Petition für in Not geratene Studierende

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Von AStA TU Braunschweig

Um die nächsten drei Monate zu überstehen fordern wir als AStA der TU Braunschweig 3000 € Soforthilfe für alle Studierenden, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Notlagen geraten sind. Diese Forderung wollen wir mit einer Petition bekräftigen, die an das Bundesministerium der Finanzen sowie den Bundestag überreicht werden soll. Zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium, weil BAföG und Unterhalt allein nicht zum Leben reichen oder sie ohnehin keinen BAföG- oder Unterhaltsanspruch haben. Viele Studierende leben unterhalb des Existenzminimums. In dieser Situation ist das Wegfallen von Nebenjobeinkommen schnell existenzbedrohend. Die Petition wird von verschiedenen Organisationen unterstützt. Neben der Landesastenkonferenz Niedersachsen (LAK) unter anderem vom Freien Zusammenschluss von Student/-innenschaften (fzs), dem Bundesverband Ausländischer Studierender (BAS) und Studierendenvertretungen aus der ganzen Bundesrepublik.

Frieda Himstedt, AStA Vorstand, sagt dazu: „Eine solche Extremsituation, die wir momentan erleben, fordert hohe Ersparnisse, ein Arbeitsverhältnis mit Festanstellung oder finanzkräftige Familienangehörige. Viele Studierende können das nicht vorweisen und brauchen deswegen dringend Unterstützung. Wir als Studierendenschaften können diese immensen Zahlen nicht alleine auffangen.“ Ergänzend fügt Marc Jäger, ebenfalls AStA-Vorstand, hinzu: „Mit dieser Petition wollen wir klar zeigen, dass der Staat nicht nur große Wirtschaftsunternehmen unterstützen muss in der jetzigen Lage. Es geht hier um Einzelschicksale, die ohne eigenes Verschulden finanziell eine existenzielle Bedrohung erfahren. Da muss es ein klares Signal aus der Politik geben, dass diese Menschen nicht alleine stehen.“

Die Petition können Sie hier unterstützen.

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