Microsoft will mit Gehirnwellen der Computernutzer Kryptowährungen schürfen

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Überwachung: Gerhard Gellinger auf Pixabay

Diese Meldung klingt so irre, dass man an Sciencefiction erinnert wird wie Matrix. Microsoft hat ein Verfahren zum Internationalen Patent angemeldet, mit dem man Kryptowährungen erzeugen kann, indem man Körperfunktionen von Computer- oder Smartphone-Nutzern überwacht und auswertet.

So werden heutzutage Bitcoin erzeugt:

Um ein Bitcoin neu zu erzeugen müssen immer schwerere sinnlose Rechenaufgaben gelöst werden. Nur wer die Aufgabe als erster löst bekommt eine Belohnung in Form von Bitcoin. Dies führt zu einer wirklich gigantischen Energieverschwendung unzähliger Computer.

„Hier kommt nun die Idee ins Spiel, die Computernutzer/-innen einzuspannen, die ohnehin am Computer oder Smartphone hängen. Aus dem Patent:

Eine Gehirnwelle oder Körperwärme, die Nutzer abgeben, während sie eine Aufgabe erfüllen, die ihnen ein Informationsdiensteanbieter stellt, wie zum Beispiel eine Werbung zu betrachten, oder bestimmt Internetdienste zu nutzen, kann im Schürfprozess verwendet werden.

Anstatt massiver Rechenarbeit, die einige konventionelle Kryptowährungssysteme verlangen, können Daten, die basierend auf der Körperaktivität der Nutzer generiert werden, als Arbeitsnachweis dienen, und daher kann ein Nutzer unbewusst die schwierige Rechenaufgabe lösen.

Das Patent ist vage gehalten und listet eine ganze Reihe von Möglichkeiten auf, welche Körperfunktionen man messen könnte, von Gehirnwellen über Herzschlag bis Temperatur und beliebige Kombinationen davon. Anstatt sinnlose Rechenaufgaben würde der Mining-Algorithmus vorgeben, dass die Körpersignale irgend ein sehr spezielles Muster aufweisen müssen, damit man einen Block verifizieren darf und Währungseinheiten bekommt.“

Die Idee: die völlige Überwachung und Wohlverhalten des Menschen wird mit einer Lotterie für Kryptowährung belohnt .

(Quelle Norbert Häring)

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