamten Bundesrepublik.

Unser Publikum ist dabei nicht nur stiller Beobachter sondern interaktiver Bestandteil des Abends. Mittels Wertungskarten entscheiden die Besucher, wer den Sieg erringen wird. Mit vollem Körper- und Stimmeneinsatz kämpfen die Slammer in zwei Vorrunden um die Gunst der Zuschauer.

Jeweils 5 Minuten haben sie dafür Zeit. Am Ende wird es auf jeden Fall einen Gewinner geben – das Publikum.

Durch den Abend führen Dominik Bartels und Patrick Schmitz.

Freitag, 3. März 2017, 20.00 Uhr, Roter Saal
Veranstalter: Pop(p)in' Poetry in Kooperation mit dem Kulturinstitut (Kontakt: Patrick Schmitz, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Eintritt: 12,00 EUR

Karten im Vorverkauf (plus 1 Euro VVK): Im KingKing Shop (Kastanienallee 4), im Cafe Riptide (Handelsweg 11), in der Petite Creperie oder online beim Verlag Andreas Reiffer (http://www.verlag-reiffer.de/).

Foto: Andreas Reiffer, Moderator Dominik Bartels

 

Veröffentlichung des ersten Braunschweiger Musik-Kompositionsnotenbuchs (CNB-BS)

am 25.03.2017 von 17 Uhr bis 20 Uhr

Ort: Schimmelhof Eingang B2; Hamburger Str. 273A; 38114 Braunschweig

Veröffentlichung und Übergabe des ersten Musik-Kompositionsnotenbuchsim Lead-Sheet Format an das Braunschweiger Kulturleben. Siehe "CNB-BS Release" unter: http://eiko.fossajar.de/index-Dateien/Page961.htm
Unter den Komponisten sind unter anderem Otto Wolters, Jan Behrens, Britta Rex, Jürgen Osterloh, ...
Es werden an diesem Abend auch einige Stücke von den Komponisten musikalisch vorgestellt.

Veranstaltungen im Museum für Photographie im Februar

Aktuelle Ausstellung: »Marc Theis. Stadt im Bild – Verborgene Orte in Braunschweig und Hannover« 20.01.-12.03.2017
Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 19.01.2017, 19 Uhr
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Februar
Donnerstag, 02.02.2017, 13-18 Uhr, Freier Eintritt!
Jeden 1. Donnerstag im Monat bietet das Museum für Photographie Braunschweig freien Eintritt zu der aktuell gezeigten Ausstellung an.

Freitag, 03.02.2017, 19 Uhr
Ausstellungsrundgang – Zur Arbeit von Marc Theis mit Barbara Hofmann-Johnson (Leiterindes Museums für Photographie) und Prof. Dr. Susanne Pfleger (Leiterin der Städtischen Galerie Wolfsburg)

Cristina Garrido in der CITY GALLERY

Die CITY GALLERY präsentiert die perfekte Ausstellung

Eröffnung: 04/02/2017, 11 Uhr
Ausstellung: 08/02–30/03/2017
CITY GALLERY des Kunstverein Wolfsburg
im Alvar-Aalto-Kulturhaus
Porschestr. 51//38440 Wolfsburg

Cristina Garrido: Mixed-Media-Installation 2015

Die CITY GALLERY des Kunstverein Wolfsburg freut sich das neue Ausstellungsjahr mit der ersten institutionellen Einzelausstellung von Cristina Garrido in Deutschland zu starten.
Den Arbeiten der jungen Madrilenin merkt man ein forscherisches Interesse an ästhetischen Fragen unserer Zeit an. Für ihre Beobachtungen hat sie sich das System ausgesucht, in dem sie sich am besten auskennt: das Kunstsystem, in Form von Hochglanz-Kunstzeitschriften wie Artforum oder gängige Kunst-Internetseiten, wie Contemporary Art Daily, die täglich neue Fotos und Informationen zu aktuellen Ausstellungen auf der ganzen Welt bereitstellen. Anhand der dort abgebildeten Ausstellungsfotos und gedruckten Statements untersuchte sie, welche Darstellungsformen in diesen Medien präsent sind und erstellte eine Art Kriterienkatalog für zeitgenössische Kunst. In ihrer Arbeit #JWIITMTESDSA? (Just what is it that makes today´s exhibitions so different, so appealing?) (2015) führt sie diese Kriterien zu der perfekten Ausstellungsinstallation zusammen. Die Arbeit wurde mit dem Preis Generación 2015 Proyectos de Arte Fundación Montemadrid ausgezeichnet.

