Versagen der Politik – WissenschaftlerInnen halten 12 Stunden Vorlesung

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Foto von einer Vorlesung in Glasgow im November 2021 zu der COP26

Wissenschaftler*innen von Scientist Rebellion halten 12 Stunden Vorlesung vor dem Gebäude der Bonn Climate Change Conference der Vereinten Nationen, um gegen das politische Versagen in der Klimakrise zu protestieren.

Von Stefan Urbat, Pressekontakt Scientist Rebellion

Pressemitteilung

Die südlichen Länder der Erde leiden schon heute massiv unter den Folgen der Erderhitzung, u. a. durch zunehmende Trinkwasserverknappung, Ernteausfälle, Waldbrände und Starkregen mit Überflutungen. Auch in Deutschland werden solche Folgen der Erderhitzung sehr schnell immer spürbarer werden. Neben dem parallel ablaufenden Verlust der Biodiversität („Artensterben“) ist die stetige Erderhitzung eine von den meisten Menschen in ihrer existenziellen Dramatik nicht begriffene Bedrohung.

Musikalisch begleitet wird die Protestaktion von Sänger:innen des attacChor Münchens und Musikerinnen von Lebenslaute.

Forderung: Stoppt den fossilen Wahnsinn!

Scientist Rebellion unterstützt die Forderung der Letzten Generation nach einer Erklärung des GRÜNEN-Ministers Robert Habeck, dass es keine NEUE fossile Infrastruktur geben wird, insbesondere keine neuen Öl-Bohrungen in der Nordsee. 

Scientist Rebellion

Wir sind Scientist Rebellion, Wissenschaftler*innen auf der ganzen Welt, die jetzt in den zivilen Widerstand treten. Alle anderen Versuche der Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten sind gescheitert. Wir haben Regierungen beraten, Artikel geschrieben, Interviews gegeben – all das hat nicht die notwendigen Veränderungen gebracht. Wir steuern weiter ungebremst auf den Klimakollaps zu. Die Emissionen sind 2021 auf ein Allzeithoch gestiegen. 

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