Protestaktion von ver.di am 10.11. vor dem Verlagshaus der Baunschweiger Zeitung

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Braunschweiger Zeitung – Standortschließung für Ausgabenproduktion und kaufmännischen Bereich: Protestaktion von ver.di am 10.11. vor dem Verlagshaus

26 Kolleginnen und Kollegen der Braunschweiger Zeitung (FUNKE Mediengruppe) sollen ihren Arbeitsplatz verlieren. Auch Kündigungen sind im Gespräch. Hintergrund sind Umstrukturierungen und eine Zentralisierung von bestimmten Dienstleistungen.

Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen nehmen diesen Personalabbau nicht einfach so hin!

ver.di führt daher am Mittwoch dem 10.11. um 09:00 Uhr bis max. 10:00 Uhr vor dem Verlagshaus der Braunschweiger Zeitung (Hintern Brüdern 23) eine Protestaktion durch.

Gewerkschaftssekretär Orhan Sat: „Unsere Tageszeitung in Braunschweig ist ein Teil des Braunschweiger Lebens. Da gehören auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu!“ Man wolle mit der Unternehmensleitung über Alternativen zur Entlassung reden. Ziel sei ein Erhalt der Arbeitsplätze in Braunschweig.

Ansprechpartner: Orhan Sat, 0175 3427526

2 KOMMENTARE

  1. naja, die BZ ist eben nicht mehr unabhängig und die nationalen Nachrichten größtenteils auch kostenlos im Internet zu finden. Der Lokalteil hauts auch nicht besonders heraus und ist parteilich geprägt, besteht nicht unerheblich auch aus Schleichwerbung für Produkte und Dienstleistungen.
    Bestimmte Themen werden sogar unterschlagen, so gab es vor ein paar Wochen Großalarm im BZV-Medienhaus und alle standen draußen, Lokalredakteur Noske uvm. fotografierten auch den Löschzug, aber nichts davon war in der BZ zu lesen.

    Die größte Unverschämtheit sind die „Nachrichten für Kinder“, was da manchmal an Themen „kindergerecht aufbereitet“ wird, ist schon für Erwachsene hart zu verabeitender Stoff.

    Ich kenn da Leute, die sich stetig über politische, lokale und wirtschaftliche Themen aufregen, aber die Zeitung nicht lesen, keine Nachrichten im TV gucken. Lustig war einer, der seine „Bildung“ mittlerweile wohl vollständig über facebook generiert und nicht mal den Namen des letzten Oberbürgermeisters der Stadt BS kennt, aber immer schön am Pöbeln vorne dabei ist. Er bekundet einerseits nachhaltiger Leben zu wollen, motzt aber schon kräftig auf Greta Thunberg und Einschränkungen wegen Umweltschutz rum und kauft auch nicht regional ein. Ist halt bequemer alle anderen für den eigenen Egoisumus und Versäumnisse aus Bequemlichkeit verantwortlich zu machen.

    Die Auflagezahlen der Druckausgabe sinken stetig, von daher müssen Einnahmen den Ausgaben gegenüber stehen. Das bedeutet auch, dass Personal abgebaut wird und die BZ dabei immer teurer wird. Wie war das noch mit der tollen Digitalisierung unserer Umwelt? Die Folgen sind Arbeitsplatzabbau und stetig steigender Energeiverauch wegen der Infrastruktur. Mit künstlicher Intelligenz und Automatisierung wird bald jede menschliche Arbeitskraft überflüssig werden.
    Leute, es geht so nicht weiter! Dieses System endet in einer Sackgasse und zerstört unsere Freiheit.

  2. Zum obigen Kommentar: Die „Leute, die Sie da kennen“, sind aber keine Mitarbeiter:innen der Zeitung, sondern Leser/Kommentatoren, oder? Für solche Menschen kann die BZ ja nichts.

    Zur Digitalisierung: 10000 mehr Leute, die auf ein ohnehin existierendes digitales Angebot zugreifen, verbrauchen weitaus weniger Energie als 10000 gedruckte und verteilte Papierzeitungen.

    Meines Erachtens gilt es, die Mitarbeitenden, die in der jetzigen Aufgabe wirklich nicht mehr benötigt werden (was vielleicht erst noch zu klären wäre!) sinnvoll anders für ein besseres Produkt einzusetzen, anstatt sie sozial unverantwortlich und unkreativ einfach nur im Sinne der kurzfristigen eigenen Profitsteigerung loswerden zu wollen.

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