Höfliche, aber sehr dringende Bitte um ein klares „Nein in Brüssel am 11. Februar
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist Gefahr in Verzug. Es geht um die Bewahrung der Schöpfung. Vielfalt statt Einfalt.
Der neue Genmais ist gentechnisch so verändert, dass er ein Insektengift produziert und gegen das Totalherbizid Glufosinat resistent ist.
Die EU-Kommission und die keineswegs unabhängige Aufsichtsbehörde EFSA wollen den Mais zulassen, obwohl Glufosinat in der EU ab 2017 nicht mehr genutzt werden darf, weil es fruchtbarkeitsschädigend und krebserregend ist.
(Quelle: Umweltinstitit München e. V. 31. Jan. 2014 )
Ich bitte Sie sehr höflich aber dringend, bitte werden Sie alle aktiv. !
Danke, Georg Sedlmaier
Lebesnmittelkaufmann und IG FÜR... Gründer
www.ig-fuer.de
0171/ 1950 403
Saatgutvielfalt in Gefahr
Liebe Saatgut-Interessierte und -Engagierte,
es gibt erfreuliche Tendenzen zur Saatgut-Gesetzgebung aus Brüssel zu berichten. Der mitbestimmende Umweltausschuss des EU-Parlaments hat heute mit 49:0 für eine Zurückweisung des Kommissionsvorschlags gestimmt, und der federführende Agrarausschuss geht nach der letzten Sitzung am 27.1. ebenfalls auf eine Zurückweisung zu! Außerdem dürfen wir heute auf etliche Saatgut-Tauschbörsen hinweisen und eine Besuchsreise von VertreterInnen kolumbianischer Bauernorganisationen ankündigen sowie auf eine neue Studie zur Konzentration im Saatgutmarkt hinweisen.
Steigende Ablehnung im EU-Parlament gegen die neue Saatgutverordnung
Am 27.1. wollte der Agrarausschuss des EU-Parlamentes über die Änderungsanträge zum Kommissionsvorschlag für eine neue Saatgutverordnung debattieren. Berichterstatter Sergio Silvestris glänzte jedoch durch Abwesenheit. Bei der Aussprache ergriffen dann die Schattenberichterstatter der verschiedenen politischen Gruppen und fünf deutsche und eine österreichische Abgeordnete das Wort, alle sprachen für eine Zurückweisung. Das anschließende Treffen der Koordinatoren der politischen Gruppen hat dem Vernehmen nach ergeben, dass sie für die Abstimmung im Agrarausschuss am 11.2. einen Antrag auf Zurückweisung des Kommissonsvorschlages formulieren wollen, der auch eine Positionsbestimmung bezüglich eines neuen Gesetzesvorschlags umfassen dürfte.
Axolotl – ein Nachruf
Der traurigste Meldung des Tages steht heute in der Welt: Der Axolotl ist in freier Wildbahn vermutlich ausgerottet: "Wissenschaftler der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko haben vier Monate lang den einzigen bekannten Lebensraum des Tieres in den Seen des Gebietes Xochimilco untersucht und dabei keine Exemplare des Axolotls gefunden."
Als Nachruf präsentieren wir einen Artikel aus Brehms Tierleben über dieses erstaunliche Tier.
Bürgerinitiative Süd-Ost – Presseerklärung zur geplanten Bebauung der Heinrich-der-Löwe-Kaserne
Logistikzentrum mit 24-Stunden-Schwerlastverkehr inmitten von Wohngebieten? Kein vergleichbares Projekt in ganz Deutschland!
In den letzten Wochen war in der regionalen Presse sehr viel über die Diskussion zum Zentrenkonzept in Verbindung mit der geplanten Bebauung der Heinrich-der- Löwe-Kaserne (HDL) zu lesen. Dabei tritt die die Idee, im Süden der Fläche ein 80.000 qm großes Logistikzentrum zu schaffen, völlig in den Hintergrund. Aber eben diese Planung bereitet den Bürgern in den angrenzenden Stadtteilen große Sorgen.
Leben, Lieben und Leiden der Stockente – eine Collage
Eine Collage aus "Brehms Tierleben" und Texten der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.