Bachzeit 2017 im Dom St. Blasii

Bachzeit 2017: Am kommenden Sonntag, 5. Februar 2017, 17.00 Uhr, findet eine weitere Veranstaltung aus der Reihe der Bachkantaten statt.
Es erklingen die Kantate „Gloria in excelsis Deo“, BWV 191, gesungen vom Braunschweiger Domchor und den Solisten Vanessa Diny und Matthias Stier, sowie das Doppelkonzert für Oboe und Violine, BWV 1060.
Als Solisten im Oboenkonzert treten Joachim Heimbrock, Violine und Andrey Godik Oboe auf, begleitet wird diese Veranstaltung vom Staatsorchester Braunschweig.
Die Gesamtleitung hat Domkantor Gerd-Peter Münden, das geistliche Wort spricht Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch.

Eintritt frei

Jörg Scheibe´s "Braunschweig in Pop Art" im Werkschauraum

WerkSchauraum
Werkschauraum freut sich auf die Fotoarbeiten von Jörg Scheibe´s "Braunschweig in Pop Art".

Vernissage: 02.02.2017 ab 18:30 Uhr, Dauer: 02.02. -10.03.2017
 
Über den Künstler und seine Arbeit schreibt Dr. Burkhard Budde:
Keine Panik-Fotos, die Geist und Sinne provozieren, aber auch keine Gut-Laune-Fotos, die die Seele nur schmeicheln wollen. Dem Fotografen Jörg Scheibe ist es vielmehr in seinen zehn ausgestellten Werken gelungen, Realität und Fiktion, Historie und Innovation so zu mischen, dass sie mit ästhetischen Lichtspielen positive Emotionen simulieren und wecken.
Jörg Scheibes Fotos repräsentieren „Geschichte“ wie die Braunschweiger Bahnhof, den Dom oder das Rizzi-Haus und machen sie durch die fotografische und künstlerische (Farb-) Gestaltung zugleich gegenwärtig und zukunftsfähig. Während „normale“ (Kunst-)Fotografie die unvollkommene Wirklichkeit akzentuieren und pointieren kann, zugleich auch aktualisieren und natürlich vervielfältigen, durchdringen sich die historische und künstlerische Perspektiven der Werke von Jörg Scheibe wechselseitig. Und verbreiten Freude, indem sie die Lichtseiten der historischen Erinnerungen spielerisch und farbenfroh zur Sprache bringen.
Die Fotos des freien Pressefotografen und Fotodesigners gehören nicht in die Wüste der Nichtbeachtung, sondern auf die Dächer der Öffentlichkeit.
 
 
Foto: Jörg Scheibe
 
WerkSchauraum, Ernst-Amme-Straße 5, 38114 Braunschweig

Historischer Vortrag an St. Katharinen

Am Mittwoch, 1. Februar 2017 findet im Rahmen von „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ ein Vortrag statt, zu dem wir herzlich einladen.

Unter dem Titel „Ein Klempnergeselle vom Hagenmarkt wandert nach St Petersburg“ berichtet Helmut Pietsch von der „Reise des Handwerksgesellen Franz Hirte im 19. Jahrhundert“. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im barrierefreien Gemeindehaus von St. Katharinen (An der Katharinenkirche 4) und wird von den Gemeinden St. Magni und St. Katharinen verantwortet. Kaffee und Kuchen werden gereicht. Der Eintritt ist frei.

Vortrag mit Bildern von Helmut Pietsch (Braunschweig)

 

 

 

Seitensprung im Kunstverein Wolfsburg

Jennifer Bork (Kuratorin Kunstverein Wolfsburg) und Marcus Körber (Kurator Städtische Galerie Wolfsburg) laden alle Interessierten ganz herzlich zum ersten SEITENSPRUNG in 2017 ein. Wir treffen uns im Kunstverein Wolfsburg in der frisch eröffneten Ausstellung der Fotografin Caroline Hake „UPSIDE DOWN“. Caroline Hake wird selber auch dabei sein und gerne Fragen beantworten. Ihrer Ausstellung ging ein längerer Prozess voraus, in dem sie das mittlerweile abgerissene Schulgebäude der ersten niedersächsischen integrierten Gesamtschule in Braunschweig mehrfach besuchte und den voranschreitenden Verfall mit der Kamera dokumentierte. Wir sehen jedoch keine ruinösen Gebäudeteile, sondern auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Details. Die spezielle Präsentationform als Fotoinstallation stellt eine Neuerung im Gesamtwerk der Fotografin dar. Es wird also spannend werden mit ihr über die Inhalte und ihre Auffassung von Fotografie zu sprechen.

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