Kundgebung gegen rassistische Morde

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Foto: ver.di Braunschweig

700 Braunschweigerinnen und Braunschweiger auf der Straße

Von Bündnis gegen Rechts

Mehr als 700 Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger folgten dem Aufruf des Bündnisses gegen Rechts zur Kundgebung gegen rassistischen Terror. Unter dem Motto „Mitgefühl und Solidarität den Opfern! Rechte Terrornetzwerke ausheben! Geistige Brandstifter und Hetzer benennen und isolieren!“ protestierten Sie gegen die rechte Gefahr, gegen den allgegenwärtigen Rassismus und für ein entschiedeneres Vorgehen gegen Rechts.

Gemeinsam in den Redebeiträgen von David Janzen für das Bündnis, Imge Özgür von der Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF), der kurdischen Migrantin Cihane Gürtas-Yildirim und Sebastian Wertmüller von ver.di, war die scharfe Kritik am laxen Umgang mit Rassismus und rechter Gewalt in Deutschland.

Janzen wies auf die vielen Warnungen, Recherchen und Initiativen der letzen Jahrzehnte hin, die vor der rechten Gefahr warnten. All diese Warnungen wurden von offiziellen Stellen ignoriert und auch diffamiert.

Imge Özgür und Cihane Gürtas-Yildirim sprachen von der langen Zeit der rassistischen Diskriminierung von Menschen mit migrantischem Hintergrund.

Von der Politik gefordert wurde, nicht nur Betroffenheit zu zeigen und wohlmeinende Appelle zu formulieren, sondern praktisch zu handeln:

  • Antidiskriminierungsbüros und Antirassismusbeauftragte in den Kommunen
  • Anlaufstellen für die Opfer rechter Gewalt
  • Finanzmittel des Bundes, der Länder und der Kommunen für Arbeit gegen Rassismus und rechte Gewalt und für Demokratie

Die Namen der Hanauer Opfer wurden verlesen, um sie nicht der Anonymität anheimfallen zu lassen und um sich ihrer zu erinnern: Hessenschau

  • Ferhat Ünver
  • Mercedes Kierpacz
  • Sedat Gürbüz
  • Gökhan Gültekin
  • Hamza Kurtović
  • Kalojan Velkov
  • Vili Viorel Păun
  • Said Nesar Hashemi
  • Fatih Saraçoğlu

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