Unter allen Enten ist für uns die Stockente, Wild- , März-, Blumen-, Gras-, Stoß-, Sturz- und Moosente, die wichtigste, weil von ihr unsere Hausente herstammt. Sie vertritt mit einigen anderen Arten die Untersippe der Spiegelenten; als deren Kennzeichen gelten: kräftiger Leib, kurzer Hals, breiter, flach gewölbter, nach vorn kaum verschmächtigter Schnabel mit stark übergekrümmtem Nagel, mittelhohe, in der Mitte des Leibes eingelenkte, langzehige Füße, ziemlich lange Flügel, zugerundeter, aus sechzehn Federn bestehender Schwanz und nach dem Geschlechte verschieden gefärbtes Gefieder. Die männliche Stockente hat grünen Kopf und Oberhals, braune Vorderbrust, hoch- oder graubraunen, dunkler gemischten, auf den Schultern grauweiß, braun und schwärzlich gewässerten Oberrücken, graue Oberflügel, prachtvoll blauen, beiderseitig weiß gesäumten Spiegel, schwarzgrünen Unterrücken und Bürzel und auf grauweißem Grunde sehr zart schwärzlich gewässerte Unterteile; ein schmales, weißes Halsband trennt das Grün des Halses von dem Kastanienbraun der Vorderbrust; die Oberschwanzdeckfedern, deren mittlere sich aufwärts krümmen, sind schwarzgrün, die Unterdeckfedern sammetschwarz, die Schwingen dunkelgrau.
Agrarpolitischer Suppentopf im Lindenhof Eilum
Foto: Georg Kußmann
Zum „Agrarpolitischen Suppentopf“ lud am vergangenen Mittwoch der Lindenhof Eilum, nach dem er in Braunschweig auf dem Kohlmarkt Station gemacht hatte. Im Hofladen in Eilum trafen sich Aktivisten der Jungen Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (JABL) mit verschiedenen Gastdozentinnen und -Dozenten. Der Hofladen war gut gefüllt auch mit interessierten Gästen.
Stadtbahn für Braunschweig
Wann: Donnerstag, 23. Januar 2014, 19 Uhr
Wo: Brunsviga, Studiosaal, Karlstr. 35,
Braunschweig
Braunschweigs Stadtbahnnetz bedarf der Verbesserung und auch Erweiterung. Im Rahmen des Bürgerdialogs zum neuen Stadtbahnkonzept wollen wir mit Bürgern, Unternehmen und Verwaltung über die wichtigsten Neubauprojekte und die Wirklichkeit sprechen und darüber, was realisiert werden kann.
Es diskutieren:
18.1.14 „Wir haben es satt“ -Bus zur Demo in Berlin
Am Samstag, den 18. Januar 2014 findet in Berlin wieder ein Demo für eine bäuerliche Landwirtschaft, für artgerechte Nutztierhaltung, für eine saubere, gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik und sinnvoll produzierte Lebensmittel statt.
Der BUND Braunschweig und Wolfenbüttel sowie Slowfood Braunschweiger Land haben einen Bus organisiert, der ab Wolfenbüttel und Braunschweig fährt. Mehr Infos
Konkrete Reise- und Anmeldedaten im nachfolgenden Text:
jAbL-Saatgut-Tour 2014 – Zukunft säen in Berlin und Brüssel
Start 15. Januar in Hannover – 18. Januar Berlin – 20. Januar Brüssel
Kohlmarkt am 15.1.2014, 15:30 bis 17:00
Politischer Suppentopf in Eilum, Lindenhof 19:00 bis 21:00
Hintergrund zur Saatgut-Tour:
Anlässlich der Reform der EU-Saatgutgesetzgebung und der Beratungen des EU- Parlaments in Brüssel am 21. Januar 2014 verbindet die Saatgut-Tour die „Wir haben es satt!“-Demonstration am 18. Januar in Berlin und die Kundgebung zur Reform der europäischen Saatgutgesetzgebung am 20 Januar in Brüssel mit einer öffentlichkeitswirksamen Brückenfahrt unter dem Motto „Saatgutvielfalt retten – Zukunft säen in Berlin und Brüssel“. Der Auftakt der beiden Touren ist am 15. Januar in Hannover. Flyer
Ein Streit – BIO oder NICHT-BIO ist die Frage
Das sind die "Ökokühe" Friede und Salat auf dem Gnadenhof. Gesponsert von vielen Bürgern.
Zur Vorbereitung auf die Demo am 18. Januar in Berlin "Wir haben es satt"
Man könnte meinen, dass der Jahrzehnte währende Kampf beigelegt ist und gegenseiter Respekt vorherrscht. Das scheint jedoch weit gefehlt zu sein wie ein öffentlich ausgetragener Streit zwischen dem Präsidenten des Hessischen Bauernverbandes Friedhelm Schneider mit Felix Prinz zu Löwenstein (Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und politischer Vertreter der deutschen Bio-Branche, vermuten lässt.
Passend zu diesem Streit wird Uwe Meier, der Betreiber vom Braunschweig-Spiegel, am 14. Januar auf der Hessischen Landwirtschaftlichen Woche in Baunatal einen Vortrag halten zum Thema: "Agrarethik - Landwirschaft mit Zukunft." red



































