Erklärung: Kein sicherer Verschluss der Asse möglich! – Rückholung des Atommülls ohne Alternative
Erklärung des Asse2-Koordinationskreises vom 27.12.2011:
Kein sicherer Verschluss der Asse möglich! - Rückholung des Atommülls ohne Alternative
Es gibt keinen „sicheren Verschluss“ der Asse und damit auch keinen Schutz vor dem Austritt von Radioaktivität, wenn der Atommüll im Berg bleibt. Bereits wenige Jahre nach einer Vollverfüllung können solch hohe Drücke entstehen, dass kontaminierte, giftige und nur wenig verdünnte Lösungen und Gase in die Biosphäre ausgepresst werden. Deswegen muss die Rückholung des Atommülls zügig und sorgfältig angegangen werden.
Atomprotest zu Silvester: Initiativen demonstrieren Silvester an der Asse
Am Samstag, 31.12.2011 von 16 bis 18 Uhr vor der Schachtanlage Asse II
"Der Müll kommt raus - so oder so"
- Redebeiträge
- Feuertonne
- Kürbissuppe
- Kinderpunsch
- Glühwein
- und Überraschungen
Erklärung zu den gegenwärtigen politischen Manövern der Befürworter der Flutung von Asse 2 (23.12.2011).
Langfristige Sicherheit nur durch Bergung des Atommülls!
Politische Manöver der Flutungs-Befürworter schaden den Menschen in der Region. Die Veröffentlichung des politisch motivierten Vermerks aus dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist nur eine weitere Attacke von Flutungs-Befürwortern in BfS und Bundesumweltministerium (BMU) gegen die Rückholung des Atommülls aus der Asse.
Asse2-Koordinationskreis – Erklärung zu den politischen Manövern der Flutungs-Befürworter
Messungen der Radioaktivität in Thune sind zu 61% ungenau… ?
Liebe Bevenroder, Waggumer und Bienroder Mitbürger,
die Ereignisse in dem durch kriminelle Machenschaften missbrauchten „Versuchslagers Asse“ sind alarmierend! Die auf Tausende von Jahren veranschlagten Einlagerungskammern sind durch Wassereinbrüche und Verschiebungen im Salzgefüge nun schon nach nur wenigen Jahren marode. Die eingedrungene Salzlauge hat offensichtlich Fässer bereits zerstört und ist radioaktiv kontaminiert. Wo aber Wasser eindringt, dringt es auch wieder aus. Es besteht somit eine konkrete Gefährdung des Grundwassers im gesamten Großraum Braunschweig.
Erkenntnisse darüber wurden jedoch jahrelang wissentlich verschwiegen!
Der Räumungsbeschluß für die Asse war also nur eine notwendige – wenn auch teuere – Reaktion auf diese Missstände. Die neuere Darstellung des Bundesumweltministeriums, dass „eine Herausholung nur dann noch erfolgen solle, wenn sichergestellt sei, dass wirklich auch der Großteil herausgeholt werden könne“ ist insofern kontraproduktiv und spekuliert darauf, dass die Kammern recht schnell in sich zusammenfallen werden und damit unserer Region diese Jahrmillionenlast einfach endgültig aufgebürdet würde. Dieses Szenario dürfen wir aber so nicht hinnehmen!
Ist denn die Asse soweit von unseren Dörfern entfernt, dass sie uns nicht berührt?
BUND-Kindergruppe „Grasmücke“
Asse II – Zweifel an den Messstationen
Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe fragt:
Warum liegen die meisten Messstationen westlich von Asse 2?
Vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wurden drei neue Messstationen um Asse 2 eröffnet. Alle drei liegen westlich des Atommülllagers. Aber nicht nur diese neuen Stationen, sondern auch insgesamt liegen die meisten Stationen im Westen.
Das ist verwunderlich, denn Deutschland - und damit auch Asse 2 – liegt bekanntlich in der Westwindzone. Das bestätigt die Windstatistik. Praktisch bedeutet das, dass der Wind vorherrschend aus westlicher Richtung kommt und somit die Abluft aus der Schachtanlage in östliche Richtung geweht wird. Genau in dieser Richtung stehen aber die wenigsten Messstationen.
Messstationen rund um Asse 2. Das Bild wurde der Asse-Seite entnommen.



































